
Chinas Freigabe für autonome Fahrzeuge: Verzweifelter Versuch, den schwächelnden Automarkt zu beleben
Während die deutsche Automobilindustrie unter der Last ideologischer Klimapolitik ächzt, setzt das Reich der Mitte auf eine andere Strategie: Peking gibt grünes Licht für Fahrzeuge mit Level-3-Autonomie und hofft damit, den ins Stocken geratenen Absatzmarkt wiederzubeleben. Rund 270.000 halbautonome Fahrzeuge sollen nach Schätzungen der japanischen Investmentbank Daiwa Securities im kommenden Jahr in China verkauft werden.
Ein Prozent des Marktes – mehr Schein als Sein?
Die prognostizierten Verkaufszahlen klingen zunächst beeindruckend, relativieren sich jedoch schnell: Sie entsprechen gerade einmal einem Prozent des gesamten chinesischen Neuwagenmarktes für 2026. Der weltweit größte Automobil- und Elektrofahrzeugmarkt kämpft mit nachlassender Nachfrage – ein Phänomen, das auch hierzulande bekannt sein dürfte, wenngleich die Ursachen unterschiedlicher Natur sind.
Daiwa Securities prognostiziert in einer aktuellen Analyse, dass weitere Automobilhersteller Produktionslizenzen für Fahrzeuge mit Level-3-Autonomie erhalten werden. Diese Technologie erlaubt es Fahrern, unter bestimmten Bedingungen die Hände vom Steuer zu nehmen – ein Komfortversprechen, das den Absatz ankurbeln soll.
Chinesische Analysten sehen deutlich höheres Potenzial
Nicht alle Experten teilen die zurückhaltende Einschätzung der japanischen Bank. Der unabhängige Shanghaier Analyst Gao Shen hält die Prognose für zu konservativ. Er rechnet mit bis zu einer Million L3-Fahrzeugen, die im kommenden Jahr in China vom Band laufen könnten – hauptsächlich Elektrofahrzeuge.
„Führende Automobilhersteller haben bereits erklärt, dass sie bereit sind, sicherere und fortschrittlichere L3-Fahrzeuge auf den Markt zu bringen."
Die chinesischen Hersteller investieren massiv in autonome Fahrtechnologien und versuchen damit, sich einen Wettbewerbsvorteil gegenüber westlichen Konkurrenten zu verschaffen. Während Europa und insbesondere Deutschland noch mit regulatorischen Hürden und ideologischen Grabenkämpfen beschäftigt sind, schafft China Fakten.
Was bedeutet das für den globalen Wettbewerb?
Die aggressive Expansion chinesischer Hersteller im Bereich der fortschrittlichen Fahrerassistenzsysteme sollte auch in Berlin die Alarmglocken schrillen lassen. Während die deutsche Automobilindustrie – einst Stolz und Rückgrat unserer Wirtschaft – unter dem Druck überzogener Klimavorgaben und bürokratischer Fesseln leidet, positioniert sich China als technologischer Vorreiter.
Die Frage, die sich stellt: Wird Deutschland den Anschluss verlieren, während man sich hierzulande lieber mit Gendersternchen und Lastenfahrrädern beschäftigt? Die Zeichen stehen nicht gut. Eine Wirtschaftspolitik, die auf Verbote statt auf Innovation setzt, wird langfristig scheitern – und mit ihr der Wohlstand, den Generationen vor uns aufgebaut haben.
China zeigt, wie es anders geht: pragmatisch, zukunftsorientiert und ohne ideologische Scheuklappen. Ob die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz hier gegensteuern kann, bleibt abzuwarten. Die Zeit drängt jedenfalls.
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