
Wolfsburg im Krisenmodus: Wie die grüne Verbotspolitik Deutschlands Vorzeigekonzern demontiert

Es war einmal eine deutsche Ikone. Ein Konzern, der Wohlstand, Ingenieurskunst und Millionen Arbeitsplätze verkörperte wie kaum ein zweites Unternehmen dieses Landes. Doch von diesem Glanz ist wenig geblieben. Volkswagen, einst das stolze Aushängeschild deutscher Wirtschaftskraft, meldet einen dramatischen Gewinneinbruch – und offenbart damit schonungslos, wohin eine Politik führt, die ihre eigene Schlüsselindustrie mit ideologischer Verbissenheit an die Wand fährt.
Ein Drittel weniger Gewinn – die nackten Zahlen
Im zweiten Quartal des laufenden Jahres brach das Konzernergebnis nach Steuern um satte 32,9 Prozent ein. Statt der 2,29 Milliarden Euro aus dem Vorjahreszeitraum blieben gerade noch 1,54 Milliarden Euro übrig. Europas größter Autobauer musste zudem seine Umsatzprognose für das Gesamtjahr nach unten korrigieren – von einem erhofften Wachstum von bis zu drei Prozent hin zu einem befürchteten Rückgang in genau derselben Größenordnung. Man muss kein Volkswirt sein, um zu erkennen, dass hier etwas gewaltig aus dem Ruder gelaufen ist.
Besonders bitter: Die Auslieferungen sackten bereits im Vorfeld um knapp neun Prozent auf 2,08 Millionen Fahrzeuge ab. Und ausgerechnet in China – jenem Markt, der über Jahre als Goldgrube galt – kollabierten die Verkäufe um mehr als ein Drittel auf nur noch 424.300 Fahrzeuge.
Der chinesische Weckruf, den niemand hören wollte
Was passiert hier eigentlich? Während deutsche Politiker jahrelang mit missionarischem Eifer die Verbrennertechnologie verteufelten und den Konzernen die Elektromobilität als alleinseligmachenden Weg vorschrieben, haben die Chinesen längst die Regeln des Spiels neu geschrieben. Sie bauen inzwischen Elektroautos, die günstiger, moderner und marktgerechter sind – und drängen mit voller Wucht auf den europäischen Markt. Der deutsche Ingenieursstolz, einst unantastbar, wird von einer selbstverschuldeten Abhängigkeit von politischen Vorgaben erdrückt.
Ein Konzern, der über Jahrzehnte Weltklasse war, verliert seine wichtigsten Märkte – nicht wegen mangelnder Kompetenz, sondern weil die Rahmenbedingungen im eigenen Land vergiftet wurden.
50.000 Arbeitsplätze auf der Kippe
Am kommenden Freitag will VW seine Halbjahresbilanz präsentieren. Konzernchef Oliver Blume und Finanzvorstand Arno Antlitz dürften dabei unbequeme Fragen zu den angekündigten Sparmaßnahmen beantworten müssen. Blume hatte zuletzt eingeräumt, dass theoretisch weltweit rund 50.000 Stellen betroffen sein könnten. Auf dem Prüfstand stünden nach Medienberichten die Werke in Emden, Hannover und Zwickau sowie das Audi-Werk in Neckarsulm.
Man stelle sich das einmal vor: 50.000 Familien, deren Existenz auf dem Spiel steht. Ganze Regionen, deren wirtschaftliches Rückgrat ins Wanken gerät. Widerstand regt sich sowohl bei den Arbeitnehmervertretern als auch beim Land Niedersachsen, das mit 20 Prozent an Volkswagen beteiligt ist. Doch was nützt Widerstand, wenn die Weichen längst in Berlin und Brüssel falsch gestellt wurden?
Die eigentlichen Verantwortlichen ducken sich weg
Es ist ein Muster, das sich durch die deutsche Wirtschaftspolitik der vergangenen Jahre zieht wie ein roter Faden: Ideologie schlägt Vernunft. Der überstürzte, planwirtschaftlich verordnete Umstieg auf die Elektromobilität wurde gegen alle Warnungen durchgedrückt. Wer damals mahnte, wurde belächelt oder als rückständig abgestempelt. Heute liegt das Ergebnis dieser Fehlkalkulation offen auf dem Tisch – und die Verantwortlichen in Politik und Management schweigen betreten.
Es ist bei Weitem nicht nur die Meinung unserer Redaktion, sondern die vieler deutscher Bürger, dass hier ein industrielles Erbe von unschätzbarem Wert leichtfertig verspielt wird. Wer eine ganze Schlüsselindustrie an die Wand fährt, um kurzfristige klimapolitische Trophäen einzusammeln, handelt gegen die Interessen des Landes und seiner Menschen.
Was bleibt dem Bürger?
Die eigentliche Frage lautet doch: Worauf kann sich der deutsche Sparer und Bürger in solch turbulenten Zeiten noch verlassen? Wenn selbst die einstige Vorzeigeindustrie ins Straucheln gerät, wenn Aktienkurse an politischen Launen hängen und ganze Konzerne zum Spielball ideologischer Experimente werden, dann wird die Bedeutung krisenfester Werte offensichtlich.
Während Aktien deutscher Industriekonzerne von politischen Fehlentscheidungen durchgeschüttelt werden, haben physische Edelmetalle wie Gold und Silber über Jahrhunderte hinweg ihre Stabilität bewiesen. Sie kennen keine Quartalszahlen, keine Standortdebatten und keine grünen Verbotsphantasien. Als sinnvolle Beimischung in einem breit gestreuten Vermögensportfolio können sie ein wichtiger Anker der Stabilität sein – gerade in einer Zeit, in der die Verlässlichkeit deutscher Industriewerte immer stärker infrage steht.
Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Anlageberatung dar und gibt ausschließlich die Meinung unserer Redaktion sowie die uns vorliegenden Informationen wieder. Jeder Anleger ist verpflichtet, eigenständig ausreichend zu recherchieren und trägt die volle Verantwortung für seine Anlageentscheidungen selbst. Für etwaige Verluste übernehmen wir keine Haftung.
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