
Berliner Behörden schließen berüchtigte Roma-Unterkunft – doch das Problem wird nur verlagert

Jahrelang war das „BB Hotel" in der Fuggerstraße in Berlin-Schöneberg ein Synonym für behördliches Versagen, Sozialleistungsmissbrauch und die Zumutungen einer gescheiterten Integrationspolitik. Nun haben die Berliner Bezirke die Nutzung des Gebäudes als Unterkunft für Wohnungslose endgültig beendet. Was auf den ersten Blick wie ein überfälliger Befreiungsschlag wirkt, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als das, was deutsche Behörden am besten können: ein Problem nicht lösen, sondern verschieben.
Eine Problemadresse, die ihren Namen verdiente
Wie aus einer Antwort der Senatssozialverwaltung auf eine Anfrage der CDU-Abgeordneten Katharina Senge hervorgeht, sei die Belegungsempfehlung für die Unterkunft widerrufen worden. Das Gebäude werde damit nicht länger im Rahmen der ordnungsrechtlichen Unterbringung nach dem Allgemeinen Sicherheits- und Ordnungsgesetz genutzt. Nahezu alle Bezirke hätten zuletzt gemeldet, dort keine Personen mehr untergebracht zu haben. Zum Stichtag 20. März 2026 seien noch vier Personen an der Adresse gemeldet gewesen – wobei der Senat darauf hinweise, dass es sich dabei nicht zwingend um ordnungsrechtlich untergebrachte Menschen handeln müsse.
Was sich hinter diesen trockenen Verwaltungsformulierungen verbirgt, ist eine Geschichte des Schreckens für die Anwohner des Schöneberger Kiezes. In dem Haus lebten überwiegend Roma und Sinti in größeren Familienverbünden. Seit Jahren hätten Nachbarn von ständiger Unruhe, illegalem Straßenhandel, Müllbergen auf Gehwegen und in Hauseingängen berichtet. Passanten seien aggressiv angebettelt und angepöbelt worden. Viele Anwohner hätten sich zunehmend bedroht gefühlt – und das in einer der teuersten Wohngegenden der Hauptstadt.
102 Polizeieinsätze in nur einem Jahr
Die nackten Zahlen sprechen eine unmissverständliche Sprache. Allein im Zeitraum von Juli 2024 bis Juni 2025 habe die Polizei 102 Einsätze an der Adresse registriert – darunter wegen Körperverletzungen und Bedrohungen. Auch danach sei die Lage angespannt geblieben. Im Juli sei ein Anwohner nach Angaben aus dem Umfeld sogar mit einem Pflasterstein beworfen worden. Man fragt sich unwillkürlich: Wie viele Pflastersteine müssen fliegen, bevor deutsche Behörden handeln?
Besonders brisant sind die Erkenntnisse des Jobcenters. Nachdem Zweifel an der tatsächlichen Anwesenheit gemeldeter Leistungsbezieher aufgekommen waren, führte die Behörde Kontrollen durch. Der Verdacht auf systematischen Sozialleistungsbetrug stand im Raum – und er bestätigte sich auf geradezu groteske Weise: Bei einer Kontrolle im Oktober sollten 70 Leistungsbezieher angetroffen werden. Tatsächlich befanden sich gerade einmal zwei Personen vor Ort. Siebzig gemeldet, zwei anwesend. Man muss sich diese Zahl auf der Zunge zergehen lassen.
Der Steuerzahler als ewiger Zahlmeister
Was hier über Jahre praktiziert wurde, ist nichts anderes als ein dreister Griff in die Taschen der deutschen Steuerzahler. Während ehrliche Bürger jeden Monat einen erheblichen Teil ihres Einkommens an den Staat abführen, kassierten offenbar Dutzende Personen Sozialleistungen, ohne überhaupt vor Ort zu sein. Das ist kein Kavaliersdelikt, das ist organisierter Betrug – ermöglicht durch ein System, das Kontrolle als Diskriminierung brandmarkt und Nachsicht als Tugend verkauft.
Hygienemängel erzwangen den längst überfälligen Belegungsstopp
Der eigentliche Wendepunkt kam erst im vergangenen Jahr, als das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg im August 2025 wegen erheblicher Hygienemängel einen Belegungsstopp verhängte. Im September folgte eine Warnmeldung an andere Bezirke mit der Aufforderung, die dort untergebrachten Personen in andere Unterkünfte zu verlegen. Seither sei die Nutzung schrittweise beendet worden.
Man halte kurz inne und vergegenwärtige sich die Chronologie: Jahrelange Beschwerden der Anwohner, über hundert Polizeieinsätze pro Jahr, massiver Verdacht auf Sozialleistungsbetrug – und erst katastrophale Hygienezustände bringen die Maschinerie der Berliner Verwaltung in Gang. Nicht die Sicherheit der Bürger, nicht der Schutz des Steuerzahlers, sondern erst Ratten und Schimmel bewegen die Behörden zum Handeln. Das sagt mehr über den Zustand dieses Landes aus als jede Sonntagsrede im Bundestag.
Problemverlagerung statt Problemlösung
Doch wer nun glaubt, die Sache sei erledigt, der irrt gewaltig. Aus den Angaben der Bezirke geht hervor, dass die zuvor im „BB Hotel" untergebrachten Personen schlicht in andere Einrichtungen verlegt wurden. Das Problem wurde also nicht gelöst – es wurde lediglich an einen anderen Ort transportiert, wo es in absehbarer Zeit dieselben Verwerfungen produzieren dürfte. Andere Kieze, andere Anwohner, dasselbe Elend. Es ist das immer gleiche Muster einer Politik, die sich weigert, unangenehme Wahrheiten auszusprechen und konsequent zu handeln.
Was bleibt, ist ein vermutlich schwer beschädigtes Jugendstilgebäude aus der Zeit um 1910 – ein architektonisches Zeugnis einer Epoche, in der Deutschland noch zu den kulturellen Leuchttürmen Europas zählte. Ob die Bausubstanz die jahrelange Zweckentfremdung überstanden hat, darf bezweifelt werden. Die Kosten einer etwaigen Sanierung werden – wie könnte es anders sein – am Ende wieder beim Steuerzahler landen.
Ein Symptom der gescheiterten Migrationspolitik
Der Fall des „BB Hotels" in Schöneberg ist kein Einzelfall. Er ist ein Symptom einer Migrationspolitik, die über Jahre hinweg Großzügigkeit mit Naivität verwechselt hat. Wer unkontrolliert Sozialleistungen verteilt, ohne deren Inanspruchnahme konsequent zu überprüfen, wer Beschwerden der einheimischen Bevölkerung als Ressentiments abtut und wer Integration als Einbahnstraße begreift, auf der sich ausschließlich die Aufnahmegesellschaft bewegen muss, der erntet genau das, was die Anwohner der Fuggerstraße jahrelang ertragen mussten.
Die zunehmende Kriminalität in Deutschland, die Messerangriffe, die Bedrohungen im öffentlichen Raum – all das ist nicht vom Himmel gefallen. Es ist das Ergebnis einer Fehlpolitik, die von einem Großteil der deutschen Bevölkerung längst nicht mehr akzeptiert wird. Deutschland braucht Politiker, die wieder für dieses Land regieren und nicht gegen seine Bürger. Dass die neue Große Koalition unter Friedrich Merz hier grundlegend andere Akzente setzen wird, darf angesichts der bisherigen Bilanz der CDU in der Migrationspolitik zumindest bezweifelt werden. Doch die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt – auch wenn sie in der Fuggerstraße schon vor langer Zeit gestorben ist.

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