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Kettner Edelmetalle
25.03.2026
14:38 Uhr

Strompreis-Explosion: Iran-Krieg treibt deutsche Haushalte in die Enge

Strompreis-Explosion: Iran-Krieg treibt deutsche Haushalte in die Enge

Was viele Bürger längst am eigenen Geldbeutel spüren, bestätigen nun die nackten Zahlen: Die Strompreise für Neukunden in Deutschland sind seit Ausbruch des Iran-Krieges um satte 16 Prozent in die Höhe geschossen. Eine Auswertung des Vergleichsportals Verivox offenbart das ganze Ausmaß einer Entwicklung, die einmal mehr zeigt, wie verwundbar die deutsche Energieversorgung geworden ist – und wie teuer die Bürger dafür bezahlen müssen.

Von 24 auf 28 Cent: Der schleichende Preisschock

Die Zahlen sprechen eine unmissverständliche Sprache. Ein durchschnittlicher Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 4.000 Kilowattstunden zahlte im Februar noch 24,2 Cent pro Kilowattstunde. Heute seien es bereits rund 28 Cent – und damit ein Niveau, das zuletzt im Oktober des vergangenen Jahres erreicht worden sei. Wohlgemerkt: Dabei handelt es sich um die günstigsten verfügbaren Tarife für Neukunden. Wer nicht aktiv wechselt, dürfte noch deutlich tiefer in die Tasche greifen.

Und das Schlimmste könnte noch bevorstehen. Denn bislang seien laut Verivox vor allem Neukunden betroffen. Sollten die internationalen Energiepreise jedoch auf dem aktuell hohen Niveau verharren, werde es auch Bestandskunden treffen. Eine Prognose, die angesichts der geopolitischen Lage im Nahen Osten alles andere als unwahrscheinlich erscheint.

Das Merit-Order-Prinzip: Wenn ein Gaskraftwerk den Preis für alle diktiert

Warum schlagen steigende Gaspreise so brutal auf den Strompreis durch? Die Antwort liegt im sogenannten Merit-Order-Prinzip, das den europäischen Strommarkt regiert. Vereinfacht gesagt: Das teuerste Kraftwerk, das zur Deckung der Nachfrage noch ans Netz gehen muss, bestimmt den Preis für alle. An windstillen, bewölkten Tagen – und davon gibt es in Deutschland bekanntlich reichlich – müssen Gaskraftwerke einspringen. Und genau diese Gaskraftwerke verbrennen jenen Rohstoff, dessen Preis durch Trumps Drohungen gegen den Iran und iranische Angriffe auf katarische Energieanlagen regelrecht explodiert ist.

Man muss sich das einmal auf der Zunge zergehen lassen: Ein Krieg am Persischen Golf, Tausende Kilometer entfernt, entscheidet darüber, wie viel eine Familie in Sachsen oder Niedersachsen für ihren Strom bezahlt. Das ist die bittere Realität einer Energiepolitik, die Deutschland in eine fatale Abhängigkeit manövriert hat.

Die Quittung für jahrelange Fehlentscheidungen

Wer ehrlich ist, muss zugeben: Diese Verwundbarkeit ist hausgemacht. Der überstürzte Atomausstieg, die ideologisch getriebene Abkehr von grundlastfähigen Energieträgern, die naive Hoffnung, Wind und Sonne könnten eine Industrienation zuverlässig mit Strom versorgen – all das rächt sich nun in einer geopolitischen Krise mit voller Wucht. Während Frankreich mit seinen Kernkraftwerken deutlich gelassener auf die Turbulenzen am Gasmarkt blicken kann, steht Deutschland einmal mehr als energiepolitischer Geisterfahrer da.

Die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz hat zwar die Klimaneutralität bis 2045 im Grundgesetz verankert und ein 500 Milliarden Euro schweres Sondervermögen für Infrastruktur angekündigt. Doch ob diese Maßnahmen die strukturellen Schwächen der deutschen Energieversorgung tatsächlich beheben werden, darf bezweifelt werden. Denn solange Gaskraftwerke als unverzichtbare Brückentechnologie den Strompreis diktieren und Deutschland von internationalen Gasmärkten abhängig bleibt, wird jede geopolitische Krise direkt auf die Stromrechnung der Bürger durchschlagen.

Gold als Schutzschild in unsicheren Zeiten

Steigende Energiepreise, galoppierende Inflation, geopolitische Verwerfungen – in einem solchen Umfeld zeigt sich einmal mehr der zeitlose Wert physischer Edelmetalle. Während die Kaufkraft des Euro durch Preisexplosionen bei Strom, Gas und Lebensmitteln kontinuierlich erodiert, haben Gold und Silber über Jahrhunderte hinweg ihre Funktion als Vermögensschutz unter Beweis gestellt. Wer sein Erspartes vor der schleichenden Entwertung bewahren möchte, sollte physische Edelmetalle als festen Bestandteil eines breit diversifizierten Portfolios in Betracht ziehen.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jede Investitionsentscheidung sollte auf eigener, sorgfältiger Recherche basieren. Wir übernehmen keine Haftung für finanzielle Entscheidungen, die auf Grundlage dieses Beitrags getroffen werden.

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