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23.02.2026
16:48 Uhr

Brutaler Treppenangriff in Berlin-Neukölln: Jugendliche filmen ihre eigene Gewalttat

Brutaler Treppenangriff in Berlin-Neukölln: Jugendliche filmen ihre eigene Gewalttat

Es ist ein Vorfall, der sprachlos macht – und doch so symptomatisch für den Zustand der öffentlichen Sicherheit in Deutschland ist, dass man ihn kaum noch als Einzelfall abtun kann. Am vergangenen Sonntagabend wurde ein 26-jähriger Mann am S-Bahnhof Hermannstraße in Berlin-Neukölln von einem Jugendlichen mit voller Wucht die Treppe hinuntergetreten. Das Opfer erlitt dabei so schwere Verletzungen, dass es mit dem Verdacht auf ein Schädel-Hirn-Trauma in eine Klinik eingeliefert werden musste. Drei weitere Jugendliche begleiteten die Tat nicht nur tatenlos – sie filmten sie auch noch.

Der Ablauf: Kaltblütig, geplant, dokumentiert

Wie die Bundespolizei mitteilte, hatte der 26-jährige Lette die vier Jugendlichen vor dem S-Bahnhof Hermannstraße angesprochen. Was genau Gegenstand dieses Gesprächs war, ist bislang unklar. Als das spätere Opfer anschließend den Bahnhof betrat, folgte ihm die Gruppe. Dann geschah das Unfassbare: Einer der vier Unbekannten nahm Anlauf und trat dem Mann gezielt mit dem Fuß in den Rücken. Der 26-Jährige stürzte die Treppe hinunter. Währenddessen hielten die drei Begleiter des Täters ihre Smartphones in die Höhe und filmten.

Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen. Hier wurde nicht im Affekt gehandelt. Hier wurde eine Gewalttat begangen, die offenbar von vornherein zur Dokumentation – vermutlich für soziale Medien – bestimmt war. Die Verrohung, die sich in diesem Verhalten offenbart, ist erschreckend. Empathie? Mitleid? Menschlichkeit? Fehlanzeige. Stattdessen das kalte Auge der Smartphone-Kamera.

Déjà-vu am Bahnhof Hermannstraße

Besonders bitter: Es ist nicht das erste Mal, dass der S-Bahnhof Hermannstraße Schauplatz einer solchen Tat wird. Bereits vor rund zehn Jahren trat ein bulgarischer Staatsangehöriger an exakt derselben Station eine Frau die Treppe hinunter und verletzte sie dabei schwer. Der Fall ging damals durch sämtliche Medien und löste bundesweit Entsetzen aus. Der Täter, der unter massivem Drogen- und Alkoholeinfluss stand und zudem an Gehirnschädigungen litt, wurde zu knapp drei Jahren Haft verurteilt. Drei Jahre. Für eine Tat, die das Opfer hätte töten können.

Dass sich ein nahezu identisches Verbrechen am selben Ort wiederholt, wirft unbequeme Fragen auf. Hat sich in den vergangenen zehn Jahren irgendetwas verbessert? Sind Berlins Bahnhöfe sicherer geworden? Die Antwort liegt auf der Hand – und sie lautet: Nein.

Die Täter: Unbekannt, aber nicht unbekannt genug

Die Bundespolizei fahndet derzeit nach den vier Jugendlichen. Es gebe, so heißt es in der offiziellen Mitteilung, „bislang keine Hinweise auf die Nationalität der Täter". Überwachungskameras haben den Tathergang aufgezeichnet, doch der weitere Ablauf sei noch unklar. Man ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung.

Gefährliche Körperverletzung – so lautet der juristische Terminus für einen Angriff, der einem Menschen beinahe das Leben hätte kosten können. Wer jemals eine Bahnhofstreppe hinuntergestürzt ist, weiß, welche Kräfte dabei auf den Körper wirken. Dass das Opfer „nur" mit dem Verdacht auf ein Schädel-Hirn-Trauma davonkam, grenzt an ein Wunder.

Ein Symptom der gescheiterten Sicherheitspolitik

Vorfälle wie dieser reihen sich nahtlos ein in eine endlose Kette von Gewalttaten an deutschen Bahnhöfen, in U-Bahnen und auf öffentlichen Plätzen. Die Kriminalität in Deutschland hat ein Rekordniveau erreicht – das belegen nicht nur die polizeilichen Kriminalstatistiken, sondern auch das subjektive Sicherheitsempfinden der Bürger, das auf einem historischen Tiefpunkt angelangt ist. Wer abends noch mit der S-Bahn durch Berlin-Neukölln fährt, braucht mittlerweile nicht nur ein Ticket, sondern auch eine gehörige Portion Mut.

Die Frage, die sich stellt, ist so einfach wie unbequem: Wie lange wollen wir das noch hinnehmen? Wie viele Menschen müssen noch Treppen hinuntergetreten, auf Bahnsteigen attackiert oder mit Messern angegriffen werden, bevor die Politik endlich handelt? Es ist nicht nur die Meinung unserer Redaktion, sondern die eines Großteils der deutschen Bevölkerung, dass die zunehmende Gewalt im öffentlichen Raum eine direkte Folge jahrelanger politischer Fehlentscheidungen ist. Wir brauchen Politiker, die für die Sicherheit der Bürger eintreten – und nicht gegen sie regieren.

Berlin-Neukölln: Brennpunkt ohne Besserung

Berlin-Neukölln gilt seit Jahren als einer der problematischsten Bezirke der Hauptstadt. Clan-Kriminalität, Drogenhandel, Jugendgewalt – die Liste der Probleme ist lang, die Liste der politischen Lösungsansätze hingegen erschreckend kurz. Statt konsequenter Strafverfolgung und einer spürbaren Polizeipräsenz setzt man in Berlin lieber auf Sozialarbeit, Dialogformate und das Prinzip Hoffnung. Das Ergebnis dieser Strategie liegt nun mit einem Schädel-Hirn-Trauma im Krankenhaus.

Dass die Täter ihre Gewalttat auch noch filmten, offenbart eine Dimension der Verrohung, die weit über den konkreten Einzelfall hinausgeht. Es ist Ausdruck einer Subkultur, in der Gewalt nicht als Tabu, sondern als Content betrachtet wird. Als etwas, das man stolz in die Kamera hält und mit seinen Freunden teilt. Wer diese Entwicklung nicht als alarmierend empfindet, hat den Ernst der Lage nicht begriffen.

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