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Kettner Edelmetalle
06.02.2026
20:19 Uhr

Showdown am Golf: Trump droht Iran mit militärischer Gewalt – Diplomatie nur als Feigenblatt?

Die Spannungen zwischen Washington und Teheran erreichen einen neuen Siedepunkt. Während das Weiße Haus beteuert, Diplomatie sei stets die erste Wahl des amerikanischen Präsidenten, lässt Donald Trump keinen Zweifel daran, dass er notfalls auch zur militärischen Keule greifen würde. Die Botschaft an den Iran könnte kaum deutlicher sein: Entweder ihr fügt euch, oder es wird ungemütlich.

Hochrisiko-Gespräche im Sultanat Oman

Am Freitag sollen in Muscat die mit Spannung erwarteten Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran beginnen. Der iranische Außenminister Abbas Araqchi ist bereits in den Oman aufgebrochen, wo er auf Trumps Sondergesandten Steve Witkoff und dessen Schwiegersohn Jared Kushner treffen wird. Die Wahl des Verhandlungsortes war selbst bis zuletzt umstritten – ursprünglich hatte man sich auf Istanbul geeinigt, bevor beide Seiten kurzfristig nach Muscat umschwenkten.

Die Ausgangslage könnte verfahrener kaum sein. Während Teheran darauf besteht, ausschließlich über das umstrittene Atomprogramm zu verhandeln, fordert Washington einen weitaus umfassenderen Ansatz. US-Außenminister Marco Rubio machte unmissverständlich klar, dass auch Irans Raketenarsonal, die Unterstützung bewaffneter Stellvertretergruppen im gesamten Nahen Osten sowie die Menschenrechtslage auf den Tisch müssten.

Säbelrasseln auf beiden Seiten

Trump selbst heizte die Stimmung weiter an. Auf die Frage, ob Irans Oberster Führer Ayatollah Ali Khamenei besorgt sein sollte, antwortete er gegenüber NBC News mit entwaffnender Direktheit: "Ich würde sagen, er sollte sehr besorgt sein. Ja, das sollte er." Solche Worte sind keine leeren Drohungen, wenn man bedenkt, dass die USA derzeit eine massive militärische Präsenz im Nahen Osten aufbauen – Trump selbst bezeichnete die Truppenkonzentration als gewaltige "Armada".

Doch auch Teheran zeigt sich keineswegs eingeschüchtert. Pünktlich zum Vorabend der Gespräche verkündete das staatliche iranische Fernsehen die Stationierung einer der modernsten Langstreckenraketen des Landes, der Khorramshahr 4, in einer unterirdischen Basis der Revolutionsgarden. Mit einer Reichweite von 2.000 Kilometern und einer Sprengkopfkapazität von 1.500 Kilogramm ist diese Waffe durchaus in der Lage, amerikanische Stützpunkte in der gesamten Region zu erreichen.

Die Forderungen prallen aufeinander

Die amerikanische Seite verlangt von Teheran offenbar eine drastische Beschränkung der Raketenreichweite auf lediglich 500 Kilometer – ein Zugeständnis, das der Iran wohl kaum akzeptieren dürfte. Trumps kategorische Forderung nach "null nuklearer Kapazität" für den Iran macht die Verhandlungsposition nicht gerade flexibler.

"Während diese Verhandlungen stattfinden, möchte ich das iranische Regime daran erinnern, dass der Präsident als Oberbefehlshaber des mächtigsten Militärs in der Geschichte der Welt viele Optionen zur Verfügung hat – abgesehen von der Diplomatie."

Diese Worte der Pressesprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, lassen wenig Raum für Interpretation. Es ist die klassische Strategie des "Sprich sanft, aber trage einen großen Knüppel" – nur dass Trump selten sanft spricht.

Regionale Nervosität wächst

Die Golfstaaten beobachten das Kräftemessen mit wachsender Sorge. Sie fürchten, dass der Iran im Falle eines amerikanischen Angriffs seine Drohung wahrmachen und US-Stützpunkte auf ihrem Territorium ins Visier nehmen könnte. Der türkische Präsident Erdogan, der seit Jahren eine enge Beziehung zu Trump pflegt, arbeitet nach eigenen Angaben intensiv daran, eine Eskalation zu verhindern.

Auch Bundeskanzler Friedrich Merz äußerte während seines Besuchs in der Golfregion "große Besorgnis" über eine mögliche Eskalation und forderte den Iran auf, seine Aggression zu beenden. China hingegen stellte sich demonstrativ auf die Seite Teherans und betonte das "legitime Recht" des Iran auf friedliche Nutzung der Kernenergie.

Geschwächte Position Teherans

Tatsächlich verhandelt der Iran aus einer deutlich geschwächten Position heraus. Israels Angriffe auf iranische Stellvertreter – von der Hamas in Gaza über die Hisbollah im Libanon bis zu den Huthis im Jemen – haben Teherans regionalen Einfluss erheblich beschnitten. Der Sturz des syrischen Machthabers Baschar al-Assad, eines engen Verbündeten, war ein weiterer schwerer Schlag.

Ob diese Schwächung den Iran kompromissbereiter macht oder im Gegenteil zu einer Verhärtung der Position führt, wird sich in den kommenden Tagen zeigen. Trump jedenfalls hat bereits gewarnt, dass "schlimme Dinge" passieren würden, sollte keine Einigung erzielt werden. Die Welt hält den Atem an.

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