
Trumps Mondoffensive: Amerika will China im All den Rang ablaufen
Der 47. Präsident der Vereinigten Staaten macht Ernst. Mit einem Federstrich hat Donald Trump die amerikanische Raumfahrtbehörde NASA auf Kurs gebracht – und zwar auf einen, der direkt zum Erdtrabanten führt. Bis 2028 sollen amerikanische Astronauten wieder auf dem Mond stehen. Ein ambitioniertes Ziel, das vor allem einem Zweck dient: dem kommunistischen China zuvorzukommen.
Ein Dekret mit geopolitischer Sprengkraft
Das am Donnerstag in Washington unterzeichnete Dekret lässt an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig. Die NASA soll, so der Wortlaut, „die amerikanische Führungsrolle im Weltraum untermauern, die Grundlagen für die wirtschaftliche Entwicklung des Mondes legen, die Reise zum Mars vorbereiten und die nächste Generation amerikanischer Entdecker inspirieren". Große Worte, gewiss. Doch hinter der pathetischen Rhetorik verbirgt sich knallharte Machtpolitik.
Denn während Europa sich in endlosen Debatten über Gendersprache und Klimaneutralität verliert, während Deutschland unter der neuen Großen Koalition weiterhin Milliarden in fragwürdige Projekte pumpt, denken die Amerikaner strategisch. Der Weltraum ist längst zum Schauplatz eines neuen Kalten Krieges geworden – und Trump hat offenkundig verstanden, dass man diesen Kampf nicht mit Sonntagsreden gewinnt.
China im Nacken – der Wettlauf hat begonnen
Die Volksrepublik China plant eine eigene Mondlandung für das Jahr 2030 und den Aufbau einer permanenten Mondstation bis 2035. Was auf den ersten Blick wie ein komfortabler Vorsprung für die USA erscheinen mag, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als trügerische Sicherheit. Denn Peking hat in der Vergangenheit seine Zeitpläne mit beängstigender Präzision eingehalten, während das amerikanische Artemis-Programm von Verzögerung zu Verzögerung stolpert.
Ein wesentlicher Grund für die Probleme liegt ausgerechnet bei Elon Musk. Der Tech-Milliardär, der einst als Trumps engster Berater galt und vehement für Mars-Missionen warb, bekommt seine Raumfähre schlicht nicht fertig. Die ursprünglich für Mitte 2027 geplante Mission Artemis III hängt in der Schwebe – ein Umstand, der Trump nun offenbar zum Handeln zwingt.
Vom Mars zurück zum Mond
Bemerkenswert ist die strategische Kehrtwende, die sich in Trumps Dekret manifestiert. Nach seiner Rückkehr ins Weiße Haus im Januar 2025 hatte es zunächst Spekulationen gegeben, das Mondprogramm könnte gekürzt oder gar vollständig gestrichen werden. Der Fokus sollte auf dem Mars liegen – ganz im Sinne von Musks visionären, wenn auch bisweilen realitätsfernen Plänen.
Doch Trump ist Pragmatiker genug, um zu erkennen: Wer den Mond verliert, verliert auch den Mars. Bis 2030 soll die NASA nun „erste Elemente einer dauerhaften Mondstation" errichten. Darüber hinaus werden Pläne für Atomreaktoren im All konkretisiert – ein technologischer Quantensprung, der die Energieversorgung künftiger Weltraummissionen revolutionieren könnte.
Ein historisches Echo
Die letzte amerikanische Mondlandung liegt mehr als ein halbes Jahrhundert zurück. Zwischen 1969 und 1972 setzten die Apollo-Missionen insgesamt sechsmal amerikanische Astronauten auf die Mondoberfläche. Damals ging es darum, der Sowjetunion die Stirn zu bieten. Heute ist der Gegner ein anderer, doch das Prinzip bleibt dasselbe: Wer im Weltraum dominiert, dominiert auch auf der Erde.
Während Deutschland seine Bundeswehr kaputtsparen lässt und die neue Regierung unter Friedrich Merz mit einem 500-Milliarden-Sondervermögen vor allem Schulden für kommende Generationen anhäuft, investieren die Amerikaner in die Zukunft. In eine Zukunft, in der der Mond nicht nur wissenschaftliches Neuland ist, sondern auch wirtschaftliches Potenzial birgt – von seltenen Erden bis hin zu strategischen Vorteilen, die sich heute noch gar nicht vollständig absehen lassen.
Trump hat verstanden, was viele europäische Politiker noch immer nicht begreifen wollen: Die Welt wartet nicht auf uns. Sie dreht sich weiter – und wer nicht mithält, wird abgehängt.
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