
AfD auf Rekordkurs: 28 Prozent – während die Union ins Bodenlose stürzt
Es sind Zahlen, die in den Berliner Regierungsvierteln für hektisches Schweigen sorgen dürften. Das Meinungsforschungsinstitut Ipsos hat in seiner jüngsten Sonntagsfrage einen Wert gemessen, den es so noch nie erhoben hat: Die AfD kommt auf sagenhafte 28 Prozent – ein Allzeithoch. Gleichzeitig sackt die Union auf beschämende 22 Prozent ab und markiert damit ihren tiefsten Stand seit Januar 2022. Wer geglaubt hatte, die Große Koalition unter Friedrich Merz könne die Wählerschaft besänftigen, sieht sich getäuscht.
Der Absturz der Union – hausgemacht und selbstverschuldet
Noch im Juni lag die AfD bei 27 Prozent, die Union bei 23. Nun klafft erstmals ein Abstand von mindestens sechs Prozentpunkten. Ein Vorsprung, der nicht mehr als statistisches Zittern abgetan werden kann. Die Erhebung fand vom 4. bis 6. Juli statt – und sie liest sich wie das Protokoll eines politischen Vertrauensverlusts.
Man muss sich die Dramatik dieser Entwicklung vor Augen führen: Eine Partei, die von einem beträchtlichen Teil des politisch-medialen Establishments mit einer sogenannten „Brandmauer“ umstellt, verunglimpft und ausgegrenzt wird, marschiert unaufhaltsam an die Spitze. Wie kann das sein? Die Antwort liegt auf der Hand. Es ist die tiefe Enttäuschung über eine Politik, die den Bürger vergessen hat.
Merz und die gebrochenen Versprechen
Friedrich Merz war einst als konservative Hoffnung angetreten. Man erinnere sich an sein Versprechen, keine neuen Schulden zu machen. Wenige Wochen im Amt, kippte diese Zusage – ein 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen für Infrastruktur, die im Grundgesetz zementierte Klimaneutralität bis 2045, und damit eine Last, die kommende Generationen über Jahrzehnte in Zins und Abgaben ersticken lassen wird. Ist es da verwunderlich, dass die eigene Wählerschaft in Scharen davonläuft?
Wer seine Wähler mit klaren Ansagen gewinnt und sie anschließend mit dem exakten Gegenteil regiert, darf sich über schwindende Zustimmung nicht wundern.
Das linke Lager stagniert – und die SPD im Sinkflug
Bemerkenswert ist auch der Zustand der übrigen Parteien. Die Grünen verharren bei 14 Prozent, die SPD dümpelt bei mageren 13 Prozent – und liegt damit gleichauf mit der Linkspartei, die als einzige um einen Punkt auf 13 Prozent zulegen konnte. Man stelle sich das vor: Die einstige stolze Kanzlerpartei SPD auf Augenhöhe mit den Erben der SED. FDP (vier Prozent) und BSW (drei Prozent) würden nach dieser Umfrage an der Fünfprozenthürde scheitern.
Rechnerische Machtverhältnisse – und die absurde Brandmauer
Überträgt man die Werte auf 630 Bundestagssitze, käme die AfD auf rund 196 Mandate, die Union auf 154, die Grünen auf 98 sowie SPD und Linke auf jeweils 91. Eine Mehrheit läge bei 316 Sitzen. Solange die politisch verordnete Brandmauer gegen die stärkste Kraft aufrechterhalten wird, bliebe nur ein wackeliges Dreierbündnis – am wahrscheinlichsten wohl eine Koalition aus Union, Grünen und SPD.
Man lasse sich das auf der Zunge zergehen: Die Partei mit den meisten Stimmen soll außen vor bleiben, während sich die Verlierer zusammenraufen, um an der Macht zu bleiben. Ist das noch demokratische Repräsentation oder bereits ihre Karikatur?
Kommen die Neuwahlen früher als gedacht?
Regulär stünde die nächste Bundestagswahl erst im März 2029 an. Doch die schwarz-rote Koalition steckt in einer dauerhaften Reputationskrise und ist tief zerstritten. Es sei, so ließe sich vorsichtig formulieren, keineswegs ausgeschlossen, dass es bereits im kommenden Jahr zu vorgezogenen Neuwahlen komme. Die Bürger jedenfalls scheinen längst ihre Konsequenzen gezogen zu haben – nicht in der Wahlkabine, aber in den Umfragen.
Diese Umfrage ist mehr als eine Momentaufnahme. Sie ist ein Misstrauensvotum gegen eine Politik, die sich von den Sorgen der Menschen entfernt hat – von explodierender Kriminalität über ungezügelte Migration bis zur schuldenfinanzierten Ausgabenpolitik. Und sie ist der Ausdruck eines Landes, das sich nach traditioneller Verlässlichkeit und einer starken Wirtschaft sehnt.
Was bedeutet das für den Vermögensschutz?
In Zeiten politischer Instabilität und einer Schuldenpolitik, die mittelfristig die Inflation weiter anheizen dürfte, gewinnt eines zunehmend an Bedeutung: die Absicherung des eigenen Vermögens. Wer sein Erspartes vor dem schleichenden Kaufkraftverlust schützen will, hat mit physischen Edelmetallen wie Gold und Silber seit Jahrtausenden einen bewährten Anker. Als krisenfeste Beimischung in einem breit gestreuten Portfolio bieten sie das, was Papierwerte in unsicheren Zeiten oft vermissen lassen: reale, greifbare Substanz.
Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Anlageberatung dar und gibt ausschließlich die Meinung unserer Redaktion sowie die uns vorliegenden Informationen wieder. Er ersetzt keine individuelle Beratung. Jeder Anleger ist selbst verpflichtet, sich umfassend zu informieren und trägt die Verantwortung für seine Entscheidungen eigenständig.

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