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Kettner Edelmetalle
07.04.2026
12:12 Uhr

Nahost-Inferno: Trump droht dem Iran mit der „Steinzeit" – Ölkrise erschüttert die Weltwirtschaft

Was sich derzeit im Nahen Osten abspielt, hat das Potenzial, die geopolitische Ordnung der Welt grundlegend zu erschüttern. Während US-Präsident Donald Trump dem Iran ein Ultimatum stellt, das in der Nacht zu Mittwoch ausläuft, bombardieren Israel und die Vereinigten Staaten systematisch die iranische Infrastruktur – von Nuklearanlagen über Militäreinrichtungen bis hin zu Autobahnen und Eisenbahnbrücken. Die Eskalationsspirale dreht sich mit einer Geschwindigkeit, die selbst erfahrene Sicherheitsexperten fassungslos macht.

Trumps Ultimatum: Brücken, Kraftwerke – oder die Steinzeit

Die Worte des US-Präsidenten könnten kaum drastischer sein. „Wir geben ihnen bis morgen um 20 Uhr – danach werden sie keine Brücken mehr haben, sie werden keine Kraftwerke mehr haben. Steinzeit." So formulierte Trump seine unmissverständliche Drohung an Teheran. Das gesamte Land könne „in einer Nacht ausgelöscht werden, und diese Nacht könnte morgen sein". Diplomatische Feinheiten? Fehlanzeige. Stattdessen bezeichnete der Republikaner die iranische Führung als „Tiere" und behauptete, die USA hätten bereits einen Regimewechsel eingeleitet.

Ob diese brachialen Worte tatsächlich zu einer Deeskalation führen werden, darf bezweifelt werden. Denn auf der anderen Seite zeigt sich Teheran alles andere als eingeschüchtert. Ein Sprecher der iranischen Militärführung verspottete Trumps Drohungen als „haltlose" Äußerungen eines „wahnhaften" Präsidenten. Die Revolutionsgarden – jene Kraft, die im Iran das eigentliche Sagen hat – fordern nicht weniger als das Recht auf Urananreicherung, den vollständigen Abzug aller US-Stützpunkte aus dem Persischen Golf und die alleinige Kontrolle über die Straße von Hormus.

Ölinsel Charg unter Beschuss – Energiekrise historischen Ausmaßes

Besonders alarmierend sind die Berichte über erneute Explosionen auf der iranischen Ölinsel Charg im Persischen Golf. Bereits Mitte März hatte das US-Militär dort Luftangriffe durchgeführt. Nun sollen abermals militärische Ziele auf der strategisch bedeutsamen Insel angegriffen worden sein. Die Insel ist ein Knotenpunkt der iranischen Ölexporte – ihre Zerstörung würde die ohnehin angespannte globale Energieversorgung weiter verschärfen.

Und genau hier liegt der Kern des Problems, der jeden einzelnen Bürger in Deutschland unmittelbar betrifft. Die Blockade der Straße von Hormus, durch die rund ein Fünftel des weltweiten Öl- und Flüssiggastransports fließt, hat nach Einschätzung der Internationalen Energieagentur (IEA) eine Krise ausgelöst, die schwerwiegender sei als die Ölkrisen von 1973, 1979 und 2022 zusammengenommen. IEA-Chef Fatih Birol brachte es auf den Punkt: „Die Welt hat noch nie eine Unterbrechung der Energieversorgung dieses Ausmaßes erlebt."

Europa und Deutschland im Würgegriff steigender Energiepreise

Für Deutschland, das sich unter der Ampelregierung in eine fatale Abhängigkeit von Energieimporten manövriert hat und dessen Energiepolitik der letzten Jahre von ideologiegetriebenen Entscheidungen geprägt war, kommt diese Krise zur denkbar ungünstigsten Zeit. Die voreilige Abschaltung der letzten Kernkraftwerke, der schleppende Ausbau alternativer Versorgungswege und die naive Annahme, man könne eine Industrienation mit Windrädern und guten Absichten am Laufen halten – all das rächt sich nun bitter. Während Japan bereits ankündigt, eng mit den G7-Staaten kooperieren zu wollen, und die Rendite japanischer Staatsanleihen auf den höchsten Stand seit 1999 klettert, stellt sich die bange Frage: Wie vorbereitet ist die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz auf ein Szenario, in dem die Energiepreise vollends explodieren?

Irans Führung schwer angeschlagen – doch der Widerstand wächst

Die militärischen Schläge gegen den Iran haben offenbar auch die Staatsspitze schwer getroffen. Nach einem Bericht der britischen „Times" soll der neue Oberste Führer Modschtaba Chamenei, der seinem bei einem Luftangriff getöteten Vater Ajatollah Ali Chamenei nachfolgte, schwer verletzt in der heiligen Stadt Ghom behandelt werden. Ein Geheimdienst-Memo, das auf amerikanischen und israelischen Erkenntnissen basiere, beschreibe seinen Zustand als „schwer" – er sei derzeit nicht in der Lage, Entscheidungen zu treffen. Bei demselben Angriff seien seine Mutter, seine Ehefrau und einer seiner Söhne ums Leben gekommen.

Doch wer glaubt, ein angeschlagenes Regime sei ein berechenbares Regime, der irrt gewaltig. Die iranischen Streitkräfte und Revolutionsgarden nehmen Israel und die Golfstaaten weiterhin unter Beschuss. Der Großraum Tel Aviv wurde erneut mit international geächteter Streumunition angegriffen. Saudi-Arabien musste sieben ballistische Raketen abfangen, deren Trümmer in der Nähe von Energieanlagen niedergingen. Und vor dem israelischen Konsulat in Istanbul kam es zu einem tödlichen Schusswechsel, bei dem zwei Angreifer getötet und zwei Polizisten verletzt wurden.

Irans Zehn-Punkte-Plan: Maximalforderungen statt Kompromissbereitschaft

Von einer diplomatischen Lösung scheint man meilenweit entfernt. Teheran hat über Pakistan eine Antwort auf den US-Vorschlag zur Beendigung des Krieges übermittelt – und darin einen Waffenstillstand rundweg abgelehnt. Stattdessen präsentierte die iranische Regierung ein Zehn-Punkte-Papier mit Forderungen, die ein US-Beamter als „maximalistisch" bezeichnete: ein dauerhaftes Kriegsende, Kriegsreparationen, die vollständige Aufhebung aller Wirtschaftssanktionen, das Recht auf Urananreicherung und die Kontrolle über die Straße von Hormus.

Besonders pikant: Laut einem Bericht der „New York Times" will der Iran für die Wiedereröffnung der Straße von Hormus eine Gebühr von rund zwei Millionen Dollar pro Schiff erheben. Die Einnahmen sollten mit Oman geteilt werden, der Rest fließe in den Wiederaufbau zerstörter Infrastruktur. Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen – ein Regime, das den internationalen Schiffsverkehr blockiert, will nun Wegezoll kassieren. Das ist keine Diplomatie, das ist Piraterie im Staatsgewand.

UN-Sicherheitsrat und die Ohnmacht der internationalen Gemeinschaft

Während die Bomben fallen und die Diplomatie scheitert, ringt der UN-Sicherheitsrat um eine Resolution zur Freigabe eines Waffeneinsatzes zum Schutz der Straße von Hormus. Die Abstimmung wurde bereits mehrfach verschoben – drohende Vetos blockieren jede Entscheidung. UN-Generalsekretär António Guterres forderte die USA und Israel auf, Irans zivile Infrastruktur zu verschonen, und warnte vor Verstößen gegen das humanitäre Völkerrecht. Doch wie viel Gewicht haben solche Appelle, wenn ein US-Präsident offen mit der „Steinzeit" droht?

Auch die IAEA schlug Alarm: Nach dem bereits vierten Angriff auf das Gelände des iranischen Atomkraftwerks Buschehr warnte IAEA-Chef Rafael Grossi vor einer „sehr realen Bedrohung für die nukleare Sicherheit". Luftangriffe auf ein in Betrieb befindliches AKW könnten einen „schweren radiologischen Unfall mit schädlichen Folgen für Mensch und Umwelt im Iran und darüber hinaus" verursachen. Die Erinnerungen an Tschernobyl und Fukushima sind noch frisch genug, um zu verstehen, was auf dem Spiel steht.

Gold als sicherer Hafen in Zeiten des Chaos

In Zeiten wie diesen, in denen geopolitische Verwerfungen die Finanzmärkte erschüttern, Energiepreise durch die Decke gehen und die Kaufkraft des Geldes weiter erodiert, zeigt sich einmal mehr der zeitlose Wert physischer Edelmetalle. Gold und Silber haben in jeder großen Krise der Menschheitsgeschichte als verlässlicher Wertspeicher fungiert – von den Ölkrisen der 1970er Jahre bis zur Finanzkrise 2008. Wer sein Vermögen langfristig schützen möchte, sollte physische Edelmetalle als unverzichtbaren Bestandteil eines breit gestreuten Portfolios in Betracht ziehen.

Trump selbst hat die NATO-Verbündeten scharf kritisiert und deren mangelnde Unterstützung als „ewigen Makel" bezeichnet. Das israelische Militär rüstet sich derweil für einen wochenlangen Kampf – Generalstabschef Ejal Zamir habe bereits Schlachtpläne für die kommenden drei Wochen gebilligt. Die Botschaft ist klar: Dieser Konflikt wird nicht morgen enden. Und seine wirtschaftlichen Folgen werden uns alle treffen – ob wir wollen oder nicht.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Die dargestellten Informationen dienen ausschließlich der allgemeinen Information. Jede Anlageentscheidung sollte auf Basis eigener sorgfältiger Recherche und gegebenenfalls nach Konsultation eines unabhängigen Finanzberaters getroffen werden. Für Anlageentscheidungen und deren Folgen übernehmen wir keinerlei Haftung.

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