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Kettner Edelmetalle
26.02.2026
15:48 Uhr

Müll gegen Müll: Grüne unterstützen Aktivisten beim Vermüllen der Mannheimer Innenstadt

Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen: Um gegen die zunehmende Verschmutzung einer deutschen Großstadt zu protestieren, kippen sogenannte Umweltaktivisten säckeweise Abfall vor das Rathaus. Und eine grüne Landtagsabgeordnete findet das auch noch unterstützenswert. Was wie eine Realsatire klingt, hat sich tatsächlich so in Mannheim zugetragen – und offenbart einmal mehr die groteske Logik einer politischen Bewegung, die längst den Bezug zur Realität verloren hat.

Guerilla-Aktion im Dauerregen

Das selbsternannte „Umweltkollektiv Mannheim" – allein der Name erinnert an längst vergangene Zeiten sozialistischer Kadertruppen – hatte seine Müllsäcke bereits strategisch positioniert, als die Aktion vor dem Mannheimer Stadthaus begann. Im strömenden Regen verteilten die Aktivisten den Inhalt der Säcke auf dem Boden: Kaffeekapseln, Pappbecher, Chipstüten, Essensverpackungen. Ein Sprecher der Gruppe erklärte, dieser Unrat sei am selben Morgen in der Innenstadt eingesammelt worden und stamme von „Endverbrauchern".

Auf einem Plakat verkündeten die Umweltschützer mit bemühter Poesie, Mannheim liege nun an drei Flüssen: „Neckar, Rhein und dem Müllstrom." Letzterer entspringe mitten in der Stadt. Soweit die Diagnose. Die Therapie? Müll auf die Straße kippen. Brillant.

Grüne Abgeordnete applaudiert dem Irrsinn

Besonders pikant wird die Episode durch die prominente Unterstützung, die das Kollektiv erhielt. Die grüne Landtagsabgeordnete Susanne Aschhoff, ihres Zeichens Bildungspolitikerin, bekundete öffentlich ihre Sympathie für die Aktion. Sie könne „diese Initiative und das Engagement der Umweltschützer nur unterstützen", ließ sie verlauten. Es sei schockierend, wie viel Müll in der Stadt herumliege.

Schockierend ist allerdings etwas ganz anderes: Dass eine gewählte Volksvertreterin eine Aktion gutheißt, bei der zur Bekämpfung von Vermüllung – Müll verteilt wird. Das ist ungefähr so logisch, als würde man ein Haus anzünden, um auf die Brandgefahr in der Nachbarschaft aufmerksam zu machen. Doch bei den Grünen scheint man solche Widersprüche längst nicht mehr wahrzunehmen – oder sie werden bewusst in Kauf genommen, solange die mediale Aufmerksamkeit stimmt.

Die eigentlichen Ursachen werden verschwiegen

Was bei der gesamten Inszenierung auffällt, ist das ohrenbetäubende Schweigen über die tatsächlichen Gründe der zunehmenden Vermüllung deutscher Innenstädte. Wer regelmäßig durch Mannheims Zentrum geht, der weiß, dass sich das Stadtbild in den vergangenen Jahren dramatisch verändert hat. Die Vermüllung ist kein Naturphänomen, das vom Himmel fällt. Sie ist ein Symptom tiefgreifender gesellschaftlicher Veränderungen, über die man in bestimmten politischen Kreisen lieber nicht spricht. Stattdessen fordert das Umweltkollektiv – wenig überraschend – mehr Bußgelder, strengere Kontrollen und staatliche Förderungen für Mehrweglösungen. Mehr Staat, mehr Regulierung, mehr Geld vom Steuerzahler. Das grüne Standardrezept eben.

Die Aktivisten beklagen, die Stadtverwaltung setze den bestehenden Bußgeldkatalog für Umweltvergehen „so gut wie gar nicht um". Das mag stimmen – doch woran liegt das? Vielleicht daran, dass die Ordnungsbehörden bereits jetzt an der Belastungsgrenze arbeiten? Dass Polizei und Kommunalverwaltungen mit ganz anderen Problemen kämpfen, die ebenfalls Folge einer verfehlten Politik der vergangenen Jahre sind?

Ein „bunt zusammengewürfelter Haufen" mit Kunstverein-Wurzeln

Das Mannheimer Umweltkollektiv beschreibt sich selbst als „bunt zusammengewürfelten Haufen", der vor rund zwei Jahren aus einer Kooperation mit dem örtlichen Kunstverein hervorgegangen sei. Kunst und Aktivismus – eine Verbindung, die in Deutschland mittlerweile so zuverlässig funktioniert wie das Amen in der Kirche. Ob Letzte Generation, Fridays for Future oder eben das Mannheimer Umweltkollektiv: Die Methode ist stets dieselbe. Man provoziert, stört den öffentlichen Raum und hofft auf maximale Medienaufmerksamkeit. Dass dabei die eigentlichen Probleme weder benannt noch gelöst werden, scheint zweitrangig.

Immerhin: Nach etwa zwei Stunden sammelten die Aktivisten ihren Müll wieder ein. Ein Minimum an Anstand, das man bei ähnlichen Aktionen der Klimabewegung oft vergeblich sucht. Doch der Imageschaden für die ohnehin gebeutelte Stadt Mannheim war da längst angerichtet.

Symbolpolitik statt echter Lösungen

Diese Episode steht exemplarisch für das, was in der deutschen Politik seit Jahren schiefläuft. Statt die Ursachen von Problemen ehrlich zu benennen und pragmatische Lösungen zu erarbeiten, flüchtet man sich in symbolische Aktionen und moralische Empörung. Die Grünen, einst als Umweltpartei angetreten, haben sich längst in ein ideologisches Konstrukt verwandelt, das mit echtem Umweltschutz nur noch wenig gemein hat. Wer Müll auf die Straße kippt, um gegen Müll zu protestieren, der hat offenbar jedes Gespür für die Absurdität des eigenen Handelns verloren.

Deutschland braucht keine Guerilla-Aktionen vor Rathäusern. Es braucht eine Politik, die Ordnung und Sauberkeit in unseren Städten wiederherstellt – nicht durch immer neue Förderprogramme und Bußgeldkataloge, sondern durch konsequentes Handeln und die Bereitschaft, unbequeme Wahrheiten auszusprechen. Doch genau daran mangelt es in weiten Teilen des politischen Spektrums nach wie vor.

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