
Technische Panne zwingt Air Force One zur Umkehr – Trump wechselt Flugzeug auf dem Weg nach Davos

Ein denkwürdiger Auftakt für die Reise des mächtigsten Mannes der Welt: Die Air Force One, das fliegende Symbol amerikanischer Macht und technologischer Überlegenheit, musste am Dienstagabend etwa eine Stunde nach dem Start in Richtung Schweiz wieder umkehren. Was als triumphaler Flug zum Weltwirtschaftsforum in Davos geplant war, endete zunächst mit einer ungeplanten Landung auf dem Stützpunkt Joint Base Andrews nahe Washington.
Ein „kleineres elektrisches Problem" mit großer Symbolkraft
Die Sprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, bemühte sich um Schadensbegrenzung und sprach von einem „kleineren elektrischen Problem", das die Besatzung nach dem Start festgestellt habe. Aus reiner Vorsicht habe man sich zur Umkehr entschlossen. Doch die Berichte aus dem Inneren des Flugzeugs zeichnen ein weniger harmloses Bild: Ein mitreisender Reporter schilderte, dass die Lichter in der Pressekabine kurz nach dem Start ausgefallen seien – ohne jede Erklärung. Erst etwa eine halbe Stunde später erfuhren die Journalisten an Bord, dass die Maschine umkehren würde.
Man fragt sich unwillkürlich: Wenn schon die technische Infrastruktur des Präsidentenflugzeugs derart anfällig ist, wie steht es dann um den Zustand der amerikanischen Infrastruktur insgesamt? Eine Frage, die sich auch deutsche Bürger angesichts maroder Brücken und überlasteter Bahnnetze nur allzu gut stellen können.
Planänderung: Vom Prestigeflieger zur Ersatzmaschine
Trump zeigte sich von der Panne unbeeindruckt – zumindest nach außen hin. Der US-Präsident wechselte kurzerhand in eine C-32 der US-Luftwaffe, eine umgebaute Boeing 757, die normalerweise für Inlandsflüge zu kleineren Flughäfen genutzt wird. Kurz nach Mitternacht setzte er seine Reise zum Weltwirtschaftsforum fort. „Amerika wird in Davos gut vertreten sein – durch mich", verkündete er selbstbewusst auf seiner Plattform Truth Social.
Grönland, Zölle und die Zukunft der NATO
Doch die technische Panne ist nur eine Randnotiz im Vergleich zu den politischen Sprengkräften, die Trump im Gepäck hat. Der US-Präsident kündigte an, dass in Davos „viele Treffen zu Grönland geplant" seien. Auf die brisante Frage, ob er für die arktische Insel den Zerfall der NATO riskieren würde, antwortete er mit gewohnter Nonchalance: „Die Nato wird glücklich sein und wir werden glücklich sein."
Diese Aussage dürfte in europäischen Hauptstädten für erhebliche Unruhe sorgen. Trump hatte bereits am Samstag Zölle auf Importe aus europäischen Ländern angekündigt, die sich gegen eine amerikanische Übernahme Grönlands aussprechen – eines autonomen Territoriums, das zu Dänemark gehört. Die EU plant für Donnerstag einen Sondergipfel, um über mögliche Reaktionen zu beraten.
Europas Antwort: Zwischen Trotz und Ratlosigkeit
Der französische Präsident Emmanuel Macron fand in Davos deutliche Worte und erklärte, die EU dürfe sich nicht dem „Recht des Stärkeren" beugen. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen beschwor die Notwendigkeit eines „neuen, unabhängigen Europas". Schöne Worte, gewiss – doch ob Europa tatsächlich den politischen Willen und die wirtschaftliche Stärke aufbringt, sich gegen amerikanischen Druck zu behaupten, bleibt abzuwarten.
Für Deutschland, das unter der neuen Regierung Merz ohnehin mit enormen wirtschaftlichen Herausforderungen kämpft, könnten Trumps Zolldrohungen zur zusätzlichen Belastung werden. Die deutsche Exportwirtschaft, ohnehin durch hohe Energiekosten und überbordende Bürokratie geschwächt, würde einen Handelskrieg mit den USA nur schwer verkraften.
Ein Präsident, der keine Grenzen kennt
Trumps Auftritt in Davos verspricht, die ohnehin angespannte transatlantische Beziehung weiter zu belasten. Der Mann, der den Einsatz militärischer Gewalt zur Eroberung Grönlands nicht ausgeschlossen hat, wird vor der versammelten Weltwirtschaftselite sprechen. Man darf gespannt sein, welche weiteren Überraschungen er im Gepäck hat – technische Pannen hin oder her.
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