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Kettner Edelmetalle
20.02.2026
19:30 Uhr

Deutschlands Wirtschaft im freien Fall: Über 60 Betriebe schließen täglich ihre Tore

Die Zahlen sind erschütternd, die Realität noch schlimmer. Während sich die politische Klasse in Berlin mit schuldenfinanzierten Prestigeprojekten und bürokratischen Luftschlössern beschäftigt, stirbt der deutsche Mittelstand – leise, aber unaufhaltsam. Allein im November 2025 mussten so viele Betriebe Insolvenz anmelden wie seit einem Jahrzehnt nicht mehr. Für das Gesamtjahr 2025 werden über 23.000 Unternehmensinsolvenzen erwartet. Das sind mehr als 60 Betriebsschließungen pro Tag. Jeden einzelnen Tag.

Die einstige Industrienation am Tropf

Man muss sich diese Zahl auf der Zunge zergehen lassen: Während die Weltwirtschaft seit 2019 laut Internationalem Währungsfonds um satte 19 Prozent gewachsen ist, während die USA 15 Prozent zulegten und selbst die kleine Schweiz ein Plus von 10 Prozent verzeichnete, stagnierte Deutschland bei kläglichen 0,2 Prozent. Sogar Italien und Frankreich – Länder, über die man in Berlin jahrelang mitleidig lächelte – wuchsen um jeweils rund 5 bis 6 Prozent. Großbritannien, das nach dem Brexit von vielen EU-Enthusiasten totgesagt wurde, erreichte ebenfalls rund 5 Prozent. Deutschland hingegen? Stillstand. Totale wirtschaftliche Erstarrung.

Und es wird nicht besser. Eine Konjunkturumfrage der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK) Anfang 2026 bei rund 26.000 Unternehmen deutet darauf hin, dass die Talsohle noch längst nicht erreicht sei. Die offizielle BIP-Wachstumsprognose wurde zwar von 0,2 Prozent für 2025 auf 1 Prozent für das laufende Jahr angehoben – doch was bedeutet ein Prozent Wachstum, wenn die Substanz bereits wegbricht?

Industriearbeitsplätze verschwinden im Rekordtempo

Die Industrie – einst das Rückgrat der deutschen Volkswirtschaft, der Stolz einer ganzen Nation – blutet aus. Im Jahr 2025 gingen nach Berechnungen von EY rund 124.000 Industriearbeitsplätze verloren. Bei 5,38 Millionen Beschäftigten entspricht das einem Rückgang von 2,3 Prozent – nahezu doppelt so stark wie im Vorjahr. Seit 2019 sank die Zahl der Industriearbeitsplätze um etwa 266.000 oder knapp 5 Prozent. Besonders hart trifft es die Automobilbranche: Ein Beschäftigungsrückgang von 13 Prozent, das sind 111.000 verlorene Stellen. Die Branche, die Deutschland einst weltberühmt machte, schrumpft vor unseren Augen zusammen wie ein Eisblock in der Sommerhitze.

Derzeit deutet sich ein weiterer Stellenabbau von rund 12.000 Arbeitsplätzen pro Monat an. Infolge von Ketteninsolvenzen könnten 2026 zusätzlich rund 30.000 Unternehmen vom Aus betroffen sein. Erstmals seit elf Jahren sind wieder mehr als drei Millionen Menschen arbeitslos gemeldet. Und das in einem Land, das sich noch vor wenigen Jahren als Jobwunder Europas feierte.

Staatsausgaben ohne Wirkung – das Geld versickert

Die schuldenfinanzierten Mehrausgaben des Staates – insbesondere im Rüstungsbereich – stützen zwar einzelne Sektoren, entfalten jedoch keine breite Wirkung. Man könnte es auch drastischer formulieren: Die Bundesregierung unter Friedrich Merz verbrennt Milliarden, ohne dass der Mittelstand auch nur einen Funken davon spürt. Das 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen, das künftigen Generationen als Schuldenberg aufgebürdet wird, verpufft in bürokratischen Kanälen und militärischen Großprojekten, während der Bäcker um die Ecke seine Türen für immer schließt.

Nur ein Viertel der Unternehmen bewertet seine Geschäftslage zu Jahresbeginn als gut – ebenso viele bewerten sie als schlecht. Als zentrale Risiken nennen die Betriebe die schwache Inlandsnachfrage (59 Prozent), gestiegene Arbeitskosten (59 Prozent), wirtschaftspolitische Unsicherheit (58 Prozent) sowie hohe Energie- und Rohstoffpreise (48 Prozent). Vier Probleme, die allesamt hausgemacht sind. Vier Probleme, die eine entschlossene Regierung längst hätte angehen können.

Investitionsflaute und Innovationsstau

Lediglich jedes vierte Unternehmen plant höhere Investitionen, während fast jedes dritte Kürzungen vorsieht. Die privaten Investitionen liegen laut DIHK 11 Prozent unter dem Vor-Corona-Niveau. Investiert wird vor allem in Ersatzbeschaffungen und Rationalisierungsmaßnahmen – Innovationen und Kapazitätserweiterungen spielen kaum noch eine Rolle. Deutschland investiert nicht mehr in seine Zukunft, sondern flickt nur noch notdürftig die Gegenwart zusammen.

Ein Viertel der Betriebe rechnet mit weiterem Personalabbau, nur 12 Prozent planen Neueinstellungen. Leichte Impulse könnten die Exporterwartungen bringen, gestützt durch neue Freihandelsabkommen der EU mit Mercosur und Indien. Doch ob diese Abkommen tatsächlich den erhofften Schub bringen, bleibt abzuwarten.

Der groteske Widerspruch: Beamte streiken, Betriebe sterben

Besonders bitter schmeckt die Realität, wenn man den Kontrast betrachtet: Während der Mittelstand ums nackte Überleben kämpft, erstreiten deutsche Staatsangestellte – unterstützt von der Gewerkschaft Verdi – deutlich höhere Löhne und kürzere Arbeitszeiten. Es ist ein Bild, das symptomatisch für den Zustand dieses Landes ist: Der aufgeblähte Staatsapparat bedient sich großzügig, während die produktive Wirtschaft, die all das finanzieren muss, in die Knie geht. Wer soll die üppigen Beamtengehälter künftig bezahlen, wenn immer mehr Steuerzahler wegbrechen?

Die Regulierungsdichte bleibt hoch, strukturelle Reformen kommen nur zögerlich voran. Die Bundesregierung verliert nach Ansicht vieler Unternehmen wertvolle Zeit mit Gesetzes- und Steuervorhaben ohne spürbaren Wachstumseffekt. Friedrich Merz hatte im Wahlkampf versprochen, keine neuen Schulden zu machen und die Wirtschaft zu entfesseln. Was davon übrig geblieben ist? Ein 500-Milliarden-Schuldenpaket und eine Wirtschaft, die weiter schrumpft.

Gold als Fels in der Brandung

In Zeiten wie diesen, in denen die Realwirtschaft erodiert, Aktienkurse eine trügerische Scheinblüte erleben und die Staatsverschuldung explodiert, rückt die Frage der Vermögenssicherung in den Vordergrund. Der DAX mag von 15.000 auf 25.000 Punkte gestiegen sein – doch dieser Anstieg spiegelt nicht die Gesundheit der deutschen Wirtschaft wider, sondern die Flucht von Kapital aus der Realwirtschaft in spekulative Anlageformen. Die großen DAX-Konzerne erwirtschaften ihre Gewinne längst überwiegend im Ausland.

Wer sein Vermögen in diesen stürmischen Zeiten schützen möchte, sollte physische Edelmetalle als elementaren Baustein eines breit gestreuten Portfolios in Betracht ziehen. Gold und Silber haben über Jahrtausende hinweg ihren Wert bewahrt – durch Kriege, Währungsreformen und wirtschaftliche Zusammenbrüche hindurch. In einer Welt, in der Regierungen Schulden als „Sondervermögen" tarnen und die Inflation schleichend das Ersparte auffrisst, bieten physische Edelmetalle einen Anker der Stabilität.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Die dargestellten Informationen und Einschätzungen entsprechen der Meinung unserer Redaktion und den uns vorliegenden Quellen. Jeder Anleger ist selbst dafür verantwortlich, eigene Recherchen durchzuführen und seine Anlageentscheidungen auf Basis seiner individuellen Situation zu treffen. Für etwaige Verluste, die aus der Umsetzung der hier dargestellten Überlegungen resultieren, übernehmen wir keinerlei Haftung.

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