
Arbeitsmarkt im freien Fall: Deutschlands Wirtschaft steuert auf düstere Zeiten zu
Die Hiobsbotschaften vom deutschen Arbeitsmarkt reißen nicht ab. Das renommierte Münchner Ifo-Institut verkündet einen weiteren Tiefschlag: Das Beschäftigungsbarometer ist im Dezember auf erschreckende 91,9 Punkte abgestürzt – der niedrigste Stand seit Mai 2020, als die Corona-Pandemie die Wirtschaft in die Knie zwang. Doch diesmal gibt es keinen Virus als Sündenbock. Die Ursachen liegen tiefer und sind hausgemacht.
Industrie blutet aus – und die Politik schaut zu
Klaus Wohlrabe, Leiter der Ifo-Umfragen, bringt es auf den Punkt: "Im Jahr 2025 erlebten wir vor allem in der Industrie einen schleichenden Stellenabbau." Was der Experte diplomatisch als "schleichend" bezeichnet, fühlt sich für Hunderttausende Arbeitnehmer wie ein Erdbeben an. Die schwache Konjunktur bremst den Arbeitsmarkt weiter aus – eine Entwicklung, die niemanden überraschen sollte, der die wirtschaftspolitischen Irrwege der vergangenen Jahre aufmerksam verfolgt hat.
Besonders dramatisch trifft es die Bekleidungshersteller, die massiv Personal einsparen wollen. Doch sie st nicht allein: Nahezu alle Industriebranchen setzen den Stellenabbau fort. Die einst so stolze deutsche Industrie, das Rückgrat unserer Wirtschaft, wird systematisch demontiert. Hohe Energiekosten, überbordende Bürokratie und eine ideologiegetriebene Wirtschaftspolitik fordern ihren Tribut.
Dienstleister und Handel ziehen nach
Wer gehofft hatte, der Dienstleistungssektor könnte die industriellen Verluste auffangen, wird bitter enttäuscht. Auch hier gab das Barometer erneut nach. Die Zurückhaltung bei Neueinstellungen spricht Bände über das mangelnde Vertrauen in die wirtschaftliche Zukunft des Landes. Der Handel zeichnet ein ähnlich düsteres Bild: Die Unternehmen planen für das neue Jahr mit weniger Mitarbeitern. Weniger Personal bedeutet weniger Kaufkraft, weniger Konsum, weniger Steuereinnahmen – ein Teufelskreis, der sich immer schneller dreht.
Einzig im Bauhauptgewerbe halten sich positive und negative Erwartungen die Waage. Ein schwacher Trost, wenn man bedenkt, dass die Baubranche noch vor wenigen Jahren als Wachstumsmotor galt. Die Tourismusbranche und Unternehmensberatungen planen zwar, im neuen Jahr mehr Personal einzustellen – doch diese Lichtblicke können die düstere Gesamtlage kaum aufhellen.
Die Rechnung für politisches Versagen
Was wir hier erleben, ist nichts anderes als die Quittung für Jahre wirtschaftspolitischer Fehlentscheidungen. Die Energiewende ohne Plan, die Deindustrialisierung durch überzogene Klimaziele, die Vernachlässigung des Mittelstands – all das rächt sich nun. Die neue Große Koalition unter Friedrich Merz hat ein schweres Erbe angetreten. Ob das geplante 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen die Wende bringen kann, darf bezweifelt werden. Neue Schulden haben noch nie strukturelle Probleme gelöst.
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