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Kettner Edelmetalle
27.01.2026
06:20 Uhr

USA am Abgrund: Tote bei Anti-ICE-Protesten schüren Angst vor Bürgerkrieg

Die Vereinigten Staaten von Amerika, einst als Leuchtturm der Demokratie gepriesen, stehen im Januar 2026 vor einem erschreckenden Szenario. Mindestens drei Menschen wurden bei Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Bundesagenten der Immigration and Customs Enforcement (ICE) erschossen. Die Bilder aus Minneapolis, Portland und Chicago erinnern an Szenen aus einem Kriegsgebiet – und die bange Frage steht im Raum: Droht dem Land ein Bürgerkrieg?

Chronik des Schreckens: Drei Tote in wenigen Wochen

Die Eskalation begann bereits Ende 2025, doch im neuen Jahr erreichte sie eine neue, blutige Dimension. Unter dem martialischen Namen „Operation Safe Borders" entsandte die Trump-Administration Tausende von Bundesagenten in sogenannte „Sanctuary Cities" – jene Städte, die illegale Einwanderer vor Abschiebung schützen wollen. Minneapolis, regiert vom demokratischen Gouverneur Tim Walz, wurde zum Brennpunkt der Auseinandersetzungen.

Am 7. Januar 2026 fiel der erste tödliche Schuss. Renee Good, eine 42-jährige US-Bürgerin und Mutter dreier Kinder, wurde von einem ICE-Agenten erschossen. Die offizielle Version des Department of Homeland Security behauptet, Good habe versucht, einen Agenten mit ihrem Fahrzeug zu rammen. Zeugenaussagen und Videoaufnahmen erzählen jedoch eine völlig andere Geschichte: Die unbewaffnete Frau habe lediglich als Beobachterin an einer Protestveranstaltung teilgenommen.

Nur zwei Wochen später, am 24. Januar, traf es Alex Pretti, einen 37-jährigen Intensivpfleger. Er hatte an Protesten gegen die Tötung von Renee Good teilgenommen. Auch hier widersprechen Augenzeugenberichte der offiziellen Darstellung fundamental. Videos zeigen, wie Agenten den Mann zu Boden ringen und mehrfach auf ihn schießen. Seine Familie spricht von „kaltblütigem Mord".

Die Militarisierung der Innenpolitik

Was sich in den USA abspielt, ist mehr als nur ein Konflikt um Einwanderungspolitik. Es ist die Manifestation einer Politik, die Gewalt über Recht stellt – und zwar auf beiden Seiten. Die Trump-Regierung hat ICE mit einem Budget von über 165 Milliarden US-Dollar über fünf Jahre ausgestattet. Damit ist die Behörde größer als die Streitkräfte mancher Nationen. Allein in den letzten Wochen des Fiskaljahres 2025 gab ICE fast 140 Millionen Dollar für Waffen und Munition aus.

Besonders brisant: Die Ausbildung der ICE-Kräfte erfolgt teilweise durch israelische Sicherheitsbehörden. Seit den frühen 2000er Jahren haben Tausende US-Beamte an Austauschprogrammen mit israelischen Streitkräften teilgenommen. Kritiker sprechen von „Deadly Exchange"-Programmen, die Methoden wie Rassenprofilierung und Repressionstaktiken vermitteln würden.

Ein Land rüstet auf

Die Zahlen sind erschreckend: Etwa 32 Prozent der US-Bevölkerung besitzen legal Waffen – rund 107 Millionen Menschen. In 42 bis 52 Prozent aller Haushalte befindet sich mindestens eine Schusswaffe. Insgesamt kursieren geschätzte 400 bis 500 Millionen Waffen in zivilen Händen. Allein 2025 wurden 15,5 Millionen neue Schusswaffen verkauft. Das Land bereitet sich offensichtlich auf etwas vor.

„Es beginnt mit Immigranten, aber es trifft alle."

Diese Warnung von Aktivisten verdeutlicht die Tragweite der Entwicklung. Die Tatsache, dass zwei der drei Getöteten US-Bürger waren, untergräbt die Narrative vom „Schutz vor Ausländern" fundamental.

Trump: Symptom einer kranken Gesellschaft

Donald Trump ist nicht das eigentliche Problem – er ist lediglich die Personifizierung einer sich über Jahrzehnte entwickelten Gemütsverfassung der US-Amerikaner. Zwei Säulen tragen diese Entwicklung: Erstens der Glaube, Konflikte mit Waffen lösen zu müssen. Zweitens ein tiefes Misstrauen gegen eine schwer zu definierende innenpolitische Macht – „den Sumpf", wie es im MAGA-Jargon heißt.

Trump spielt den Außenseiter, obwohl er selbst Teil des Systems ist. Er versprach, „die Jungs nach Hause zu holen" und Auslandsinterventionen zu beenden, erhöhte aber das Verteidigungsbudget auf die Rekordhöhe von 1.500 Milliarden US-Dollar. Diese Widersprüche beginnen, seine Unterstützung in der MAGA-Bewegung zu erodieren.

Europa sollte genau hinschauen

Was sich jenseits des Atlantiks abspielt, sollte auch uns in Deutschland eine Warnung sein. Die Erosion rechtsstaatlicher Prinzipien, die Militarisierung der Innenpolitik und die zunehmende Polarisierung der Gesellschaft sind keine exklusiv amerikanischen Phänomene. Auch hierzulande erleben wir, wie politische Gräben tiefer werden und das Vertrauen in staatliche Institutionen schwindet.

Die Frage, ob den USA ein Bürgerkrieg droht, mag übertrieben erscheinen. Doch die Aufrüstung der Polizei mit gepanzerten Fahrzeugen und schweren Waffen, die über 10.000 Demonstranten landesweit und die mehr als 200 Festnahmen allein in Minneapolis zeigen: Das Land steht am Scheideweg. Und die Welt schaut zu – mit einer Mischung aus Fassungslosigkeit und Sorge.

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