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Kettner Edelmetalle
18.02.2026
17:22 Uhr

Vance rechnet mit Europa ab: „Sie sabotieren sich selbst" – und Deutschland geht voran

Es sind Worte, die sitzen. Und die in ihrer Schärfe kaum zu überbieten sind – wenngleich man sich fragen darf, ob sie nicht noch deutlich härter hätten ausfallen müssen. US-Vizepräsident J.D. Vance hat den europäischen Staaten in einem Interview mit dem Sender Fox News vorgeworfen, sich in vielfacher Hinsicht selbst zu sabotieren. Eine Diagnose, die man diesseits des Atlantiks nur ungern hört, die aber den Nagel auf den Kopf trifft.

Washingtons Geduld mit dem alten Kontinent schwindet

Vance formulierte es diplomatisch, aber unmissverständlich: Es sei keineswegs so, dass die USA ihre Verbündeten nicht respektierten. Vielmehr liege das Problem bei den Europäern selbst. Die US-Regierung wünsche sich ein erfolgreiches Europa mit einer starken Wirtschaftsleistung – doch was sie stattdessen beobachte, sei ein Kontinent, der sich systematisch selbst demontiere. Man muss kein Freund der Trump-Administration sein, um zu erkennen, dass an dieser Einschätzung mehr als nur ein Körnchen Wahrheit steckt.

Mit Blick auf die transatlantischen Spannungen stellte der Vizepräsident klar, dass es erst des massiven Drucks durch die Regierung Trump bedurft habe, damit NATO-Verbündete endlich ihre Verteidigungsausgaben erhöhten und in den Grenzschutz investierten. Jahrzehntelang hätten europäische Regierungen unter dem Schutzschirm der amerikanischen Militärmacht geschlafen – und dabei ihre eigene Verteidigungsfähigkeit sträflich vernachlässigt. „Wir haben große Fortschritte erzielt, aber offen gestanden wünschen wir uns von unseren europäischen Verbündeten deutlich mehr", so Vance.

Deutschland als Paradebeispiel der Selbstsabotage

Wer nach einem Musterbeispiel für die von Vance beschriebene Selbstsabotage sucht, muss nicht lange suchen. Deutschland, einst das wirtschaftliche Kraftzentrum Europas, hat sich in den vergangenen Jahren mit einer geradezu atemberaubenden Konsequenz selbst geschwächt. Die Energiewende, die den Industriestandort an den Rand des Abgrunds geführt hat. Die unkontrollierte Migration, die das Sozialsystem belastet und die innere Sicherheit gefährdet. Und nun ein 500 Milliarden Euro schweres Sondervermögen, das kommende Generationen mit Schulden belastet – obwohl Bundeskanzler Friedrich Merz einst versprochen hatte, keine neuen Schulden zu machen.

Statt die Wirtschaft zu entfesseln, Bürokratie abzubauen und die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken, verstrickt sich die neue Große Koalition aus CDU/CSU und SPD in denselben ideologischen Fallstricken wie ihre Vorgänger. Die Klimaneutralität bis 2045 wurde gar im Grundgesetz verankert – ein Geschenk an grüne Ideologen, das die deutsche Industrie weiter strangulieren dürfte. Während die USA unter Trump auf Deregulierung und wirtschaftliche Stärke setzen, zelebriert Berlin den bürokratischen Selbstmord.

Atomstreit mit dem Iran: Diplomatie am seidenen Faden

Neben der Europa-Kritik äußerte sich Vance auch zu den laufenden indirekten Verhandlungen mit dem Iran über dessen Atomprogramm. Die zweite Gesprächsrunde in Genf sei „in mancher Hinsicht" gut verlaufen, so der Vizepräsident. Gleichzeitig habe Präsident Trump jedoch „rote Linien" gezogen, die Teheran bislang nicht anerkennen wolle. Man werde weiter verhandeln, doch der Präsident behalte sich das Recht vor, zu entscheiden, wann die Diplomatie an ihr Ende gelange. Eine unmissverständliche Warnung, die angesichts der jüngsten Eskalation im Nahen Osten – Israels Großangriffe auf iranische Atomanlagen und Irans Vergeltungsschläge – an Brisanz kaum zu überbieten ist.

Europa muss aufwachen – oder untergehen

Die Worte von J.D. Vance sollten als Weckruf verstanden werden. Doch die Wahrscheinlichkeit, dass Brüssel und Berlin die Botschaft tatsächlich begreifen, tendiert gegen null. Zu tief sitzt die ideologische Verblendung, zu groß ist die Angst vor unbequemen Wahrheiten. Europa – und allen voran Deutschland – befindet sich auf einem Kurs der kontrollierten Selbstzerstörung. Die Verteidigungsausgaben bleiben trotz aller Lippenbekenntnisse hinter dem Notwendigen zurück. Die Wirtschaft wird durch Regulierungswut und Steuerlasten erdrosselt. Und die politische Klasse beschäftigt sich lieber mit Symbolpolitik als mit den realen Problemen der Bürger.

Dass ausgerechnet Washington den Europäern den Spiegel vorhalten muss, ist bezeichnend – und beschämend zugleich. Denn die Diagnose ist nicht neu. Seit Jahren warnen Ökonomen, Sicherheitsexperten und kritische Beobachter vor dem europäischen Niedergang. Doch wer diese Wahrheiten ausspricht, wird hierzulande reflexartig als Populist oder Spalter diffamiert. Vielleicht braucht es tatsächlich den Druck von außen, damit Europa endlich begreift: Wer sich selbst sabotiert, braucht keine äußeren Feinde mehr.

In Zeiten solch fundamentaler geopolitischer und wirtschaftlicher Unsicherheit dürfte es kaum verwundern, dass immer mehr Bürger nach stabilen Wertanlagen suchen. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich über Jahrhunderte als verlässlicher Schutz gegen politisches Versagen, Inflation und Währungsverfall bewährt – und könnten gerade jetzt eine sinnvolle Ergänzung für ein breit aufgestelltes Anlageportfolio darstellen.

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