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Kettner Edelmetalle
15.03.2026
12:12 Uhr

Trump demütigt Selenskyj öffentlich: „Der Letzte, von dem wir Hilfe brauchen"

Während im Nahen Osten die Bomben fallen und die Welt den Atem anhält, findet US-Präsident Donald Trump offenbar noch Zeit für verbale Breitseiten gegen einen vermeintlichen Verbündeten. In einem telefonischen Interview mit NBC News hat der amerikanische Präsident das Angebot des ukrainischen Staatschefs Wolodymyr Selenskyj, ukrainische Drohnen im Iran-Konflikt einzusetzen, nicht nur abgelehnt – er hat es regelrecht vom Tisch gefegt.

Selenskyj als Sündenbock für gescheiterte Diplomatie

„Wir brauchen keine Hilfe", erklärte Trump knapp. Und setzte nach: „Der Letzte, von dem wir Hilfe brauchen, ist Selenskyj." Eine diplomatische Ohrfeige, die es in sich hat. Selenskyj hatte den USA und deren Verbündeten im Nahen Osten seine Unterstützung beim Abfangen iranischer Drohnen angeboten und dabei auf die umfangreiche Erfahrung des ukrainischen Militärs im Kampf gegen russische Drohnen verwiesen. Ein Angebot, das durchaus Substanz hätte – schließlich verfügt kaum eine Armee über mehr praktische Erfahrung in der Drohnenabwehr als die ukrainische.

Doch Trump ging noch weiter. Als er nach der Kritik verbündeter Staaten an seiner Entscheidung gefragt wurde, die Öl-Sanktionen gegen Russland vorübergehend aufzuheben, wich er einer direkten Antwort aus und richtete seinen Unmut stattdessen gegen den ukrainischen Präsidenten. „Ich bin überrascht, dass Selenskyj kein Abkommen will", sagte Trump. „Sagen Sie Selenskyj, er soll ein Abkommen schließen, denn Putin ist dazu bereit." Und dann der Satz, der aufhorchen lässt: „Mit Selenskyj ist es deutlich schwieriger, ein Abkommen zu erzielen." Schwieriger als mit Putin – man muss sich diese Aussage auf der Zunge zergehen lassen.

Kharg-Insel „komplett zerstört" – und Trump droht mit weiteren Angriffen „zum Spaß"

Die Tonalität des Interviews offenbart eine beunruhigende Mischung aus Großmachtgebaren und erschreckender Nonchalance. Die US-Streitkräfte hätten die für Irans Öl-Exportinfrastruktur strategisch bedeutsame Insel Kharg unter Beschuss genommen und „komplett zerstört", so Trump. Dann fügte er hinzu: „Aber wir werden sie vielleicht noch ein paar Mal zum Spaß angreifen." Zum Spaß. Man fragt sich unwillkürlich, ob dem mächtigsten Mann der Welt bewusst ist, welche Signale solche Äußerungen an die internationale Gemeinschaft senden.

Gleichzeitig forderte Trump China, Frankreich, Japan, Südkorea, Großbritannien und andere Nationen auf, Kriegsschiffe in die Straße von Hormus zu entsenden, um die globalen Öllieferungen zu sichern. Eine Forderung, die angesichts der eskalierenden Lage durchaus nachvollziehbar erscheint – die aber auch zeigt, wie abhängig die Weltwirtschaft nach wie vor von fossilen Energieträgern ist.

Russland-Sanktionen aufgehoben – Merz übt Kritik

Besonders brisant ist Trumps Entscheidung, die Öl-Sanktionen gegen Russland vorübergehend auszusetzen. „Ich will Öl für die Welt. Ich will Öl", erklärte der Präsident mit entwaffnender Direktheit. Die Sanktionen würden „wieder in Kraft treten, sobald die Krise vorbei ist". Bundeskanzler Friedrich Merz hatte diese Entscheidung kritisiert – und man muss ihm in diesem Punkt ausnahmsweise Recht geben. Denn wer Russland in einer Phase geopolitischer Eskalation wirtschaftlich entlastet, sendet ein fatales Signal. Moskau, das möglicherweise Geheimdienstinformationen mit dem Iran teile – Trump selbst räumte ein, dies sei nicht auszuschließen –, wird so indirekt gestärkt.

Auf die Frage nach russisch-iranischer Geheimdienstkooperation antwortete Trump gewohnt vage: „Russland gibt vielleicht Informationen weiter, vielleicht aber auch nicht." Er bestätigte allerdings, dass die USA ihrerseits der Ukraine nachrichtendienstliche Erkenntnisse zur Verfügung stellten, um „Frieden zwischen den beiden Nationen zu stiften".

Die wahren Profiteure des Krieges

Während Diplomaten lavieren und Staatschefs sich gegenseitig beschimpfen, zeigt ein nüchterner Blick auf die Zahlen, wer von dieser Eskalation wirklich profitiert. Die Energieberatungsagentur Rystad hat ermittelt, dass bis zu 70 Prozent der Ölproduktion in der Region gefährdet seien, sollte der Krieg noch mehrere Monate andauern. Die US-Ölkonzerne könnten allein in diesem Jahr mit zusätzlichen Gewinnen von über 60 Milliarden US-Dollar rechnen. Vor allem die Fracking-Industrie und die Produzenten von Flüssigerdgas (LNG) würden massiv vom Krieg profitieren.

Man muss kein Verschwörungstheoretiker sein, um hier einen gewissen Interessenkonflikt zu erkennen. Ein US-Präsident, der „Öl für die Welt" will, russische Sanktionen aufhebt und gleichzeitig iranische Öl-Infrastruktur bombardieren lässt – während die heimische Fracking-Industrie Rekordgewinne einfährt. Die Kämpfe dauerten auch am Sonntag an, mit Angriffen auf Ziele im Iran, in Israel, im Libanon, in den Vereinigten Arabischen Emiraten und Saudi-Arabien.

Europa muss endlich aufwachen

Für Deutschland und Europa sollte diese Entwicklung ein weiterer Weckruf sein. Die Abhängigkeit von amerikanischen Sicherheitsgarantien und nahöstlichem Öl macht den Kontinent verwundbar – und erpressbar. Statt sich auf die Launen eines unberechenbaren US-Präsidenten zu verlassen, wäre es an der Zeit, die eigene Verteidigungsfähigkeit massiv auszubauen und die Energieversorgung zu diversifizieren. Dass die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz hier zumindest rhetorisch Akzente setzt, ist ein Anfang. Ob den Worten auch Taten folgen, bleibt abzuwarten.

In Zeiten derartiger geopolitischer Verwerfungen und explodierender Energiepreise zeigt sich einmal mehr der Wert krisenfester Anlagen. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich über Jahrhunderte als verlässlicher Wertspeicher in Zeiten von Krieg, Inflation und politischer Instabilität bewährt. Wer sein Vermögen langfristig schützen möchte, sollte eine Beimischung physischer Edelmetalle in einem breit gestreuten Portfolio ernsthaft in Betracht ziehen.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jede Anlageentscheidung sollte auf Basis eigener Recherche und gegebenenfalls nach Rücksprache mit einem qualifizierten Finanzberater getroffen werden. Für Verluste, die aus der Umsetzung der in diesem Artikel genannten Informationen resultieren, übernehmen wir keinerlei Haftung.

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