
Politbarometer-Schock für Berlin: Alice Weidel überholt Söder und stürmt die Top-Vier

Es ist eine politische Ohrfeige für das selbstgefällige Berliner Establishment: Alice Weidel, Vorsitzende der AfD, hat im aktuellen Politikerranking des Insa-Instituts einen bemerkenswerten Sprung hingelegt. Von Rang acht katapultierte sich die promovierte Volkswirtin binnen einer Woche auf Platz vier – und ließ dabei niemand Geringeren als den ewig grinsenden CSU-Chef und bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder hinter sich. Wie die Bild-Zeitung berichtet, kommt Weidel mittlerweile auf aufgerundet vier von zehn möglichen Punkten, während Söder mit 3,9 Zählern den Anschluss verliert.
Der Aufstieg einer Unbequemen
Was hier passiert, ist mehr als eine statistische Randnotiz. Es ist ein Fingerzeig auf die wachsende Unzufriedenheit im Land. Während sich die Große Koalition aus CDU/CSU und SPD unter Friedrich Merz und Lars Klingbeil in einer Schuldenorgie historischen Ausmaßes verheddert – Stichwort 500-Milliarden-Sondervermögen – findet die Opposition immer mehr Gehör bei jenen Bürgern, die die Quittung in Form steigender Preise, schwindender Kaufkraft und einer ausufernden Kriminalität täglich präsentiert bekommen.
Dass Weidel ausgerechnet Söder überholt, dürfte in der CSU-Zentrale für lange Gesichter sorgen. Der Mann, der jeden Wind dreht, je nachdem, woher er gerade weht, scheint endgültig an Glaubwürdigkeit eingebüßt zu haben. Wer politisch alles und nichts gleichzeitig sein will, landet am Ende auf Platz fünf – oder noch tiefer.
Pistorius bleibt vorn – ein Phänomen mit Verfallsdatum?
Auf Rang eins thront weiterhin Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) mit fünf Punkten. Der Sozialdemokrat punktet quer durch die politischen Lager, selbst Unionsanhänger erklären ihn zum Liebling. Ein bemerkenswertes Phänomen, das wohl mehr mit der dramatischen außenpolitischen Lage – Ukraine-Krieg, Eskalation im Nahen Osten, Trumps Zollhammer – als mit konkreten Erfolgen zu tun haben dürfte. Hinter Pistorius reihen sich der grüne Cem Özdemir aus Baden-Württemberg und NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) ein.
Die Linke legt zu, die Grünen schwächeln
Bewegung gibt es auch im hinteren Feld: Linken-Fraktionschefin Heidi Reichinnek kletterte von Platz elf auf zehn, Parteichefin Ines Schwerdtner rückte auf Platz zwölf vor. AfD-Co-Chef Tino Chrupalla machte ebenfalls Boden gut und sprang von Platz sechzehn auf vierzehn. Bei den Grünen verbesserte sich Parteichefin Franziska Brantner auf Rang fünfzehn, während Katharina Dröge auf Platz sechzehn abrutschte. Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) büßte gleich zwei Plätze ein und landete auf Rang siebzehn.
Was die Zahlen wirklich erzählen
Es lohnt ein genauer Blick: Eine Politikerin, die im Bundestag mit nüchternen Zahlen, ökonomischem Sachverstand und unbequemen Wahrheiten operiert, wird trotz der systematischen medialen Ausgrenzung immer beliebter. Das ist kein Zufall, sondern Ausdruck eines Stimmungswandels, den die etablierten Parteien lange leugneten und nun nicht mehr ignorieren können. Während Brandmauer-Reden gehalten und Verbotsdebatten geführt werden, wandern die Sympathien der Bürger in eine Richtung, die manchem im Reichstagsgebäude den kalten Schweiß auf die Stirn treibt.
Die Frage, die sich aufdrängt: Wie lange noch glauben Merz, Klingbeil und Konsorten, mit Schuldenpaketen in Billionenhöhe, einer Grundgesetz-Verankerung der Klimaneutralität bis 2045 und einer fortgesetzten Politik gegen die wirtschaftlichen Interessen des eigenen Landes Wählerstimmen zurückgewinnen zu können? Das Ranking liefert eine erste, deutliche Antwort.
Ein Signal, das nicht überhört werden sollte
In Zeiten, in denen Inflation, Energiekosten und politische Instabilität die Vermögen der Bürger aufzehren, suchen viele nach Halt. Politisch artikuliert sich dieser Wunsch in stärkerer Zustimmung zu jenen Stimmen, die Klartext sprechen. Wirtschaftlich zeigt sich derselbe Reflex in der wachsenden Nachfrage nach physischen Edelmetallen wie Gold und Silber – jenen Werten, die seit Jahrtausenden Vermögen über Krisen, Kriege und Währungsreformen hinweg gerettet haben. Wer dem Treiben der Berliner Politik mit Skepsis begegnet, tut gut daran, sein Vermögen breit zu streuen und einen substantiellen Anteil in Sachwerten zu halten, die kein Politiker per Federstrich entwerten kann.
Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Anlageberatung dar. Die hier geäußerten Einschätzungen geben die Meinung der Redaktion auf Basis der vorliegenden Informationen wieder. Jeder Anleger ist verpflichtet, sich eigenständig zu informieren und seine Anlageentscheidungen in eigener Verantwortung zu treffen. Für individuelle Anlagestrategien empfehlen wir, einen qualifizierten Berater zu konsultieren.

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