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Kettner Edelmetalle
02.04.2026
05:50 Uhr

SPD fordert Übergewinnsteuer und Direktzahlungen: Der nächste Griff in die Taschen der Wirtschaft

Während die Spritpreise an deutschen Tankstellen vielen Bürgern die Tränen in die Augen treiben, hat der wirtschaftspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Sebastian Roloff, eine altbekannte Forderung aus der sozialistischen Mottenkiste hervorgekramt: die sogenannte Übergewinnsteuer. Dazu sollen Direktzahlungen an Geringverdiener fließen – finanziert natürlich aus den Gewinnen jener Unternehmen, die man zuvor als Sündenböcke identifiziert hat.

Zwingend notwendig oder ideologischer Reflex?

Die Einführung einer Übergewinnsteuer sei „zwingend", so Roloff gegenüber der „Rheinischen Post". Die Einnahmen könnten etwa für eine Erhöhung der Pendlerpauschale verwendet werden. Allerdings räumte der SPD-Politiker selbst ein, dass eine solche Entlastung über die Steuererklärung viel zu langsam bei den Menschen ankäme. Stattdessen forderte er eine direkte Auszahlung an Bürger mit geringen Einkommen und andere besonders belastete Gruppen. Dafür brauche es eine „klare Positionierung der Union".

Man muss sich diese Logik auf der Zunge zergehen lassen: Die SPD, die als Koalitionspartner in der aktuellen Großen Koalition unter Friedrich Merz mitregiert, fordert die Union auf, den Weg für ihre eigenen Vorschläge freizumachen. Statt gemeinsam an strukturellen Lösungen zu arbeiten, wird der Koalitionspartner öffentlich unter Druck gesetzt. Ein Schauspiel, das den deutschen Bürger kaum noch überraschen dürfte.

Die Iran-Krise als Preistreiber

Roloff verwies auf die geopolitische Lage als wesentlichen Grund für die hohen Energiepreise. Die Konzerne würden die Preise absehbar nicht senken, und der Iran-Krieg werde voraussichtlich noch einige Wochen andauern. Tatsächlich hat die dramatische Eskalation im Nahen Osten – mit israelischen Angriffen auf iranische Atomanlagen und iranischen Vergeltungsschlägen – die globalen Rohölmärkte massiv unter Druck gesetzt. Dass sich dies an der Zapfsäule niederschlägt, ist keine Überraschung.

Doch anstatt die eigentlichen Ursachen zu bekämpfen – etwa die jahrzehntelange Abhängigkeit Deutschlands von fossilen Energieimporten oder die verfehlte Energiepolitik der vergangenen Regierungen –, greift die SPD zum bewährten Instrument der Umverteilung. Die bisherigen Maßnahmen zur Senkung der Spritpreise seien zwar gut, reichten aber nicht aus, so Roloff. Welche Maßnahmen genau er meint und warum sie nicht ausreichen, blieb freilich im Nebulösen.

Marktentflechtung: Der große Wurf oder bloße Rhetorik?

Bemerkenswert ist Roloffs Vorstoß zur Entflechtung des Mineralölmarktes. Die großen Konzerne böten von der Rohölgewinnung über die Treibstoffherstellung bis zur Tankstelle alles aus einer Hand an und könnten so die Preise diktieren, kritisierte der SPD-Politiker. Sie würden „massiv aus der Iran-Krise profitieren".

Nun ist die Kritik an oligopolistischen Marktstrukturen durchaus berechtigt. Das Bundeskartellamt hat die Preisbildung an deutschen Tankstellen schon mehrfach untersucht und Auffälligkeiten festgestellt. Doch eine Marktentflechtung wäre ein gewaltiger regulatorischer Eingriff, der Jahre dauern und erhebliche rechtliche Hürden überwinden müsste. Ob die SPD tatsächlich den politischen Willen und die Durchsetzungskraft für ein solches Mammutprojekt aufbringt, darf bezweifelt werden. Wahrscheinlicher ist, dass es bei markigen Worten bleibt – wie so oft in der deutschen Politik.

Die eigentliche Frage bleibt unbeantwortet

Was der SPD-Vorstoß einmal mehr offenbart, ist die grundsätzliche Hilflosigkeit der deutschen Politik gegenüber globalen Preisschocks. Statt die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland zu stärken, statt Bürokratie abzubauen und die Steuer- und Abgabenlast endlich spürbar zu senken, wird nach neuen Steuern gerufen. Die Übergewinnsteuer klingt für viele zunächst verlockend – schließlich sollen ja „die Reichen" zahlen. Doch die Geschichte lehrt uns, dass solche Instrumente selten die gewünschte Wirkung entfalten und stattdessen Investitionen abschrecken, Arbeitsplätze gefährden und am Ende wieder den einfachen Bürger treffen.

In Zeiten, in denen das 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen für Infrastruktur die Staatsverschuldung in schwindelerregende Höhen treibt und die Inflation den Bürgern das Ersparte auffrisst, wäre es an der Zeit, über echte strukturelle Reformen nachzudenken. Doch davon ist in Berlin wenig zu hören. Stattdessen: mehr Umverteilung, mehr Staat, mehr Schulden. Ein Rezept, das Deutschland schon in der Vergangenheit nicht gutgetan hat.

Wer sein Vermögen in diesen unsicheren Zeiten schützen möchte, sollte über eine Diversifikation nachdenken. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich über Jahrhunderte als verlässlicher Wertspeicher bewährt – gerade in Phasen geopolitischer Krisen und inflationärer Geldpolitik. Als Beimischung in einem breit gestreuten Portfolio können sie einen wichtigen Beitrag zur Vermögenssicherung leisten.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jede Anlageentscheidung sollte auf Basis eigener Recherche und gegebenenfalls nach Rücksprache mit einem qualifizierten Finanzberater getroffen werden. Für Verluste, die aus der Umsetzung der hier dargestellten Informationen entstehen, übernehmen wir keine Haftung.

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