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22.10.2026
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KI-generiert

Roboter programmieren sich selbst: Chinas Unitree drückt aufs Gas!

Roboter programmieren sich selbst: Chinas Unitree drückt aufs Gas!
Symbolbild: KI-generiert

Der chinesische Roboterhersteller Unitree will humanoiden Maschinen beibringen, sich selbst weiterzuentwickeln. Gründer Wang Xingxing stellte das Projekt „Unitree Rehearsal“ am Donnerstag auf einer Konferenz zu physischer KI in Hangzhou vor. Er nannte es die wichtigste Initiative des Unternehmens in diesem Jahr. Die Botschaft an den Westen ist unmissverständlich.

Die Maschine als ihr eigener Ingenieur

Der Plan klingt nach Science-Fiction, ist aber knallhart kalkuliert. Eine künstliche Intelligenz soll eigenständig Forschungsarbeiten durchsuchen, daraus Code schreiben und diesen in Simulationen testen. Erst danach folgen Versuche mit echten Robotern.

Menschen sollen die Leistung weiterhin bewerten und Rückmeldung geben können. Das eigentliche Ziel sei jedoch ein automatisierter Kreislauf, so Wang. Dieser könne die Entwicklung von Roboter-Algorithmen exponentiell beschleunigen. Laut Medienberichten begründete der Gründer den Schritt so:

„In the past, every robotics engineer had to write code and debug manually, which is relatively inefficient. As AI models improve, we expect them to take on more of the planning and iteration, reducing the need for human intervention.“

Auf Deutsch: Früher habe jeder Ingenieur Code von Hand schreiben und Fehler mühsam suchen müssen, und das sei ineffizient. Mit besseren KI-Modellen solle die Maschine diese Arbeit zunehmend selbst übernehmen. Wang verweist dabei auf führende KI-Firmen, die ihre Modelle bereits Code erzeugen und Daten sammeln ließen, allerdings unter menschlicher Aufsicht.

Börsen-Rakete mit Fragezeichen

Unitree ist kein Hinterhof-Startup. Im August legte das Unternehmen ein spektakuläres Debüt am Shanghaier Technologiesegment STAR Market hin. Medienberichten zufolge lag der Ausgabepreis bei 150,8 Yuan je Aktie. Am ersten Handelstag stieg der Kurs zeitweise auf 1.100 Yuan, der Börsenwert kletterte auf rund 50 Milliarden US-Dollar. Kleinanleger hatten die Emission demnach mehr als 8.000-fach überzeichnet. Für den STAR Market war das ein Rekord.

Das sollte nachdenklich machen. Der Umsatz lag 2025 laut Börsenprospekt bei etwa 1,7 Milliarden Yuan. Das Unternehmen arbeitet zwar profitabel, was in der Branche selten ist. Viele Verkäufe gingen Berichten zufolge aber an Universitäten und Forschungseinrichtungen und nicht in großer Zahl an Fabriken. Anleger bezahlen also vor allem für eine Hoffnung. Wer die Dotcom-Blase um das Jahr 2000 miterlebt hat, kennt solche Muster.

Washington zieht die Notbremse

Auch geopolitisch steht Unitree unter Druck. Medienberichten zufolge setzte das Pentagon den Konzern im Juni auf eine Liste chinesischer Militärunternehmen. Im Juli verbot die US-Telekommunikationsbehörde FCC demnach den Import künftiger Modelle ausländischer humanoider und vierbeiniger Roboter und verwies auf die nationale Sicherheit. Unitree betont, seine Roboter seien für zivile Zwecke gedacht.

Und Deutschland? Schaut wieder einmal zu

Peking hat verkörperte KI zur strategischen Zukunftsindustrie erklärt, gleichrangig mit Quantentechnologie und Kernfusion. Zu den Investoren von Unitree zählen Berichten zufolge Tencent, Alibaba und DeepSeek, dazu kommt staatlich verbundenes Kapital.

In Europa dagegen bestimmt seit 2024 der AI Act der EU das Bild, ein umfangreiches Regelwerk aus Brüssel. Während China Roboter baut, die bald selbst programmieren sollen, füllen hiesige Mittelständler Formulare aus. Kann sich das Industrieland Deutschland mit seinem Maschinenbau und seinen Autobauern dieses Tempo-Gefälle leisten? Für Kritiker ist die Antwort klar: nein.

Fazit: Technik-Euphorie ist keine Vermögenssicherung

Bisher ist „Unitree Rehearsal“ eine Ankündigung und kein fertiges Produkt. Ob die Roboter sich wirklich selbst verbessern können, muss sich erst noch zeigen. Sicher ist nur, dass die Bewertungen schon jetzt sehr hoch liegen. Gerade in solchen Phasen ziehen viele Sparer ein Gegengewicht vor, das keinen Hype braucht. Physisches Gold und Silber haben Jahrtausende überdauert und können ein breit gestreutes Portfolio sinnvoll ergänzen.

Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Anlageberatung dar und ist keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder anderen Anlageprodukten. Jeder Leser muss sich selbst informieren und ist für seine Anlageentscheidungen selbst verantwortlich.

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