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Bomben-Chaos über Europa: Kampfjets eskortieren Passagierjets!

Bomben-Chaos über Europa: Kampfjets eskortieren Passagierjets!
Symbolbild: KI-generiert

Am Donnerstag, dem 5. November 2026, haben Bombendrohungen den europäischen Luftverkehr erneut durcheinandergebracht. Zahlreiche Passagiermaschinen mussten umgeleitet werden oder außerplanmäßig landen, einige flogen mit Kampfjets an ihrer Seite. Sprengstoff fand man nirgends. Wer hinter der Serie steckt, ist bislang offen.

Wie viele Flüge betroffen waren, hängt davon ab, wen man fragt. Der US-Sender CBS spricht von mindestens 18 Flügen, die Nachrichtenagentur Reuters zählt mindestens 27. Fest steht nur: Für Tausende Reisende endete der Tag nicht dort, wo er enden sollte.

Notlandung auf dem Militärflugplatz

Den spektakulärsten Fall erlebte ein Aer-Lingus-Flug von Dublin nach Rom. Die Maschine, ein Airbus A320, landete im Norden Frankreichs auf der Luftwaffenbasis Évreux. Medienberichten zufolge ließ die französische Regierung Kampfjets aufsteigen, die das Flugzeug abfingen und zum Militärflugplatz begleiteten. Der Pilot habe nicht wie erwartet mit den Behörden kooperiert, eine Begründung dafür blieb offen.

Alle 151 Passagiere und sechs Besatzungsmitglieder verließen den Jet unverletzt. Danach durchsuchten Spezialkräfte die Maschine. Laut Airline will man die Gestrandeten so schnell wie möglich an ihr Ziel bringen.

Von Helsinki bis Madrid: Die Spur der Drohungen

Getroffen hat es neben Billigfliegern wie Ryanair und Wizz Air auch Traditionsgesellschaften. Ein Überblick:

  • Finnair: Ein Flug von Helsinki nach Rom wurde von Kampfjets eskortiert und landete planmäßig. Eine zweite Maschine aus Helsinki setzte ohne Zwischenfall in Wien auf.
  • Wizz Air: Ein Flug von Mailand nach Warschau wich nach Wien aus, eine Maschine mit Ziel Bukarest wurde nach der Landung überprüft.
  • Bulgarien: Drei Ryanair-Flüge mit Ziel Sofia landeten unter Begleitung bulgarischer Kampfjets.
  • Prag, Mailand, Madrid, Brüssel: Mehrere Maschinen, darunter ein LOT-Flug aus Warschau, wurden nach der Landung durchsucht und freigegeben.

Die dritte Welle innerhalb einer Woche

Neu ist das Problem nicht. Schon am Montag musste ein Flug von Großbritannien nach Bulgarien umgeleitet werden. Am Dienstag wurden nach Agenturberichten sieben Flugzeuge und sogar ein Kreuzfahrtschiff zum Ziel solcher Drohungen. Die britische Regierung sprach von „bösartigen Falschdrohungen“.

Am Donnerstag reichte die Liste der betroffenen Länder von Irland über Spanien, Italien und Polen bis nach Finnland, Griechenland und Tschechien. Kann so etwas Zufall sein? Fachleute halten das für unwahrscheinlich. Sie sehen in der schieren Zahl der Alarme Hinweise auf ein koordiniertes Vorgehen. Die EU-Verkehrskommission hält es dagegen nach Medienberichten für „zu früh“, die Vorfälle miteinander zu verknüpfen.

Hybrider Krieg oder Trittbrettfahrer?

Einige europäische Medien verweisen schon auf Russland und den Begriff der „hybriden Kriegsführung“. Belege dafür haben die Behörden bislang nicht vorgelegt. Offiziell hat kein Staat einen Schuldigen benannt. Moskau weist ähnliche Vorwürfe stets zurück.

Der Verdacht kommt nicht aus dem Nichts. Dänemark, Polen und Rumänien, die auch diesmal betroffen waren, haben Moskau in der Vergangenheit direkt beschuldigt. Die Bundesregierung machte Russland laut Reuters für einen Drohnenangriff auf den Flughafen Leipzig im August verantwortlich. Der Chef der Luftfahrt-Sicherheitsfirma Dyami, Eric Schouten, gab zu bedenken, dass die meisten betroffenen Staaten die Ukraine unterstützen.

Eines zeigt die Serie schon jetzt: Mit ein paar anonymen Drohungen lässt sich ein ganzer Kontinent in Atem halten. Sicherheitsexperten zufolge könnte das Chaos selbst schon das eigentliche Ziel sein. Jede Drohung muss ernst genommen werden, und genau das macht sie so wirksam. Europas Sicherheitsbehörden stehen jetzt in der Pflicht, die Urheber zu finden. Sonst dürfte die nächste Welle nicht lange auf sich warten lassen.

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