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Kettner Edelmetalle
25.02.2026
20:46 Uhr

Trumps patriotische Inszenierung: Große Worte, magere Wirtschaftsbilanz

Donald Trump hat in seiner Rede zur Lage der Nation ein rhetorisches Spektakel abgeliefert, das seinesgleichen sucht. Der 47. Präsident der Vereinigten Staaten zog vor dem versammelten Kongress eine Bilanz seiner bisherigen Amtszeit, die vor Selbstlob nur so strotzte – und dabei gekonnt über die wirtschaftlichen Realitäten hinwegtäuschte. „Amerika ist zurück", verkündete er mit der ihm eigenen Grandezza. Doch ist es das wirklich?

Meisterhafte Inszenierung mit emotionalen Höhepunkten

Man muss es Trump lassen: Der Mann versteht sein Handwerk. Die Zeichen standen im Vorfeld alles andere als günstig. Massenproteste gegen seine Einwanderungspolitik, ein drohender Konflikt mit dem Iran ohne erkennbare Strategie, das Zoll-Chaos, das die Märkte verunsichert – und dann noch eine herbe Niederlage vor dem Obersten Gerichtshof, der wesentliche Teile seiner Zollpolitik für nichtig erklärte. Doch Trump wäre nicht Trump, wenn er sich davon hätte beirren lassen.

Stattdessen webte er – ganz der „Meister des Weave", wie er sich selbst gerne bezeichnet – emotionale Geschichten in seine Ansprache ein, die den Saal zum Toben brachten. Da war die Eishockey-Nationalmannschaft, die in einem epischen Finale gegen Kanada Olympiagold erkämpft hatte. Da war ein Nationalgardist, der auf wundersame Weise einen Kopfschuss durch einen Attentäter in Washington überlebt hatte. Und da war ein hundertjähriger Kriegsveteran, den Trump unter tosendem Applaus würdigte. Politisches Theater auf höchstem Niveau.

Die Demokraten in der Falle

Besonders entlarvend war ein Moment, der die politische Spaltung Amerikas wie unter einem Brennglas offenlegte. Trump forderte alle Anwesenden auf, sich zu erheben, die den Schutz amerikanischer Bürger über den Schutz illegaler Einwanderer stellten. Er hatte eigens sogenannte „Angel Moms" eingeladen – Mütter, deren Kinder durch Migrantengewalt ums Leben gekommen waren. Die Republikaner sprangen geschlossen auf. Sämtliche Demokraten blieben demonstrativ sitzen und schnitten Grimassen.

Eine Szene, die man sich auf der Zunge zergehen lassen muss. Während trauernde Mütter im Saal saßen, deren Kinder durch eine verfehlte Einwanderungspolitik ihr Leben verloren hatten, weigerten sich die Demokraten, auch nur symbolisch für den Schutz der eigenen Bevölkerung einzustehen. Trumps Falle schnappte zu – und die Demokraten leisteten einen Offenbarungseid, der ihnen bei den kommenden Zwischenwahlen noch teuer zu stehen kommen dürfte. Wer Politik für illegale Einwanderer statt für die eigenen Bürger macht, hat den Kompass verloren. Eine Lektion, die sich auch gewisse deutsche Politiker hinter die Ohren schreiben sollten.

Die unbequeme Wahrheit hinter der Fassade

Doch bei aller rhetorischen Brillanz – die wirtschaftliche Realität erzählt eine andere Geschichte. „Die Wirtschaft brummt wie nie zuvor", behauptete Trump vollmundig und malte ein rosiges Bild von sinkenden Preisen für Eier, Rindfleisch und Benzin. Die Fakten sprechen eine deutlich nüchternere Sprache. Die Preise sind insgesamt keineswegs gefallen, wie selbst das Wall Street Journal – wahrlich kein linkes Kampfblatt – kritisch anmerkte.

Im Jahr 2025 gab es keinen Netto-Zuwachs an neuen Arbeitsplätzen – für ein Einwanderungsland mit wachsender Bevölkerung ein alarmierendes Signal. Die Arbeitslosenquote stieg von 4,0 Prozent im Januar 2025 auf 4,3 Prozent im Januar 2026. Umfragen zeigen, dass die amerikanischen Wähler mit der wirtschaftlichen Lage zunehmend unzufrieden sind. Selbst Trumps eigene Berater drängen ihn offenbar, sich stärker um das Portemonnaie seiner Landsleute zu kümmern, statt sich in internationalen Abenteuern zu verlieren.

Zölle als Allheilmittel? Eine gefährliche Illusion

Trumps Antwort auf die wirtschaftlichen Herausforderungen bleibt sein Lieblingsrezept: Zölle. Trotz der Niederlage vor dem Supreme Court zeigte er sich unbeeindruckt und kündigte an, auf dem eingeschlagenen Weg weiterzumarschieren. Zölle würden „das Land retten", weil „wir dadurch Geld einnehmen", erklärte er. Den Gerichtsentscheid nannte er lediglich „sehr unglücklich".

Dabei ist die Zollpolitik ein zweischneidiges Schwert. Die massiven Abgaben von 20 Prozent auf EU-Importe und 34 Prozent auf chinesische Waren mögen kurzfristig protektionistisch wirken, doch sie treiben die Preise für amerikanische Verbraucher in die Höhe und belasten die internationalen Handelsbeziehungen. Auch europäische und Schweizer Unternehmen spüren die Auswirkungen bereits schmerzhaft. Was Trump als Stärke verkauft, könnte sich langfristig als wirtschaftspolitischer Bumerang erweisen.

Europa: Nicht einmal eine Erwähnung wert

Bezeichnend war, was in Trumps Rede nicht vorkam: Europa. Kein Wort über den alten Kontinent, keine Erwähnung der transatlantischen Partnerschaft. Für Trump ist Europa schlicht bedeutungslos geworden – ein marodes Gebiet, das sich in linken Tagträumen, Gender-Debatten und Klimahysterie verliert, während die Asiaten rasant aufholen.

Und man kann es ihm kaum verübeln. Was hat Europa – was hat Deutschland – in den letzten Jahren vorzuweisen? Eine zerbrochene Ampelkoalition, die das Land an den Rand des wirtschaftlichen Abgrunds geführt hat. Eine neue Große Koalition unter Friedrich Merz, die trotz vollmundiger Versprechen ein 500-Milliarden-Euro-Schuldenprogramm auflegt und damit kommende Generationen belastet. Während Trump zumindest den Anspruch formuliert, sein Land an die erste Stelle zu setzen – „America First" –, scheint die deutsche Politik nach wie vor damit beschäftigt zu sein, die Interessen aller anderen über die der eigenen Bürger zu stellen.

Was Deutschland von der Debatte lernen könnte

Die Szene mit den „Angel Moms" sollte auch hierzulande zum Nachdenken anregen. In Deutschland erleben wir seit Jahren eine dramatische Zunahme von Messerangriffen und Gewaltkriminalität, die zu einem erheblichen Teil auf eine verfehlte Migrationspolitik zurückzuführen ist. Doch während Trump zumindest die Opfer dieser Politik sichtbar macht und ihnen eine Bühne gibt, werden sie in Deutschland allzu oft totgeschwiegen. Die Kriminalitätsstatistiken sprechen eine deutliche Sprache, die von der Politik konsequent ignoriert wird. Es ist nicht nur die Meinung unserer Redaktion, sondern die eines Großteils der deutschen Bevölkerung: Wir brauchen Politiker, die wieder für Deutschland regieren – und nicht gegen die Interessen der eigenen Bürger.

Patriotismus als Waffe – und seine Grenzen

Trumps Rede war ein Meisterstück der politischen Kommunikation. Er versteht es wie kein Zweiter, Emotionen zu wecken, Geschichten zu erzählen und seine Anhänger zu mobilisieren. Doch Patriotismus allein füllt keine Kühlschränke. Die amerikanischen Wähler werden Trump letztlich nicht an seinen Reden messen, sondern an ihrem Kontostand. Und hier bleibt der versprochene Aufschwung bislang aus.

Bis zu den Zwischenwahlen vergehen noch neun Monate. Neun Monate, in denen Trump liefern muss – nicht nur rhetorisch, sondern wirtschaftlich. Die Frage ist nicht, ob Amerika „zurück" ist, wie Trump behauptet. Die Frage ist, ob der durchschnittliche Amerikaner das auch in seinem Geldbeutel spürt. Bislang lautet die Antwort: Nein.

In Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit – ob in den USA oder in Europa – zeigt sich einmal mehr, wie wichtig es ist, das eigene Vermögen auf ein solides Fundament zu stellen. Während Politiker große Reden schwingen und Währungen durch Schuldenorgien entwertet werden, bleibt physisches Gold und Silber ein bewährter Anker der Vermögenssicherung. Edelmetalle kennen keine Wahlzyklen, keine Zollkriege und keine politischen Versprechen, die nicht gehalten werden. Als Beimischung in einem breit gestreuten Portfolio bieten sie genau jene Stabilität, die in diesen turbulenten Zeiten dringend benötigt wird.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jede Investitionsentscheidung sollte auf eigener, sorgfältiger Recherche basieren. Wir übernehmen keine Haftung für individuelle Anlageentscheidungen unserer Leser.

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