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Trumps Ultimatum an Europa: Grenzen dicht – oder die USA gehen!

Trumps Ultimatum an Europa: Grenzen dicht – oder die USA gehen!
Symbolbild: KI-generiert

US-PrĂ€sident Donald Trump hat Europa am Montag offen mit dem RĂŒckzug der Vereinigten Staaten gedroht. Als Anlass nannte er die schweren Krawalle in Frankreich, Italien und weiteren LĂ€ndern, die er auf eine verfehlte Migrationspolitik zurĂŒckfĂŒhrt. Gleich dazu rechnete er mit VerbĂŒndeten ab, die Washington im Iran-Krieg allein gelassen hĂ€tten.

Ein Satz, der in Berlin nachhallen dĂŒrfte

Der PrÀsident wÀhlte Worte, die zugleich versöhnlich und kalt klingen. In seiner Rede sagte er:

„Wir stehen zu Europa trotz seiner SchwĂ€chen und seiner Fehler – und hoffentlich ist der aktuelle Orientierungsverlust nur vorĂŒbergehend. Aber wenn sie nicht bald ihren Weg finden, bleibt uns keine andere Wahl, als zu gehen.“

Europa mĂŒsse seine Grenzen schließen und Menschen abschieben, die „ihre LĂ€nder hassen“, so Trump. Sonst sei der Kontinent „finished“, also am Ende. Diplomatische Watte klingt anders.

Frankreich brennt – und Trump hat seine ErklĂ€rung

Das Ausmaß der Gewalt ist enorm. Medienberichten zufolge gingen am 17. Oktober landesweit rund 550.000 Menschen auf die Straße, um gegen steigende Lebenshaltungskosten, hohe Spritpreise und marode Schulen zu protestieren. Die meisten blieben friedlich. Gewaltbereite Gruppen plĂŒnderten jedoch GeschĂ€fte, in Limoges brannte das Rathaus, in Lyon das TouristenbĂŒro. Fast 2.400 Menschen sollen inzwischen festgenommen worden sein.

Premierminister SĂ©bastien Lecornu machte Berichten zufolge die „Ultralinke“ und Kriminelle verantwortlich. Trump sieht die Ursache woanders. Vor Journalisten am Weißen Haus erinnerte er daran, dass er Emmanuel Macron schon in seiner ersten Amtszeit zur Grenzschließung geraten habe. Frankreich habe Menschen ins Land gelassen, die weder ihr Land noch dessen GebĂ€ude oder Kunst liebten. Dann folgte der Satz, der um die Welt ging: „Paris wird schon sehr bald eine muslimische Stadt sein.“

Kritiker werfen Trump vor, die Unruhen mit Blick auf die anstehenden Midterm-Wahlen in den USA als abschreckendes Beispiel zu nutzen. Doch die Frage, ob Europas Regierungen ihre Gesellschaften noch zusammenhalten können, stellen sich lĂ€ngst auch viele BĂŒrger diesseits des Atlantiks.

Die offene Rechnung aus dem Iran-Krieg

Der eigentliche Groll sitzt tiefer. Trump erinnerte daran, er habe die EuropĂ€er um Hilfe bei der Sicherung der Straße von Hormus gebeten. Diese Hilfe hĂ€tten die USA zwar nicht gebraucht, es sei „eher ein Test“ gewesen. Geliefert hĂ€tten die Partner nichts. „Das dĂŒrfen wir niemals vergessen“, sagte er.

Die Signale aus Washington sind seit Monaten eindeutig:

  • Im FrĂŒhjahr sagte Trump gegenĂŒber Reuters und dem Telegraph, er erwĂ€ge „absolut“ einen Nato-Austritt.
  • Verteidigungsminister Pete Hegseth bekannte sich zeitweise nicht mehr klar zur Beistandspflicht.
  • Im Mai ordnete das Pentagon den Abzug von 5.000 Soldaten aus Deutschland an. Weitere KĂŒrzungen sind im GesprĂ€ch.

Nato-Botschafter Matthew Whitaker versicherte zwar in Warschau, die USA „lieben euch noch“. Doch beruhigt ist in Europas HauptstĂ€dten kaum jemand.

„Zivilisatorische Auslöschung“ – Washingtons dĂŒsteres Urteil

Trumps Worte waren kein spontaner Ausrutscher. Die Nationale Sicherheitsstrategie der USA von 2025 warnt auf 33 Seiten vor einer „zivilisatorischen Auslöschung“ Europas. Sie sei noch dramatischer als die wirtschaftlichen Probleme des Kontinents. Als GrĂŒnde nennt das Papier Migration, eingeschrĂ€nkte Meinungsfreiheit, die UnterdrĂŒckung politischer Opposition, sinkende Geburtenraten und den Verlust nationaler IdentitĂ€t.

FĂŒr Deutschland ist das ein Weckruf. Die Regierung Merz plant Hunderte Milliarden Euro an neuen Schulden, verlĂ€sst sich in der Sicherheitspolitik aber weiterhin auf amerikanische Soldaten, die gerade ihre Koffer packen. Wie lange kann das gut gehen? Ein BĂŒndnis, das nur noch von Drohungen und Beschwichtigungen zusammengehalten wird, wirkt alles andere als stabil.

Was Europa jetzt braucht, sind keine Sonntagsreden, sondern eine kontrollierte Migrationspolitik und eigene Wehrhaftigkeit. Sonst schreibt bald ein anderer die Regeln, und zwar in Washington.

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