
Rente mit 70: Merz-Regierung plant schleichende Enteignung der Lebenszeit

Was viele Bürger bereits befürchtet haben, nimmt nun konkrete Formen an: Die unter Bundeskanzler Friedrich Merz eingesetzte 13-köpfige Alterssicherungskommission berät offenbar ernsthaft über eine Anhebung des Renteneintrittsalters auf 70 Jahre. Wer künftig vor diesem biblischen Alter in den Ruhestand gehen möchte, müsste demnach empfindliche Abschläge hinnehmen. So viel zum Thema „keine Verschlechterungen für die Bürger".
Das demografische Damoklesschwert
Die Zahlen sind ernüchternd, das muss man einräumen. Mitte der 2030er-Jahre werde voraussichtlich jeder vierte Mensch in Deutschland mindestens die derzeitige Regelaltersgrenze von 67 Jahren erreicht haben. Das gesetzliche Rentensystem, ohnehin seit Jahrzehnten ein wackeliges Konstrukt, drohe zum sprichwörtlichen Fass ohne Boden zu werden. Doch statt grundlegende Strukturreformen anzugehen – etwa die Frage, warum ein Land mit einer der höchsten Steuer- und Abgabenquoten weltweit seinen Bürgern keinen würdigen Ruhestand mehr garantieren kann – greift die Politik zum einfachsten aller Mittel: Man lässt die Menschen einfach länger arbeiten.
Zuckerbrot und Peitsche für Arbeitnehmer
Besonders pikant ist die Doppelstrategie der Kommission. Einerseits sollen jene, die es wagen, vor dem 70. Lebensjahr in Rente zu gehen, mit finanziellen Abschlägen bestraft werden. Andererseits lockt man mit einer angeblich „sehr großzügigen" Belohnung für diejenigen, die freiwillig über das Pflichtmaß hinaus schuften. Man fragt sich unwillkürlich: Wie großzügig kann ein Staat sein, der gleichzeitig ein 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen – im Klartext: Schulden – aufnimmt und damit kommende Generationen auf Jahrzehnte hinaus belastet?
Welche Jahrgänge besonders betroffen wären
Wer heute Mitte 40 oder jünger ist, sollte sich warm anziehen. In rund 25 Jahren – also etwa ab dem Jahr 2050 – könnte die neue Regelaltersgrenze von 70 Jahren greifen. Das bedeutet konkret: Arbeitnehmer, die um die Jahrtausendwende geboren wurden, müssten sich darauf einstellen, drei volle Jahre länger zu arbeiten als nach der aktuellen Regelung vorgesehen. Drei Jahre, die man nicht mit der Familie verbringt, nicht mit den Enkeln, nicht mit dem wohlverdienten Lebensabend – sondern am Arbeitsplatz.
Dabei hatte Friedrich Merz im Wahlkampf noch versprochen, die Belastungen für die Bürger nicht weiter zu erhöhen. Doch was ist eine Anhebung des Renteneintrittsalters anderes als eine verdeckte Steuererhöhung auf Lebenszeit? Man nimmt den Menschen nicht mehr Geld aus der Tasche – man nimmt ihnen ihre kostbarste Ressource: Zeit.
Ein System am Limit – und die wahren Ursachen
Die eigentlichen Gründe für die Schieflage des Rentensystems werden freilich kaum thematisiert. Jahrzehntelange Fehlsteuerung in der Familienpolitik, eine dramatisch gesunkene Geburtenrate und die Tatsache, dass Millionen von Zuwanderern eben nicht – wie stets versprochen – als Nettozahler ins Sozialsystem einwandern, sondern es zusätzlich belasten: All das wird geflissentlich unter den Teppich gekehrt. Stattdessen soll der deutsche Arbeitnehmer, der sein Leben lang brav eingezahlt hat, die Zeche begleichen.
Wer angesichts solcher Entwicklungen noch darauf vertraut, dass der Staat im Alter für einen sorgt, der glaubt vermutlich auch, dass das Sondervermögen keine Schulden sind. Kluge Vorsorge beginnt dort, wo staatliche Versprechen enden. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich über Jahrhunderte als verlässlicher Wertspeicher bewährt – unabhängig von politischen Launen und demografischen Verwerfungen. Als Beimischung in einem breit gestreuten Portfolio können sie einen wichtigen Beitrag zur privaten Vermögenssicherung leisten.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jede Anlageentscheidung sollte auf Basis eigener Recherche und gegebenenfalls nach Rücksprache mit einem qualifizierten Finanzberater getroffen werden. Für Verluste, die aus der Umsetzung der hier dargestellten Informationen entstehen, übernehmen wir keinerlei Haftung.
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