
Oracles KI-Wahn: Tausende Mitarbeiter sollen für Rechenzentren geopfert werden
Der amerikanische Softwareriese Oracle steht offenbar vor einem massiven Kahlschlag in der Belegschaft. Wie aus Insiderkreisen verlautet, plane der Konzern den Abbau Tausender Arbeitsplätze – und zwar quer durch sämtliche Unternehmensbereiche. Der Grund? Die astronomischen Kosten für den Ausbau der Künstlichen Intelligenz verschlingen Milliarden, und irgendjemand muss dafür bezahlen. In diesem Fall sind es die eigenen Mitarbeiter.
50 Milliarden Dollar für Rechenzentren – auf dem Rücken der Belegschaft
Was sich hier abzeichnet, ist ein Muster, das man in der Tech-Branche mittlerweile zur Genüge kennt: Konzernchef Larry Ellison treibt den Ausbau der KI-Infrastruktur mit geradezu manischer Entschlossenheit voran. Oracle wolle in diesem Jahr durch eine Kombination aus Schuldenaufnahme und Aktienverkäufen bis zu 50 Milliarden Dollar in neue Rechenzentren pumpen. Eine schwindelerregende Summe. Und die geplanten Stellenstreichungen sollen offenbar dazu dienen, einen Teil dieser gewaltigen Ausgaben gegenzufinanzieren. Man investiert also nicht etwa aus einer Position der Stärke heraus, sondern finanziert die Zukunftswette auf Kosten der Gegenwart – und der Menschen, die das Unternehmen bisher am Laufen gehalten haben.
Besonders pikant: Einige der betroffenen Positionen würden laut Unternehmenseinschätzung durch den Einsatz von KI ohnehin an Bedeutung verlieren. Die Maschine ersetzt den Menschen, der die Maschine erst möglich gemacht hat. Eine bittere Ironie, die man sich auf der Zunge zergehen lassen sollte.
Der Kampf gegen Amazon und Microsoft wird auf dem Rücken der Angestellten ausgetragen
Oracle positioniert sich derzeit aggressiv im Cloud-Computing-Markt und will den Platzhirschen Amazon Web Services und Microsoft Azure ernsthaft Konkurrenz machen. Ein ambitioniertes Unterfangen, keine Frage. Doch die Methode, mit der dieses Ziel erreicht werden soll, wirft fundamentale Fragen auf. Statt organisch zu wachsen, wird die Belegschaft zusammengestrichen. Zusätzlich habe Oracle intern angekündigt, zahlreiche offene Stellen in der Cloud-Sparte zu überprüfen und den Einstellungsprozess drastisch zu verlangsamen. Der Konzern selbst lehnte jede Stellungnahme ab – ein beredtes Schweigen.
Die Kürzungen seien „weitreichender als üblich", heißt es aus informierten Kreisen. Sie könnten bereits in diesem Monat beginnen. Für die betroffenen Mitarbeiter dürfte das ein Schlag ins Gesicht sein. Während die Konzernspitze Milliarden in Beton und Silizium gießt, werden Menschen zu Kostenfaktoren degradiert, die es zu eliminieren gilt.
Ein Symptom einer größeren Entwicklung
Was bei Oracle geschieht, ist kein Einzelfall. Die gesamte Tech-Branche befindet sich in einem regelrechten KI-Rausch, der an die Dotcom-Blase der Jahrtausendwende erinnert. Milliarden werden in Infrastruktur investiert, deren Rendite noch völlig ungewiss ist. Gleichzeitig steigen die Kosten für Speicherchips – Cloud-Anbieter heben ihre Preise teilweise um das Sechsfache an. Wer am Ende die Zeche zahlt, steht bereits fest: die Arbeitnehmer und die Verbraucher.
Für Anleger, die in solch volatilen Zeiten nach Stabilität suchen, dürfte sich einmal mehr die Frage stellen, ob nicht physische Edelmetalle wie Gold und Silber als bewährte Wertaufbewahrungsmittel eine sinnvolle Ergänzung im Portfolio darstellen. Während Tech-Aktien von heute auf morgen abstürzen können und ganze Belegschaften über Nacht ihren Arbeitsplatz verlieren, haben Edelmetalle über Jahrtausende ihren Wert bewiesen – unabhängig davon, welcher technologische Hype gerade die Märkte beherrscht.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jede Investitionsentscheidung sollte auf eigener, sorgfältiger Recherche basieren. Wir übernehmen keine Haftung für etwaige finanzielle Entscheidungen, die auf Grundlage dieses Beitrags getroffen werden.
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