
Trump demütigt Macron: „Nicht mehr lange da" – Grönland-Streit offenbart Europas Schwäche

Was für ein Schauspiel transatlantischer Machtpolitik! US-Präsident Donald Trump hat bei einer fast zweistündigen Pressekonferenz zum ersten Jahrestag seiner zweiten Amtszeit einmal mehr demonstriert, wie wenig Respekt er vor den europäischen Staatschefs empfindet. Besonders Frankreichs Präsident Emmanuel Macron musste sich eine öffentliche Demütigung gefallen lassen, die in diplomatischen Kreisen ihresgleichen sucht.
Trumps vernichtende Worte über Europas Führungselite
Mit der ihm eigenen Direktheit charakterisierte Trump sowohl den britischen Premier Keir Starmer als auch Macron als „ein bisschen ruppig", wenn er nicht persönlich anwesend sei. „Aber wenn ich da bin, behandeln sie mich sehr freundlich", fügte der US-Präsident mit kaum verhohlener Verachtung hinzu. Doch der eigentliche Tiefschlag folgte erst: Über Macron sagte Trump lapidar, dieser sei ohnehin „nicht mehr sehr lange da". In Paris gebe es keine Beständigkeit.
Diese Aussage mag faktisch korrekt sein – Macron kann nach zwei Amtszeiten bei der Präsidentschaftswahl im kommenden Jahr tatsächlich nicht mehr antreten. Doch die Art und Weise, wie Trump dies öffentlich zur Schau stellte, offenbart das gesamte Ausmaß der europäischen Bedeutungslosigkeit auf der weltpolitischen Bühne.
Macrons Krisentreffen-Vorschlag kalt abserviert
Besonders pikant: Trump schlug eine Einladung Macrons zu einem kurzfristigen G-7-Krisentreffen in Paris zum Ukraine-Krieg kurzerhand aus. Noch demütigender war, dass der US-Präsident zuvor eine persönliche Nachricht Macrons veröffentlicht hatte, in der dieser ihm ein solches Treffen am Donnerstag vorgeschlagen hatte. Macron selbst musste später kleinlaut in Davos einräumen, dass kein solches Treffen mehr geplant sei.
„Ich denke, wir werden etwas ausarbeiten, womit die Nato sehr zufrieden sein wird und womit auch wir sehr zufrieden sein werden."
Grönland: Trump gibt sich versöhnlich – aber nur oberflächlich
Im Streit um Grönland schlug Trump zwar einen gemäßigteren Ton an und sprach von einer Lösung innerhalb der Nato. Doch seine Antwort auf die Frage, wie weit er bereit sei zu gehen, um sich die arktische Insel anzueignen, ließ aufhorchen: „Sie werden es sehen", sagte er vielsagend.
Die USA bräuchten Grönland „für die nationale Sicherheit und sogar für die Sicherheit der Welt", bekräftigte Trump seine Position. Er kündigte ein persönliches Gespräch mit der politischen Führung in Grönland an und zeigte sich überzeugt: „Ich bin sicher, sie werden begeistert sein."
Europa steht mit leeren Händen da
Was diese Episode einmal mehr verdeutlicht: Europa hat unter seiner derzeitigen Führung schlichtweg keine Antwort auf die amerikanische Machtpolitik. Während Trump mit Zöllen droht, Grönland beansprucht und europäische Staatschefs öffentlich vorführt, reagiert die EU mit hilflosen Appellen und gescheiterten Krisentreffen. Die von Ursula von der Leyen in Davos skizzierte „Anti-Trump-Taktik" wirkt angesichts dieser Realitäten wie ein verzweifelter Versuch, die eigene Bedeutungslosigkeit zu kaschieren.
Für Deutschland und Europa stellt sich die drängende Frage: Wie lange wollen wir uns noch von einem US-Präsidenten vorführen lassen, der unsere Staatschefs öffentlich als Auslaufmodelle bezeichnet? Die Antwort darauf wird zeigen, ob Europa noch eine eigenständige Rolle in der Weltpolitik spielen kann – oder endgültig zum Spielball amerikanischer Interessen verkommt.
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