Kostenlose Beratung
+49 7930-2699
280.000
Kunden
Sicherer
Versand
Kettner Edelmetalle
30.07.2026
11:35 Uhr

17 Prozent – So wenig Vertrauen hatten die Deutschen noch nie in ihren eigenen Staat

17 Prozent – So wenig Vertrauen hatten die Deutschen noch nie in ihren eigenen Staat

Es gibt Zahlen, die man nicht schönreden kann. 17 Prozent. Nur noch nicht einmal jeder Fünfte in diesem Land glaubt daran, dass der deutsche Staat seine Aufgaben überhaupt noch erfüllen kann. 79 Prozent hingegen sagen offen heraus, was jeder ahnt, der einmal drei Monate auf einen Termin im Bürgeramt gewartet, seinen Bauantrag durch fünf Instanzen geschoben oder versucht hat, einen Kinderarzt zu finden: Der Staat ist überfordert. Vollständig. Und das ist keine gefühlte Wahrheit, sondern das Ergebnis einer repräsentativen Forsa-Erhebung im Auftrag des Deutschen Beamtenbunds, veröffentlicht in dieser Woche.

Wenn selbst die Beamten den Alarmknopf drücken

Bemerkenswert ist, wer hier die Notbremse zieht. Nicht irgendein „populistischer Störenfried“, sondern die Standesvertretung jener Menschen, die diesen Apparat jeden Tag am Laufen halten. dbb-Chef Volker Geyer sprach von einer Katastrophe und einem Weckruf für die Regierung. Der Vertrauensverlust, so seine Warnung, sei eine Gefahr für die Demokratie selbst.

„So kann und darf das nicht weitergehen“ – wenn ein Beamtenbund-Vorsitzender solche Sätze in Richtung Kanzleramt schickt, dann ist die Lage nicht ernst, sondern längst ernüchternd.

Und die Befragten sind fair: Sie machen nicht die Sachbearbeiterin am Schalter verantwortlich, nicht die Feuerwehrfrau, nicht die Pflegekraft. Sie machen die Politik verantwortlich. Im Berufsansehen führen weiterhin Feuerwehrleute, Pflegekräfte und Ärzte. Am unteren Ende: Politiker – in trauter Gemeinschaft mit Versicherungsvertretern und Werbetextern. Ein Urteil, das man kaum vernichtender formulieren könnte.

Die Baustellen: Rente, Wirtschaft, Bürokratie

Interessant ist die Verschiebung der Sorgen. Ganz vorn stehen inzwischen die sozialen Sicherungssysteme und die Rente sowie die Wirtschafts- und Finanzpolitik. Kein Wunder in einem Land, das sich im dritten Jahr wirtschaftlicher Stagnation befindet, während in Berlin ein 500-Milliarden-Euro-Schuldenpaket beschlossen wurde – von einem Kanzler, der im Wahlkampf noch das Gegenteil versprochen hatte. Wer glaubt, dass diese Summen ohne Inflation, ohne höhere Abgaben, ohne Belastung der kommenden Generationen verpufft, glaubt vermutlich auch an die pünktliche Bahn.

Beim Thema Migration hingegen ist der Problemdruck in der Wahrnehmung deutlich gesunken. Geyer zieht daraus den vielleicht wichtigsten Schluss der ganzen Umfrage: Konsequentes Handeln kann Negativtrends stoppen. Übersetzt heißt das: Wo endlich durchgegriffen wurde, beruhigten sich die Bürger. Ein Lehrstück, das man in jedem Ministerium an die Wand nageln sollte.

Was die Bürger wirklich wollen

Die Wunschliste ist erfrischend unideologisch. 86 Prozent verlangen weniger und einfachere Vorschriften. 78 Prozent wollen kürzere Bearbeitungszeiten. 72 Prozent mehr digitale Behördenleistungen. Kein Gendersternchen, keine Regenbogen-Kampagne, keine weitere Bundeszentrale für irgendwas – schlicht ein Staat, der funktioniert. Dem neuen Digitalministerium traut übrigens nur ein Fünftel zu, in den kommenden Jahren spürbare Fortschritte zu erzielen. Man ahnt, warum.

Erstmals seit Beginn der Reihe im Jahr 2020 sagt zudem eine Mehrheit von 51 Prozent, die Leistungsfähigkeit des öffentlichen Dienstes habe sich verschlechtert. Geyer nennt die Gründe: steigende Aufgabenlast, fehlendes Personal, veraltete Ausstattung. Man warne seit Jahren, doch die Politik lade immer neue Aufgaben auf. Am besten bewertet werden ausgerechnet Straßenreinigung, Müllabfuhr, Bibliotheken und Museen – am schlechtesten Landes- und Bundesministerien. Wer nahe am Bürger arbeitet, überzeugt. Wer in Berliner Referaten Papier produziert, nicht.

Vertrauen ist eine Währung – und sie wird gerade entwertet

Ein Staat, dem 79 Prozent seiner Bürger die Handlungsfähigkeit absprechen, hat kein Kommunikationsproblem. Er hat ein Substanzproblem. Unsere Redaktion ist überzeugt: Es braucht keine neuen Behörden, sondern Politiker, die für dieses Land arbeiten statt gegen es – und dieser Befund dürfte einem Großteil der Deutschen aus der Seele sprechen.

Wer dem Vertrauen in Institutionen nicht mehr blind folgen mag, denkt zwangsläufig über die eigene Absicherung nach. Historisch hat sich in Zeiten schwacher Staatlichkeit, steigender Schulden und schleichender Geldentwertung stets eines bewährt: physisch gehaltene Edelmetalle wie Gold und Silber – greifbar, unabhängig von Behördenversprechen, ohne Gegenparteirisiko und als sinnvolle Beimischung in einem breit gestreuten Vermögen.

Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung dar. Er gibt ausschließlich die Einschätzung unserer Redaktion auf Basis der uns vorliegenden Informationen wieder. Jeder Leser ist verpflichtet, eigene Recherchen anzustellen und trägt die Verantwortung für seine Entscheidungen selbst; im Zweifel sollte fachkundiger Rat eingeholt werden.

Wissenswertes zum Thema

Erhalten Sie kostenlose Tipps um Ihr Vermögen zu schützen und als erster von neuen Produkten zu erfahren

Sie möchten regelmäßig über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert werden? Dann melden Sie sich hier für den kostenfreien Kettner Edelmetalle Newsletter an.

Durch Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse und Anklicken des Buttons „Abschicken“ geben Sie die folgende Einwilligungserklärung ab: „Ich bin damit einverstanden, per E-Mail über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert zu werden und willige daher in die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse zum Zwecke der Zusendung des Newsletters ein. Diese Einwilligung kann ich jederzeit und ohne Angabe von Gründen mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt im Falle des Widerrufs unberührt.“

Willst du Teil unserer Erfolgsstory sein?

Werde jetzt Teil vom #TeamGold

Offene Stellen