
Rentensystem vor dem Kollaps: Studie enthüllt dramatische Versorgungslücke im Alter
Die bittere Wahrheit über das deutsche Rentensystem lässt sich nicht länger schönreden. Eine aktuelle Untersuchung des Center für Intergenerative Finanzwissenschaft der WHU zeichnet ein erschreckendes Bild der finanziellen Realität deutscher Ruheständler. Die gesetzliche Rente deckt im Durchschnitt gerade einmal 60 Prozent der monatlichen Ausgaben im Alter – der Rest bleibt eine klaffende Wunde im Haushaltsbudget.
Der Teilkasko-Charakter unseres Sozialsystems
Christian Hagist, Volkswirt an der WHU, bringt es auf den Punkt:
„Diese gesetzlichen Sicherungssysteme haben dabei nur einen Teilkasko-Charakter."Eine vernichtende Diagnose für ein System, das Generationen von Deutschen als Fundament ihrer Altersvorsorge verkauft wurde. Während die Politik jahrzehntelang beschwichtigte, offenbaren die nackten Zahlen eine erschreckende Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit.
Die Rechnung ist simpel und zugleich brutal: Durchschnittliche monatliche Ausgaben von 3148 Euro stehen laufenden Einnahmen von lediglich 2988 Euro gegenüber. Eine Lücke von 160 Euro, die Monat für Monat gestopft werden muss. Doch diese Durchschnittszahl verschleiert das wahre Ausmaß der Misere.
Ohne private Vorsorge droht der finanzielle Abgrund
Besonders dramatisch gestaltet sich die Situation für jene Bürger, die keine zusätzliche Altersvorsorge aufbauen konnten oder wollten. Für sie klafft eine Finanzierungslücke von über 1000 Euro monatlich. Die gesetzliche Rente reicht in diesen Fällen gerade noch aus, um die Wohnkosten zu begleichen – für Lebensmittel, Mobilität oder gar kleine Freuden des Lebens bleibt schlicht nichts übrig.
Fast die Hälfte der Ausgaben im Ruhestand entfällt auf das Wohnen. Hinzu kommen Lebensmittel und Mobilität als weitere bedeutende Kostenfaktoren. Wer in einer Mietwohnung lebt und keine Rücklagen gebildet hat, steht vor einer existenziellen Bedrohung seiner Lebensqualität.
Generationenungleichheit wird immer deutlicher
Die Studie offenbart zudem eine beunruhigende Entwicklung zwischen den Generationen. Neurentner im Alter von 60 bis 69 Jahren erhalten durchschnittlich nur 1600 Euro gesetzliche Rente monatlich, während die über 70-Jährigen noch auf knapp 2400 Euro kommen. Die jüngeren Ruheständler müssen mit einer monatlichen Differenz von 300 Euro zwischen Einnahmen und Ausgaben kämpfen.
Diese Zahlen sind ein Alarmsignal, das die politische Klasse offenbar nicht hören will. Statt das marode Rentensystem grundlegend zu reformieren, werden weiterhin Milliarden in ideologische Projekte gepumpt. Die neue Große Koalition unter Friedrich Merz hat zwar ein 500-Milliarden-Sondervermögen für Infrastruktur angekündigt – doch wo bleibt die nachhaltige Lösung für die Altersvorsorge?
Wohneigentum als Rettungsanker
Ein Lichtblick zeigt sich bei Rentnern mit Immobilienbesitz. Etwa die Hälfte der 70- bis 79-Jährigen verfügt über Wohneigentum, was zu einem höheren Einkommen beiträgt und die Versorgungslücke deutlich verringert. Doch angesichts explodierender Immobilienpreise und steigender Zinsen wird dieser Weg für kommende Generationen immer schwerer gangbar.
Die Botschaft der Experten ist eindeutig: Private und betriebliche Vorsorge sind keine Option mehr, sondern eine zwingende Notwendigkeit. Wer sich allein auf den Staat verlässt, riskiert im Alter den sozialen Abstieg.
Edelmetalle als Baustein der Altersvorsorge
In Zeiten wachsender Unsicherheit und einer schleichenden Geldentwertung durch die expansive Geldpolitik gewinnen physische Edelmetalle als Bestandteil einer diversifizierten Altersvorsorge zunehmend an Bedeutung. Gold und Silber haben über Jahrhunderte ihren Wert bewahrt und können als Ergänzung zu einem breit gestreuten Anlageportfolio zur Vermögenssicherung beitragen.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jeder Leser ist selbst für seine Anlageentscheidungen verantwortlich und sollte vor Investitionen eine eigenständige Recherche durchführen sowie gegebenenfalls professionelle Beratung in Anspruch nehmen.

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