
ARD ertappt: Manipulierte Bilder vom CDU-Parteitag entlarven den öffentlich-rechtlichen Rundfunk
Es ist ein Vorfall, der wie ein Brennglas die Vertrauenskrise des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Deutschland offenlegt. Die ARD musste einen Beitrag ihrer Sendung „Bericht aus Berlin" über den CDU-Parteitag in Stuttgart nachträglich korrigieren – weil Bildmaterial in einem falschen zeitlichen Zusammenhang gezeigt wurde. Was der Sender kleinlaut als „Fehler" bezeichnet, wirft bei kritischen Beobachtern weitaus gravierendere Fragen auf.
Was genau ist passiert?
In der ursprünglichen Fassung des Beitrags war zu sehen, wie die ehemalige Bundeskanzlerin Angela Merkel nach der Wiederwahl von CDU-Chef Friedrich Merz applaudiert. Der Beitrag begann mit den Worten: „Die CDU hat beschlossen: Egal, was vorher war, jetzt zeigen wir Geschlossenheit" – unterlegt mit Bildern klatschender Delegierter, darunter prominent Merkel. Das Problem? Die Aufnahmen von Merkel stammten von einem früheren Zeitpunkt des Tages, nach einer Rede von Merz. Zum Zeitpunkt der eigentlichen Wahl am Freitagabend war die Altkanzlerin längst nicht mehr in der Stuttgarter Halle anwesend.
Die Suggestion war damit klar: Merkel steht hinter Merz, die Partei ist geschlossen. Ein Narrativ, das durch die bewusste oder unbewusste Montage der Bilder transportiert wurde – und das schlicht nicht der Realität entsprach.
Ein „Fehler" – oder System?
Die ARD reagierte, nachdem der Vorfall aufgedeckt wurde, mit der Entfernung der entsprechenden Szene und stellte eine neue Fassung in die Mediathek. In einem Hinweis hieß es lapidar: „Die Redaktion hat das Bild aus dem Beitrag entfernt und eine neue Fassung online gestellt. Wir bitten, den Fehler zu entschuldigen."
Ein Fehler also. Wieder einmal. Doch wer die jüngste Geschichte des öffentlich-rechtlichen Rundfunks verfolgt, dem dürfte diese Erklärung zunehmend schal vorkommen. Erst kürzlich sorgte ein KI-Debakel beim ZDF für Aufsehen, bei dem manipulierte oder veraltete Bilder verwendet wurden. Nun also die ARD mit einem ähnlich gelagerten Vorfall. Wer professionell mit Bildmaterial arbeitet – und das sollte man von einem Sender erwarten dürfen, der jährlich Milliarden an Zwangsgebühren verschlingt –, der weiß genau, welche Aufnahmen er wann und in welchem Kontext verwendet.
Die Frage der Konsequenzen
Und genau hier liegt das eigentliche Problem. Konsequenzen? Fehlanzeige. Keine Entlassung, keine Suspendierung, nicht einmal eine öffentliche Erklärung, wie es zu diesem „Versehen" kommen konnte. In der freien Wirtschaft, bei einem privaten Medienunternehmen, hätte ein solcher Vorfall möglicherweise personelle Folgen gehabt. Beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk hingegen reicht offenbar ein dürrer Zweizeiler in der Mediathek, und die Sache ist erledigt.
Man muss sich das einmal auf der Zunge zergehen lassen: Der deutsche Bürger wird per Staatsvertrag dazu verpflichtet, monatlich 18,36 Euro an ein Rundfunksystem zu überweisen, das ihm im Gegenzug manipulierte Bildmontagen als Berichterstattung verkauft. Und wenn es auffliegt, bittet man höflich um Entschuldigung. Welch ein Hohn.
Das Vertrauen schwindet – zu Recht
Es wäre naiv zu glauben, dass es sich bei den bekannt gewordenen Fällen um Einzelereignisse handelt. Wie viele solcher „Fehler" bleiben unentdeckt? Wie oft werden Bilder in einen falschen Kontext gesetzt, Zitate verkürzt, Sachverhalte verdreht – ohne dass es jemals ans Licht kommt? Die Dunkelziffer dürfte beträchtlich sein.
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk in Deutschland steht vor einem fundamentalen Glaubwürdigkeitsproblem. Die Einschaltquoten befinden sich im freien Fall, das Vertrauen der Bevölkerung erodiert seit Jahren. Und statt mit journalistischer Exzellenz gegenzusteuern, liefern ARD und ZDF immer neue Munition für ihre Kritiker. Es drängt sich der Verdacht auf, dass in den Redaktionsstuben nicht mehr die Wahrheitsfindung im Vordergrund steht, sondern die Bedienung eines bestimmten politischen Narrativs.
Reform oder Abschaffung?
Die Debatte über eine grundlegende Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ist längst überfällig. Ein System, das sich über Zwangsgebühren finanziert und gleichzeitig das Vertrauen seiner Zuschauer systematisch verspielt, hat seine Daseinsberechtigung in der jetzigen Form verwirkt. Was Deutschland braucht, ist ein schlanker, unabhängiger und vor allem wahrhaftiger öffentlicher Rundfunk – oder gar keinen. Denn eines steht fest: Wer für Milliarden Euro Berichterstattung liefert, die nachträglich korrigiert werden muss, weil sie schlicht nicht stimmt, der hat das Privileg der Zwangsfinanzierung nicht verdient.
Es bleibt zu hoffen, dass die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz den Mut aufbringt, dieses Thema endlich anzupacken. Die Bürger dieses Landes haben ein Recht auf wahrheitsgemäße Berichterstattung – und nicht auf staatlich subventionierte Bildmanipulation.
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