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Kettner Edelmetalle
24.02.2026
14:28 Uhr

Wohnkosten explodieren: Deutschland bleibt Schlusslicht beim Eigentum – und die Politik schaut zu

Es ist eine Entwicklung, die Millionen Deutsche unmittelbar betrifft und die dennoch von der politischen Klasse mit einer geradezu erschreckenden Gleichgültigkeit begleitet wird: Die Mieten und Kaufpreise in Deutschland steigen ungebremst weiter. Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln hat auch für das laufende Jahr weitere Preissteigerungen prognostiziert – eine Trendwende sei nicht in Sicht. Wer sich fragt, warum der Traum vom Eigenheim für immer mehr Bürger zur Illusion verkommt, der muss nicht lange suchen. Die Antworten liegen in jahrzehntelangem politischem Versagen.

Die Zahlen sprechen eine brutale Sprache

Laut dem Wohnindex des IW, der auf mehreren Millionen Inseraten basiert, stiegen die Neuvertragsmieten im vergangenen Jahr bundesweit um rund 4,1 Prozent. Eigentumswohnungen verteuerten sich um 3,8 Prozent, Ein- und Zweifamilienhäuser um 2,8 Prozent. Während sich der Kaufmarkt zumindest ansatzweise stabilisiere, gelte dies ausdrücklich nicht für die Mieten. Deren „Aufwärtstrend setzt sich ungebrochen fort", so die Ökonomen des Instituts. Eine Formulierung, die man getrost als Alarmsignal verstehen darf.

Besonders drastisch fiel die Entwicklung im Umland der sieben größten Metropolen aus – hier kletterten die Mieten um satte 4,8 Prozent. In den Großstädten selbst zeigt sich ein differenziertes Bild: Köln führt die unrühmliche Rangliste mit einem Mietanstieg von 7,6 Prozent an, gefolgt von Leipzig mit 5,9 und Hamburg mit 5,4 Prozent. Berlin hingegen verzeichnete lediglich ein Plus von 0,7 Prozent – was allerdings weniger auf kluge Wohnungspolitik als vielmehr auf die ohnehin bereits astronomischen Preisniveaus zurückzuführen sein dürfte.

Europas Schlusslicht – und niemanden scheint es zu kümmern

Man muss sich diese Zahl auf der Zunge zergehen lassen: Gerade einmal 46,7 Prozent der deutschen Haushalte besitzen Wohneigentum. Das ist der letzte Platz in der gesamten Europäischen Union. Der EU-Durchschnitt liegt bei knapp 70 Prozent. Rumänien, seit Januar 2025 vollständiges Schengen-Mitglied, kommt auf eine Quote von 94,8 Prozent. Ausgerechnet das wirtschaftlich stärkste Land Europas leistet es sich, seine Bürger zu einem Volk von Mietern zu degradieren.

Wie konnte es so weit kommen? Die Gründe sind vielfältig, aber sie haben einen gemeinsamen Nenner: politisches Versagen auf allen Ebenen. Überbordende Bauvorschriften, endlose Genehmigungsverfahren, eine geradezu absurde Grunderwerbsteuer und eine Regulierungswut, die jeden Bauherrn in den Wahnsinn treibt – all das hat dazu geführt, dass in Deutschland viel zu wenig gebaut wird. Und was gebaut wird, ist für den Normalverdiener kaum noch erschwinglich.

Die Flucht aus den Metropolen verschärft das Problem

Ein besonders besorgniserregendes Phänomen beschreiben die IW-Forscher mit den sogenannten Ausweichbewegungen. Wer sich die Mieten in München, Frankfurt oder Hamburg nicht mehr leisten kann, weicht in mittelgroße Städte wie Freiburg, Kiel oder Hannover aus. Die Folge: Auch dort explodieren nun die Preise. Hohe Nachfrage trifft auf begrenztes Angebot, knappe Baulandflächen und – natürlich – quälend lange Genehmigungsverfahren. Es ist ein Teufelskreis, der sich immer schneller dreht.

Seit dem Höchststand Anfang 2022 liegen die Kaufpreise für Eigentumswohnungen zwar noch knapp sieben Prozent darunter, bei Häusern sogar rund neun Prozent. Doch die Mieten sind im selben Zeitraum um beinahe 20 Prozent gestiegen. Das bedeutet im Klartext: Wer kein Eigentum besitzt, wird systematisch ärmer. Monat für Monat. Und eine Regierung, die gerade ein 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen für Infrastruktur beschlossen hat, findet offenbar keinen Weg, den Wohnungsbau wirksam anzukurbeln.

Lösungen liegen auf dem Tisch – der politische Wille fehlt

Die Experten des IW nennen als Lösungsansätze schnellere Planungs- und Baugenehmigungen, vereinfachte Vorschriften sowie den Ausbau seriellen Bauens. Auch eine verstärkte Ausweisung von Bauland könnte die Grundstückspreise dämpfen und Neubau erleichtern. All das klingt vernünftig, pragmatisch, machbar. Doch wer die deutsche Bürokratie kennt, weiß: Zwischen einer guten Idee und ihrer Umsetzung liegen hierzulande Welten – und vor allem Berge von Formularen.

Die Große Koalition unter Friedrich Merz hat zwar versprochen, Verantwortung für Deutschland zu übernehmen. Doch wer gleichzeitig die Klimaneutralität bis 2045 im Grundgesetz verankert und damit immer neue energetische Auflagen für den Bau schafft, der darf sich nicht wundern, wenn das Bauen noch teurer und noch komplizierter wird. Es ist die alte deutsche Krankheit: Man will alles gleichzeitig – bezahlbares Wohnen, maximalen Klimaschutz, perfekte Barrierefreiheit, lückenlose Brandschutzvorschriften – und wundert sich dann, dass am Ende gar nichts mehr gebaut wird.

Für den deutschen Bürger, der jeden Monat einen immer größeren Teil seines Einkommens an den Vermieter überweist, sind das keine abstrakten Zahlen. Es ist gelebte Realität. Und es ist eine Realität, die zeigt, wie dringend dieses Land eine Politik braucht, die sich wieder an den tatsächlichen Bedürfnissen der Menschen orientiert – statt an ideologischen Wunschvorstellungen.

In Zeiten steigender Wohnkosten und schwindender Kaufkraft stellt sich für viele Bürger die Frage nach der langfristigen Vermögenssicherung. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber können in einem breit gestreuten Anlageportfolio eine sinnvolle Ergänzung darstellen, um das eigene Vermögen gegen Inflation und wirtschaftliche Unsicherheiten abzusichern.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jede Investitionsentscheidung sollte auf eigener, sorgfältiger Recherche basieren. Wir übernehmen keine Haftung für finanzielle Entscheidungen, die auf Grundlage dieses Artikels getroffen werden.

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