
Coface schlägt Alarm: Die nächste globale Pleitewelle rollt heran – und Deutschland steht im Auge des Sturms

Es ist ein vertrautes Geräusch, das aus den Analysen der internationalen Kreditversicherer dringt: das leise Knirschen im Gebälk der Weltwirtschaft. Der renommierte Kreditversicherer Coface warnt eindringlich vor einer neuen Welle an Unternehmensinsolvenzen, die rund um den Globus an Fahrt aufnehme. Teures Öl, wiederkehrende Inflation und ein erneuter Stresstest für die ohnehin gebeutelten Lieferketten – die Mischung ist toxisch. Und ausgerechnet Deutschland, einst stolze Lokomotive Europas, droht von diesem Zug überrollt zu werden.
Eine Wirtschaft, die kaum noch atmet
Schauen wir den Tatsachen ins Auge: Die deutsche Wirtschaft wächst nicht mehr, sie dümpelt. Schwache Investitionen, explodierende Energiekosten und eine erdrückende globale Konkurrenz treffen ein Land, das jahrelang von der Substanz gelebt hat. Die Coface-Analysten sehen für Deutschland und Europa erhebliche Risiken heraufziehen – und wer die wirtschaftspolitischen Weichenstellungen der vergangenen Jahre verfolgt hat, den überrascht das wenig.
Während andere Industrienationen ihre Energieversorgung pragmatisch sichern, hat man hierzulande in einem ideologischen Kraftakt verlässliche Stromquellen abgeschaltet und sich an teure, schwankende Alternativen gekettet. Das Ergebnis? Industriestrompreise, bei denen so mancher Mittelständler die Produktion lieber gleich ins Ausland verlagert. Ist das die viel beschworene Standortpolitik, mit der man eine Volkswirtschaft zukunftsfest macht?
Öl, Inflation und der nächste Schock
Coface zeichnet ein beunruhigendes Bild: Steigende Ölpreise könnten die Inflationsgefahr neu entfachen. Angesichts der dramatischen Eskalation im Nahen Osten, wo sich die Konflikte im Sommer 2025 dramatisch zuspitzten, ist diese Sorge alles andere als theoretisch. Wer erinnert sich nicht an die Energiepreis-Schocks der jüngsten Vergangenheit, die ganze Branchen in die Knie zwangen?
Steigende Energiepreise, Lieferkettenstress und schwache Nachfrage treffen Unternehmen mit voller Wucht – und niemand sollte glauben, dass Deutschland davon verschont bleibt.
Hinzu kommt die handelspolitische Großwetterlage. Mit Donald Trumps massiven Zollerhöhungen – satte 20 Prozent auf EU-Importe – wird der freie Welthandel zum Spießrutenlauf. Für eine Exportnation wie Deutschland, deren Wohlstand auf dem Verkauf seiner Waren in alle Welt fußt, ist das ein Schlag ins Kontor.
Lieferketten als Dauerbaustelle
Und dann wären da noch die Lieferketten, jenes fragile Geflecht, das sich erneut zum Problem auswächst. Was uns die Pandemie-Jahre schmerzlich vor Augen führten, wiederholt sich offenbar im Zeitlupentempo: Unternehmen geraten reihenweise unter Druck, weil Material nicht ankommt, Kosten explodieren und die Planungssicherheit dahinschmilzt wie Schnee in der Aprilsonne.
Was bedeutet das für den deutschen Bürger?
Während die Bundesregierung unter Friedrich Merz ein 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen durchwinkt und die Klimaneutralität bis 2045 ins Grundgesetz meißelt, zahlt am Ende der Bürger die Zeche – über Steuern, Abgaben und eine Inflation, die das Ersparte still und leise auffrisst. Das Versprechen, keine neuen Schulden zu machen, ist längst Makulatur. Generationen werden für diese Politik geradestehen müssen.
In einem solchen Umfeld zeigt sich, was echte Substanz bedeutet. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben über Jahrhunderte hinweg bewiesen, dass sie in Zeiten wirtschaftlicher Turbulenzen ihren Wert bewahren. Als krisenfeste Beimischung zu einem breit gestreuten Vermögen bieten sie das, was Papierwerte und schuldenfinanzierte Versprechen niemals leisten können: greifbare, unzerstörbare Werthaltigkeit.
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