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26.02.2026
13:19 Uhr

Ramadan-Fastenbrechen auf Staatskosten: Wenn die Bundesagentur für Arbeit zum Iftar lädt

Ramadan-Fastenbrechen auf Staatskosten: Wenn die Bundesagentur für Arbeit zum Iftar lädt

Man reibt sich die Augen und liest zweimal. Die Bundesagentur für Arbeit – jene Behörde, die eigentlich dafür zuständig sein sollte, Millionen von Arbeitslosen in Lohn und Brot zu bringen – hat offenbar nichts Dringenderes zu tun, als ihre Mitarbeiter per Rundmail zum islamischen Fastenbrechen einzuladen. Der sogenannte „AK Diversity" der Hamburger Niederlassung verschickte ein Schreiben, in dem der Ramadan als „besondere Zeit des Fastens, der Besinnung und der Gemeinschaft" gepriesen wird. Unterzeichnet wurde das Ganze mit „Vielfältige Grüße". Man kann sich das nicht ausdenken.

Diversity als neue Staatsreligion?

In der Rundmail, die mittlerweile öffentlich bekannt geworden ist, wird das Iftar – also das abendliche Fastenbrechen während des Ramadan – als „zentraler Moment des Zusammenkommens" beschrieben. Der Impuls sei von einer Mitarbeiterin ausgegangen, der in dem Schreiben ausdrücklich gedankt werde. Die Veranstaltung finde zwar außerhalb der Arbeitszeit statt, doch das ändert nichts am grundsätzlichen Problem: Eine deutsche Bundesbehörde macht sich zum Veranstalter eines explizit religiösen islamischen Rituals.

Besonders pikant ist der halbherzige Versuch einer Rechtfertigung. Man verweise darauf, dass zeitgleich auch die christliche Fastenzeit stattfinde. Über religiöse Unterschiede hinweg verbinde beide Traditionen „bewusster Verzicht und Reflexion", heißt es in dem Schreiben. Man wolle dies „gemeinsam aufgreifen". Klingt harmonisch. Klingt nach Verständigung. Klingt nach dem üblichen Diversity-Sprech, der in deutschen Behörden mittlerweile zur Pflichtübung geworden ist.

Wo bleibt die Einladung zu Ostern?

Doch die entscheidende Frage bleibt unbeantwortet: Gibt es vergleichbare Einladungen zu christlichen Feiertagen? Lädt der „AK Diversity" auch zum gemeinsamen Osterfest ein? Organisiert man ein weihnachtliches Beisammensein mit derselben Inbrunst? Aus der vorliegenden Mail geht dazu – wenig überraschend – nichts hervor. Und genau hier liegt der Kern des Problems. Denn wenn eine staatliche Institution einseitig islamische Bräuche zelebriert, während die christlichen Traditionen dieses Landes bestenfalls als Feigenblatt herhalten müssen, dann ist das keine Vielfalt. Dann ist das eine Schieflage.

Deutschland ist historisch, kulturell und gesellschaftlich ein christlich geprägtes Land. Das ist keine Wertung, sondern eine Tatsache. Die großen Feiertage unseres Kalenders – Weihnachten, Ostern, Pfingsten – sind christlichen Ursprungs. Generationen von Deutschen haben ihre Identität auch über diese Traditionen definiert. Dass ausgerechnet eine Bundesbehörde nun den Ramadan in den Mittelpunkt rückt, während das eigene kulturelle Erbe zunehmend in den Hintergrund gedrängt wird, dürfte bei vielen Bürgern für Kopfschütteln sorgen.

Arbeitskreise für alles – nur nicht für die eigentliche Arbeit

Es stellt sich ohnehin die Frage, warum die Bundesagentur für Arbeit überhaupt einen „Arbeitskreis Diversity" unterhält. In einem Land, in dem die Arbeitslosenzahlen nach wie vor besorgniserregend sind, in dem Bürgergeld-Empfänger den Staatshaushalt belasten und in dem Unternehmen händeringend nach Fachkräften suchen, sollte man meinen, dass eine Arbeitsvermittlungsbehörde sich auf ihre Kernaufgabe konzentriert. Stattdessen werden Ressourcen für ideologische Projekte aufgewendet, die mit der eigentlichen Mission der Behörde nicht das Geringste zu tun haben.

Dieser Vorfall reiht sich nahtlos ein in eine beunruhigende Entwicklung. Ob Ramadan-Beleuchtung in Frankfurts Innenstadt, „Religionspolizisten" an deutschen Schulen, die Mitschüler zum Fasten zwingen, oder nun eben staatlich organisierte Iftar-Veranstaltungen – die schleichende Normalisierung islamischer Bräuche im öffentlichen Raum schreitet voran. Und wer es wagt, dies auch nur zu hinterfragen, sieht sich schnell dem Vorwurf der Intoleranz ausgesetzt.

Ein Symptom einer tieferen Krise

Was hier geschieht, ist mehr als eine harmlose Einladung zum gemeinsamen Essen. Es ist ein Symptom einer Gesellschaft, die ihre eigene Identität zunehmend aufgibt – im Namen einer falsch verstandenen Toleranz, die in Wahrheit nichts anderes ist als kulturelle Selbstaufgabe. Die Mehrheit der deutschen Bevölkerung wünscht sich keine Behörden, die islamische Feste organisieren. Sie wünscht sich Behörden, die funktionieren. Die ihre Arbeit machen. Die den Bürgern dienen, statt ideologische Agenden zu bedienen.

Die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz hatte versprochen, Deutschland wieder auf Kurs zu bringen. Wenn selbst in nachgeordneten Behörden weiterhin Diversity-Arbeitskreise ihr Unwesen treiben und religiöse Sonderveranstaltungen für eine bestimmte Glaubensrichtung organisieren, dann fragt man sich unweigerlich: Wann genau soll dieser Kurswechsel eigentlich beginnen?

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