
Öffentlich-rechtlicher Rundfunk erklärt: Rassismus gegen Weiße existiert nicht

Der NDR hat sich einmal mehr als Sprachrohr einer ideologisch aufgeladenen Weltanschauung entpuppt. In einem Instagram-Video verkündet der gebührenfinanzierte Sender mit bemerkenswerter Selbstgewissheit, dass es Rassismus gegen weiße Menschen schlichtweg nicht geben könne. Die Wissenschaft sei sich da einig, heißt es. Welche Wissenschaft genau? Das bleibt im Dunkeln – wie so oft, wenn der öffentlich-rechtliche Rundfunk seine Zuschauer belehren möchte.
Ein Streit unter Reality-Stars als Anlass für ideologische Belehrungen
Der Auslöser dieser bemerkenswerten Klarstellung ist geradezu absurd: Bei einem Wiedersehen der Teilnehmer der Reality-Show „Temptation Island VIP" bezeichnete die Influencerin Vanessa Nwattu ihre Mitstreiterin Emmy Russ als „blonden Chihuahua". Russ empfand dies als rassistisch – eine Einschätzung, die der NDR offenbar nicht dulden konnte.
Die NDR-Journalistin räumt zwar ein, dass der Spruch „respektlos und herablassend" gewesen sei. Doch dann folgt die ideologische Volte: „Aber das mit Rassismus zu mixen, ist wild." Tiervergleiche seien historisch verwendet worden, um „Schwarze Menschen zu entmenschlichen" – weshalb sie offenbar nur in eine Richtung als rassistisch gelten dürfen.
Die fragwürdige Definition von Rassismus
Die Argumentation des NDR folgt einem Muster, das man aus den Echokammern amerikanischer Universitäten kennt: Rassismus könne nur von der „Mehrheitsgesellschaft" ausgehen, da er strukturelle Macht voraussetze. Weiße Menschen würden „strukturell nicht benachteiligt, ausgegrenzt oder entmenschlicht", erklärt die Journalistin mit einer Gewissheit, die jeden Zweifel ausschließt.
Doch halt – wer definiert eigentlich, was „strukturell" bedeutet? Und gilt diese Logik auch für einen weißen Deutschen, der in einem mehrheitlich nicht-weißen Stadtteil lebt? Oder für Europäer in afrikanischen Ländern, wo sie durchaus Diskriminierung erfahren können? Diese Fragen stellt der NDR nicht. Sie passen nicht ins Narrativ.
„Wenn jede Beleidigung als Rassismus gewertet werde, dann würde echter Rassismus verharmlost werden."
Mit dieser Aussage offenbart der Sender eine bemerkenswerte Doppelmoral. Denn dieselben Medien, die hier zur Zurückhaltung mahnen, sind sonst schnell dabei, jeden noch so harmlosen Kommentar als „rassistisch" zu brandmarken – sofern er von der falschen Seite kommt.
Kein Einzelfall: ZDF vertritt dieselbe Linie
Der NDR steht mit seiner Position nicht allein. Auch das ZDF proklamierte bereits: „Rassismus gegen Weiße gibt es nicht." Als Begründung führte man an, dass Rassismus „historisch, institutionell und strukturell verankert" sei und „Hierarchien" schaffe. Für Rassismus brauche es „die Macht, Menschen systemisch zu diskriminieren" – und diese sei „in Bezug auf weiße Menschen nicht gegeben".
Besonders pikant: Als ein offenbar muslimischer Nutzer unter einem ZDF-Beitrag den „Alltagsrassismus meiner muslimischen Glaubensbrüder gegenüber den Deutschen" ansprach, wurde er vom Sender belehrt, dass es so etwas nicht gebe. Der Mann hatte lediglich darauf hingewiesen, dass Rassismus „auf beiden Seiten" schlecht sei – eine Selbstverständlichkeit, die dem ZDF offenbar zu weit ging.
Die Kartoffel-Debatte und ihre Folgen
Man erinnere sich an Ferda Ataman, die Deutsche als „Kartoffeln" bezeichnete. War das kein Rassismus? Nach der Logik des öffentlich-rechtlichen Rundfunks offenbar nicht. Ataman wurde 2022 zur Unabhängigen Bundesbeauftragten für Antidiskriminierung ernannt – eine Ironie, die kaum zu überbieten ist.
Was hier geschieht, ist nichts weniger als eine Umdefinition des Rassismusbegriffs nach ideologischen Vorgaben. Der klassische, universelle Begriff – wonach Rassismus jede Herabwürdigung aufgrund der Hautfarbe oder Herkunft umfasst – wird durch eine politisch motivierte Definition ersetzt. Diese neue Definition dient nicht der Bekämpfung von Diskriminierung, sondern ihrer selektiven Anwendung.
Zwangsgebühren für ideologische Erziehung
Der deutsche Bürger zahlt jährlich über acht Milliarden Euro an Rundfunkgebühren. Dafür erhält er offenbar nicht neutrale Information, sondern ideologische Belehrungen, die einer bestimmten politischen Agenda folgen. Die Behauptung, „die Wissenschaft" sei sich einig, ist dabei ein rhetorischer Trick, der kritisches Nachfragen unterbinden soll.
Denn eine Wissenschaft, die sich „einig" ist, hat aufgehört, Wissenschaft zu sein. Wissenschaft lebt vom Zweifel, vom Hinterfragen, vom Diskurs. Was der NDR hier als wissenschaftlichen Konsens verkauft, ist in Wahrheit eine ideologische Position, die in bestimmten akademischen Kreisen populär ist – aber keineswegs unumstritten.
Die Frage, die sich jeder Gebührenzahler stellen sollte, lautet: Warum finanzieren wir einen Rundfunk, der uns vorschreibt, was wir als Rassismus empfinden dürfen und was nicht? Und warum akzeptieren wir, dass ausgerechnet jene Institutionen, die Toleranz und Vielfalt predigen, bestimmte Formen der Diskriminierung für inexistent erklären?

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