
Mordaufruf auf offener Bühne: Wenn die Linke das Töten zum Parteiprogramm erhebt

Es gibt Sätze, die kann man kaum glauben, wenn man sie zum ersten Mal hört. Und es gibt Sätze, bei denen muss man zweimal hinschauen, ob man wirklich im Deutschland des Jahres 2025 angekommen ist – oder doch versehentlich in einem dunklen Kapitel der Geschichtsbücher gelandet. Auf dem Parteitag der Linken lieferte ein Funktionär nun ein Lehrstück darüber, wie verroht der politische Diskurs am linken Rand mittlerweile geworden ist.
„Den Garaus machen“ – ein Wort mit eindeutiger Bedeutung
Der Marxist Sascha Staničić, immerhin Kandidat für den Parteivorstand, rief von offener Bühne dazu auf, den „Kapitalisten, den Rassisten, den Sozialräubern und Kriegstreibern das Fürchten zu lehren und den Garaus zu machen“. Wer nun glaubt, es handele sich um eine flapsige Formulierung, der sei an den Duden verwiesen: „Jemandem den Garaus machen“ bedeutet schlicht und ergreifend, jemanden zu töten, ihn umzubringen.
Man stelle sich kurz vor, ein Redner hätte auf einem konservativen Parteitag mit derselben Wortwahl eine ganze Gruppe von Menschen ins Visier genommen. Der mediale Aufschrei wäre ohrenbetäubend gewesen, die Talkshows wären tagelang gefüllt. Doch wenn am linken Rand zum Schlimmsten aufgerufen wird, herrscht erstaunliche Stille.
Eine „wirkliche sozialistische Klassenpartei“, die den Kapitalisten „den Garaus machen“ wird – so klang es vom Rednerpult der Linken.
Enteignungen und Klassenkampf als Programm
Staničić beließ es nicht bei seiner verbalen Entgleisung. Er forderte zudem Enteignungen, mehr öffentliches Eigentum und eine noch radikalere sozialistische Ausrichtung seiner Partei. Der Mann ist Verdi-Mitglied, Redakteur der marxistischen Zeitung „Solidarität“ und brüstet sich mit dem Aufbau eines „Palästina-Komitees“ im brandenburgischen Eberswalde. Das ideologische Profil dürfte damit hinreichend umrissen sein.
Wenn Geschichte zur Mahnung wird
Wer ein wenig in den Geschichtsbüchern blättert, dem wird angst und bange. Enteignungen, Klassenkampf und die Vernichtung ganzer Bevölkerungsgruppen – das sind keine harmlosen Worthülsen, sondern die ideologischen Bausteine von Regimen, die im 20. Jahrhundert Millionen Menschen das Leben gekostet haben. Vom Stalinismus über das maoistische China bis zu den Killing Fields Kambodschas: Überall, wo der Sozialismus seine reine Lehre durchsetzte, lagen am Ende Leichen.
Dass eine im Deutschen Bundestag vertretene Partei einem solchen Redner überhaupt eine Bühne bietet, ist mehr als ein Randthema. Es ist ein Alarmsignal für den Zustand unseres politischen Diskurses.
Zweierlei Maß im Land der Empörung
Während gegen vermeintliche „Hassrede“ von rechts mit der vollen Härte des Apparats vorgegangen wird, scheint der offene Mordaufruf von links kaum jemanden zu interessieren. Diese Schieflage empfinden nicht nur wir in der Redaktion als unerträglich – ein großer Teil der Bürger dieses Landes hat längst das Gefühl, dass mit zweierlei Maß gemessen wird. Wer Freiheit und Sicherheit ernst nimmt, der muss verlangen, dass solche Aufrufe konsequent geahndet werden, ganz gleich, aus welcher politischen Ecke sie kommen.
Was bleibt: Sachwerte als Ruhepol in turbulenten Zeiten
Wenn Politiker offen über Enteignungen schwadronieren, dann sollte das jeden besonnenen Bürger nachdenklich stimmen. Wer sein Vermögen vor staatlichem Zugriff und ideologischen Experimenten schützen will, der setzt seit Jahrtausenden auf das, was sich nicht per Federstrich entwerten oder umverteilen lässt: physische Edelmetalle wie Gold und Silber. Sie sind kein Allheilmittel, aber ein bewährter Anker in einem breit gestreuten Vermögen – gerade in Zeiten, in denen das Eigentum vieler offenbar nur noch als Verfügungsmasse betrachtet wird.
Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung dar. Er gibt ausschließlich die Meinung unserer Redaktion sowie die uns vorliegenden Informationen wieder. Jeder Anleger ist für seine Entscheidungen selbst verantwortlich und sollte eigenständig recherchieren oder qualifizierten Rat einholen.
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