
Deutschlands Industrie im Sinkflug: Auftragsbestand bricht erneut ein
Die Zahlen, die das Statistische Bundesamt am Mittwoch veröffentlichte, lesen sich wie ein Krankenbericht des deutschen Industriestandorts. Der reale Auftragsbestand im Verarbeitenden Gewerbe ist im Januar 2026 gegenüber dem Vormonat Dezember saison- und kalenderbereinigt um 0,4 Prozent gesunken. Was auf den ersten Blick nach einer marginalen Verschiebung klingt, offenbart bei genauerem Hinsehen ein beunruhigendes Muster – denn die Schwäche zieht sich durch zentrale Schlüsselbranchen der deutschen Wirtschaft.
Automobilindustrie als Sorgenkind Nummer eins
Besonders dramatisch fällt der Rückgang in der einst so stolzen deutschen Automobilindustrie aus. Mit einem Minus von 4,5 Prozent gegenüber dem Vormonat schrumpft der Auftragsbestand in einer Branche, die über Jahrzehnte das Rückgrat der deutschen Exportwirtschaft bildete. Wer sich fragt, wohin die einstige Dominanz deutscher Autobauer verschwunden ist, findet in diesen Zahlen eine ernüchternde Antwort. Die ideologisch getriebene Transformation hin zur Elektromobilität, gepaart mit einer erdrückenden Regulierungswut aus Brüssel und Berlin, fordert ihren Tribut.
Auch die Hersteller elektrischer Ausrüstungen mussten einen Rückgang von 3,2 Prozent hinnehmen. Ein Lichtblick – wenn man ihn denn so nennen möchte – war lediglich der Sonstige Fahrzeugbau, also die Produktion von Flugzeugen, Schiffen, Zügen und Militärfahrzeugen, der um 2,7 Prozent zulegen konnte. Dass ausgerechnet der Rüstungssektor wächst, während die zivile Industrie schwächelt, sagt viel über den Zustand unserer Zeit aus.
Auslandsaufträge brechen stärker ein als Inlandsbestellungen
Besonders alarmierend: Die Aufträge aus dem Ausland sanken mit 0,7 Prozent deutlich stärker als die Inlandsbestellungen, die nur um 0,1 Prozent nachgaben. In einer Exportnation wie Deutschland, deren Wohlstand maßgeblich vom internationalen Handel abhängt, ist dies ein Warnsignal, das man nicht ignorieren sollte. Die von US-Präsident Trump verhängten Zölle von 20 Prozent auf EU-Importe dürften ihren Teil zu dieser Entwicklung beitragen – eine Belastung, die sich in den kommenden Monaten noch verschärfen könnte.
Bei den Konsumgüterherstellern brach der Auftragsbestand regelrecht ein: Minus 8,5 Prozent in nur einem Monat. Eine Zahl, die den Verfall der Kaufkraft deutscher Verbraucher widerspiegelt. Kein Wunder – wer angesichts steigender Energiepreise, wachsender Steuerlasten und einer Inflation, die durch das 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen der neuen Bundesregierung weiter angeheizt wird, noch fröhlich konsumiert, muss schon ein unerschütterlicher Optimist sein.
Ein trügerischer Hoffnungsschimmer
Immerhin: Im Vergleich zum Vorjahresmonat Januar 2025 stieg der Auftragsbestand kalenderbereinigt um 6,6 Prozent. Doch dieser Jahresvergleich täuscht. Er spiegelt vor allem wider, wie katastrophal die Lage vor einem Jahr war – als die Ampel-Koalition gerade erst zerbrochen war und die deutsche Wirtschaft in einer tiefen Vertrauenskrise steckte. Von einer echten Erholung kann keine Rede sein.
Die Reichweite des Auftragsbestands stieg zwar leicht auf 8,3 Monate, doch bei den Konsumgüterherstellern sank sie auf magere 3,6 Monate. Das bedeutet: In weniger als einem Quartal wären die Auftragsbücher leer – sofern keine neuen Bestellungen eingehen.
Deutschland braucht eine wirtschaftspolitische Kehrtwende
Die Zahlen des Statistischen Bundesamtes sind ein weiterer Beleg dafür, dass Deutschland dringend eine wirtschaftspolitische Kehrtwende benötigt. Statt immer neue Schulden aufzutürmen und die Industrie mit bürokratischen Auflagen zu ersticken, bräuchte es Entlastungen für Unternehmen, niedrigere Energiekosten und eine Rückbesinnung auf das, was Deutschland einst stark gemacht hat: technologische Innovation, unternehmerische Freiheit und solide Haushaltspolitik. Ob die neue Große Koalition unter Friedrich Merz den Mut aufbringt, diesen Kurs einzuschlagen, darf bezweifelt werden – die bisherigen Signale stimmen jedenfalls nicht optimistisch.
In Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit und schwindender industrieller Substanz rücken bewährte Werte der Vermögenssicherung wieder in den Fokus. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich über Jahrhunderte als verlässlicher Anker in stürmischen Zeiten erwiesen – und könnten als Beimischung in einem breit gestreuten Portfolio gerade jetzt eine sinnvolle Ergänzung darstellen.

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