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Kettner Edelmetalle
27.01.2026
11:06 Uhr

US-Milliardär mit Trump-Verbindungen übernimmt strategische deutsche Energieinfrastruktur

Was sich wie ein Wirtschaftskrimi liest, ist bittere Realität: Ein enger Vertrauter des amerikanischen Präsidenten Donald Trump hat sich klammheimlich Zugriff auf wesentliche Teile der deutschen Energieversorgung gesichert. Kelcy Warren, schwerreicher Öl-Magnat und großzügiger Spender für MAGA-Initiativen, kontrolliert nun über den Sunoco-Konzern Tanklager und Pipelines, die für die Versorgungssicherheit der Bundesrepublik von existenzieller Bedeutung sind.

Eine Übernahme im Schatten der Öffentlichkeit

Die Dimension des Deals ist beachtlich, die Transparenz hingegen erschreckend gering. Seit dem 16. Januar liegt die Kontrolle über den Tanklagerbetreiber TanQuid in amerikanischen Händen. Das Bundeswirtschaftsministerium erteilte bereits am 9. Januar eine sogenannte „Freigabe unter Auflagen" – doch welche Auflagen das genau sind, bleibt im Dunkeln. Ein Vorgang, der bei kritischer Infrastruktur mehr als nur Stirnrunzeln hervorrufen sollte.

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: TanQuid bündelt rund ein Fünftel der gesamten deutschen Tanklager-Kapazität. Hinzu kommen mehr als tausend Kilometer Pipelines, die strategische Achsen im Land verbinden. Wer diese Infrastruktur kontrolliert, hat einen gewaltigen Hebel in der Hand – bei der Preisbildung, bei der Lieferfähigkeit und vor allem in Krisenzeiten.

Militärische Dimension macht den Deal hochbrisant

Besonders pikant wird die Angelegenheit durch einen Aspekt, der die Übernahme in eine sicherheitspolitische Dimension hebt: Zur Transaktion gehören auch 49 Prozent der Fernleitungs-Betriebsgesellschaft, die Kerosin zu deutschen Militärflugplätzen liefert. Damit werden zivile Energienetze unmittelbar zu Trägern militärischer Einsatzfähigkeit.

„Diese militärische Infrastruktur ist für die Einsatzfähigkeit der Luftwaffen extrem wichtig – dass sie jetzt zu 49 Prozent einem US-Unternehmen gehört, ist politisch hochbrisant."

So bewertet Jacopo Maria Pepe von der Stiftung Wissenschaft und Politik die Lage mit ungewöhnlicher Deutlichkeit. Der Verweis auf den Fliegerhorst Büchel, wo amerikanische Atomwaffen lagern, macht die Brisanz überdeutlich. Hier geht es längst nicht mehr nur um Eigentumsfragen, sondern um die Steuerungsfähigkeit in Ausnahmesituationen.

Der Mann hinter dem Deal: Kelcy Warren

Wer ist dieser Kelcy Warren, der nun einen so bedeutenden Teil deutscher Infrastruktur kontrolliert? Das Wirtschaftsmagazin „Forbes" führt ihn als einen der reichsten Menschen der Welt. Schätzungen zufolge spendete er zwischen 12,5 und 25 Millionen Dollar an Trump-nahe Initiativen. Die Gegenleistung ließ nicht lange auf sich warten: In seiner ersten Amtszeit erleichterte Trump per Anordnung den Weg für Warrens umstrittenes Pipelineprojekt Dakota Access.

Dieses Muster aus politischer Nähe und infrastrukturellem Vorteil sollte in Deutschland alle Alarmglocken schrillen lassen. Denn was geschieht, wenn geopolitische Spannungen zunehmen? Wenn Infrastruktur zum Vehikel politischer Signale wird? Die Abhängigkeiten, die hier entstehen, zeigen ihre wahre Härte erst in Ausnahmelagen.

Kritik von allen Seiten – doch was folgt daraus?

Die Grünen warnen vor einem „Ausverkauf kritischer Infrastruktur" und zielen damit auf strukturelle Abhängigkeiten. Greenpeace attackiert den Deal scharf, weil ein fossiler Konzern Zugriff auf deutsche Energieinfrastruktur erhält, während der Mutterkonzern Energy Transfer Umweltorganisationen in den USA mit existenzbedrohenden Klagen überzieht. Doch Kritik allein reicht nicht.

Deutschland braucht präzisere Schutzmechanismen für seine Energieinfrastruktur – und zwar jenseits formaler Auflagen, die niemand kennt. Entscheidend sind prüfbare Kriterien: Zugriffsrechte, Vetorechte, Datenhoheit und Krisensteuerung. Kraftstoffdepots müssen als systemrelevant behandelt werden, weil sie die operative Handlungsfähigkeit in Engpässen sichern.

Die Frage der Souveränität

Was dieser Vorgang letztlich offenbart, ist ein fundamentales Problem deutscher Politik: die mangelnde Bereitschaft, strategische Infrastruktur konsequent zu schützen. Während man sich in Berlin mit Gendersternchen und Klimazielen beschäftigt, werden im Hintergrund die Weichen für Abhängigkeiten gestellt, die sich im Ernstfall bitter rächen könnten.

Die Pipelines bleiben ein neuralgischer Punkt, weil sie schwer zu ersetzen sind und im Störfall schnell systemisch wirken. Je konzentrierter die Kontrolle, desto höher der operative Hebel in der Versorgungskette. Ein Trump-Vertrauter als Eigner strategischer deutscher Infrastruktur – das ist nicht nur wirtschaftlich relevant, sondern wirft grundlegende Fragen nach der eigenen Souveränität auf. Fragen, die eine Bundesregierung beantworten müsste, die sich tatsächlich um die Interessen des deutschen Volkes sorgt.

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