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13.01.2026
09:34 Uhr

Deutschlands Wirtschaftsstandort im freien Fall: DAX-Konzerne machen hierzulande nur noch Verluste

Deutschlands Wirtschaftsstandort im freien Fall: DAX-Konzerne machen hierzulande nur noch Verluste

Was sich seit Jahren abzeichnete, ist nun in erschreckender Deutlichkeit belegt: Der Wirtschaftsstandort Deutschland mutiert für die größten deutschen Unternehmen zum regelrechten Verlustgeschäft. Eine aktuelle Analyse der Wirtschaftsprüfer von EY offenbart das ganze Ausmaß des Niedergangs – und die Zahlen sollten jeden wirtschaftspolitisch Verantwortlichen in diesem Land wachrütteln.

23 von 40 DAX-Konzernen schreiben in Deutschland rote Zahlen

Die Fakten sprechen eine unmissverständliche Sprache: Von den 40 im deutschen Leitindex gelisteten Unternehmen verzeichnen sage und schreibe 23 an ihren deutschen Standorten seit mehr als einem Jahr Verluste. Wohlgemerkt: Dieselben Konzerne erwirtschaften im Ausland weiterhin satte Gewinne. Neun dieser Unternehmen leiden sogar seit mehr als vier Jahren unter dieser dramatischen Schieflage. Sie alle sind international höchst erfolgreich – nur eben nicht in ihrer Heimat.

Man muss sich diese Absurdität auf der Zunge zergehen lassen: Deutsche Weltkonzerne, die einst den Wohlstand dieses Landes begründeten, können ausgerechnet in Deutschland kein Geld mehr verdienen. Der Standort, der einmal für Qualität, Ingenieurskunst und wirtschaftliche Stärke stand, ist zum Kostenfaktor verkommen – zu einer Last, die man aus Tradition noch mitschleppt, aber nicht mehr aus wirtschaftlicher Vernunft.

Die Ursachen: Ein toxischer Cocktail aus Bürokratie, Steuern und Kosten

EY benennt die Faktoren, die Deutschland systematisch unattraktiv machen, mit erfrischender Klarheit. Hohe Steuern und exorbitante Lohnkosten drücken die Ergebnisse. Die ausufernde Bürokratie verlängert sämtliche Abläufe und der Verwaltungsaufwand wächst in nahezu allen Bereichen spürbar. Forschung und Entwicklung wird immer teurer, obwohl genau dort die künftige Wettbewerbsfähigkeit entsteht.

Während andere Länder an Attraktivität gewinnen – sowohl bei Produktions- als auch bei Forschungs- und Absatzbedingungen – verharrt Deutschland in einer selbstgefälligen Lethargie. Die Industrieproduktion schwächelt seit Monaten, und ein Ende ist nicht in Sicht. Unternehmen kalkulieren diese Lasten heute härter denn je, weil Märkte außerhalb Europas oft schneller skalieren und weniger regulatorische Hürden aufweisen.

Die Kettenreaktion hat bereits begonnen

Besonders alarmierend ist die von EY beschriebene Kettenreaktion: Verlustvorträge verlieren an Wert, wenn Unternehmen in Deutschland dauerhaft keinen Gewinn erwarten. Die reale Steuerlast kann dadurch paradoxerweise sogar steigen. Das verschlechtert den Standort Deutschland weiter – ein Teufelskreis, aus dem es kein Entrinnen zu geben scheint.

„Der Wirtschaftsstandort befindet sich im freien Fall. Das ist keine konjunkturelle Delle, sondern ein struktureller Abstieg."

Diese Worte stammen von Peter Leibinger vom Bundesverband der Deutschen Industrie. Sie sind keine Panikmache, sondern eine nüchterne Bestandsaufnahme dessen, was jahrelange politische Fehlentscheidungen angerichtet haben.

Volkswagen zeigt, wohin die Reise geht

Die Autoindustrie demonstriert bereits, wie konkret diese Entwicklung aussieht. Volkswagen eröffnete Ende November ein neues Entwicklungszentrum im chinesischen Hefei. Konzernchef Oliver Blume betonte das Ziel, am weltgrößten Automobilmarkt zum Technologietreiber zu werden. Der Slogan „In China für China" kursiert mittlerweile in mehreren Branchen – und er bedeutet nichts Gutes für den Standort Deutschland.

Wenn ausländische Töchter mehr selbst entwickeln, sinken die Lizenzzahlungen nach Deutschland. Gewinne schrumpfen hierzulande, DAX-Konzerne versteuern weniger, und die Industrieproduktion verliert zusätzlich an Substanz. Hochwertige Aufgaben und Know-how, die einmal abgewandert sind, kehren selten zurück.

Das Versagen der Politik

Man fragt sich unweigerlich: Wie konnte es so weit kommen? Die Antwort liegt in Jahren ideologiegetriebener Politik, die wirtschaftliche Realitäten konsequent ignorierte. Während man sich in Berlin mit Gendersternchen, Klimazielen und immer neuen Regulierungen beschäftigte, wanderten Arbeitsplätze, Investitionen und Innovationskraft still und leise ab.

Die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz hat zwar vollmundige Versprechen gemacht, doch das 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen für Infrastruktur wird die strukturellen Probleme nicht lösen – es wird sie durch höhere Schulden und künftige Steuerlasten eher noch verschärfen. Deutschland braucht keine weiteren Schulden, sondern einen radikalen Abbau von Bürokratie, wettbewerbsfähige Steuersätze und eine Politik, die Unternehmen nicht als Melkkühe, sondern als Grundlage des Wohlstands begreift.

Die Zeit des Handelns ist längst überschritten. Jeder weitere Tag des Zögerns kostet Arbeitsplätze, Wohlstand und Zukunftschancen. Die DAX-Konzerne haben ihre Entscheidungen bereits getroffen – sie investieren dort, wo es sich lohnt. Und das ist immer seltener Deutschland.

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