
„Cuba next!" – Tausende Exil-Kubaner fordern US-Intervention gegen kommunistisches Regime
Was sich am Dienstagabend im südfloridanischen Hialeah abspielte, war mehr als eine bloße Kundgebung. Es war ein Aufschrei – laut, emotional und unmissverständlich. Tausende kubanische Amerikaner versammelten sich, um eine klare Botschaft an die Welt zu senden: Das kommunistische Regime in Kuba muss fallen. Und sie setzen ihre Hoffnung auf einen Mann, der bereits in Venezuela Fakten geschaffen hat: Donald Trump.
Ein Volk, das seit 67 Jahren leidet
„Patria y vida" – Heimat und Leben – hallte es durch die Straßen von Hialeah, jener Stadt im Großraum Miami, die wie kaum eine andere von der kubanischen Diaspora geprägt ist. Die Teilnehmerin Venus Barrera brachte es auf den Punkt: Seit 67 Jahren erdulde das kubanische Volk eine Diktatur, die ihre Opposition einsperrt, bestraft, ins Exil treibt oder schlicht ermordet. Barrera selbst wurde in den USA geboren, nachdem ihre Eltern von der Insel geflohen waren. Mehrere enge Familienmitglieder, darunter ihr Bruder, seien in den vergangenen drei Jahren dem Regime zum Opfer gefallen.
Noch eindrücklicher das Zeugnis einer 83-jährigen Frau namens Maria, die erst vor vier Monaten in die Vereinigten Staaten gekommen sei. Sie habe mit eigenen Augen gesehen, wie ein einst wunderschönes Land durch Fidel Castros Revolution von 1959 in einen gescheiterten Staat verwandelt wurde. Ihre Worte waren unmissverständlich: Der Kommunismus sei ein „Krebs", und der aktuelle Machthaber Miguel Díaz-Canel müsse entfernt werden.
Trump als Hoffnungsträger der kubanischen Freiheitsbewegung
Mit „Make Cuba Great Again"-Kappen und wehenden amerikanischen, kubanischen und Trump-Flaggen demonstrierten die Teilnehmer eine bemerkenswerte Einigkeit. Hialeahs Bürgermeister Bryan Calvo, der die Veranstaltung mitorganisiert hatte, versicherte der Menge, seine Stadt stehe bereit, die Vision eines post-kommunistischen Kubas zu unterstützen und voranzutreiben.
Die Hoffnungen der Exil-Kubaner sind keineswegs aus der Luft gegriffen. Bereits am 8. März hatte Präsident Trump erklärt, Kuba stehe „am Ende der Schlange", nachdem das Land mit der Festnahme des venezolanischen Ex-Diktators Nicolás Maduro durch US-Streitkräfte seinen wichtigsten Verbündeten und Öllieferanten verloren habe. Wenige Tage später ging Trump noch weiter und sprach offen von einer möglichen „Übernahme" – ob freundlich oder nicht, ließ er bewusst offen.
„Ich glaube, ich werde die Ehre haben, Kuba zu übernehmen. Das ist eine große Ehre. Ob ich es befreie, übernehme – ich denke, ich kann damit machen, was ich will."
Worte, die bei der Kundgebung am Dienstagabend auf frenetische Zustimmung stießen.
Wirtschaftlicher Würgegriff zeigt Wirkung
Die Trump-Administration setzt dabei auf eine Strategie, die sich bereits in Venezuela bewährt hat: maximaler wirtschaftlicher Druck. Am 29. Januar unterzeichnete Trump eine Exekutivorder, die Zölle auf jede Nation verhängt, die Öl an Kuba verkauft. Ein 29-stündiger landesweiter Stromausfall infolge der US-Ölblockade legte kürzlich die marode Infrastruktur der Insel schonungslos offen.
Außenminister Marco Rubio, selbst kubanischer Abstammung, formulierte es mit diplomatischer Nüchternheit: Kubas Wirtschaft funktioniere nicht, und sein politisches System sei unfähig, dies zu ändern. Jedes Mal, wenn Rubios Name bei der Kundgebung fiel, brandete tosender Applaus auf.
Nach Venezuela und Iran – ist Kuba das nächste Dominostück?
Was sich hier abzeichnet, ist nichts Geringeres als eine geopolitische Kettenreaktion. Nach dem erfolgreichen Zugriff auf Maduro in Venezuela und der wochenlangen Schwächung des iranischen Regimes durch die „Operation Epic Fury" könnte Trump nun tatsächlich den Blick auf die kommunistische Insel richten, die nur knapp 160 Kilometer vor der Küste Floridas liegt. Ein kommunistisches Relikt des Kalten Krieges, direkt vor Amerikas Haustür.
Der Teilnehmer Yeslier Sanchez, der vor über 30 Jahren in die USA kam, sprach aus, was viele denken: „Wir vergessen nie. Jeder in der Regierung muss für das zur Rechenschaft gezogen werden, was sie in diesen 67 Jahren getan haben." Und weiter, mit einer Schärfe, die keinen Raum für Interpretation lässt: Man verhandle nicht mit Mördern und Attentätern.
Für konservative Beobachter diesseits und jenseits des Atlantiks ist die Entwicklung bemerkenswert. Während in Europa – und ganz besonders in Deutschland – linke Ideologen jahrzehntelang das Castro-Regime romantisierten und Kuba als vermeintliches sozialistisches Paradies verklärten, zeigt die Realität ein gänzlich anderes Bild: ein verarmtes, unterdrücktes Volk, das nach Freiheit schreit. Es ist eine Lektion, die auch hierzulande beherzigt werden sollte. Sozialismus und Kommunismus enden immer gleich – in Armut, Unterdrückung und dem Verlust individueller Freiheit. Die Kubaner wissen das aus leidvoller Erfahrung. Die Frage ist nur, ob Europa bereit ist, hinzuhören.

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