Kostenlose Beratung
+49 7930-2699
280.000
Kunden
Sicherer
Versand
Kettner Edelmetalle
25.08.2026
05:00 Uhr
KI-generiert

Dritte Drohne, 50 Gramm Hexogen: Leipzig war größer geplant

Dritte Drohne, 50 Gramm Hexogen: Leipzig war größer geplant
Symbolbild: KI-generiert

Der versuchte Anschlag auf den Flughafen Leipzig/Halle war offenbar weit größer angelegt als bislang bekannt. Nach übereinstimmenden Medienberichten fanden Ermittler am 14. August – zehn Tage nach der Tatnacht – eine dritte Drohne auf einem Feld im Kabelsketal im Saalekreis. Einen Tag später sollen sie an der Fundstelle eine Substanz sichergestellt haben, bei der es sich um rund 50 Gramm des hochexplosiven Militärsprengstoffs Hexogen handeln könnte.

Eine Nacht, drei Fluggeräte

Rekonstruiert man den Ablauf, wird das Ausmaß klar. Am späten Abend des 4. August entdeckte ein Flughafenmitarbeiter gegen 23:42 Uhr die erste Drohne – mitten im Sicherheitsbereich, direkt neben geparkten ukrainischen Antonow-Frachtmaschinen.

Nur rund 20 Minuten später soll eine zweite Drohne mit einem DHL-Frachtflugzeug kollidiert sein. Die Maschine hatte wegen der sofortigen Sperrung durchstarten müssen. Berichten zufolge sahen die Piloten Sekunden vor dem Aufprall ein etwa 30 Zentimeter großes Objekt; am Leitwerk wurde später eine Beschädigung festgestellt, ein Vogelschlag sei ausgeschlossen worden.

Nur ein defekter Zünder verhinderte die Katastrophe

Der eigentliche Sprengsatz der ersten Drohne soll eine Konservendose gewesen sein – gefüllt mit rund 600 Gramm Semtex. Sie löste sich beim Aufprall auf eine treibstoffgefüllte Tragfläche. Der Zünder versagte. Andernfalls hätte in Leipzig eine der größten Luftfracht-Drehscheiben Europas gebrannt.

Die Bundesanwaltschaft, die die Ermittlungen an sich gezogen hat, sprach von einem „schwerwiegenden Angriff auf die Transport- und Logistikinfrastruktur in Deutschland“. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) ordnete den Fall so ein:

„Leipzig ist kein singulärer Fall, sondern Leipzig ist Teil eines größeren Gebildes, mit dem wir es zu tun haben.“

Spuren, die nach Osten weisen – bewiesen ist nichts

Die Ermittler des BKA arbeiten Berichten zufolge mit DNA-Spuren an Drohne und Sprengsatz, mit einer an einem Baum in Kursdorf befestigten Antenne samt Elektronik – mutmaßlich ein Signalverstärker – sowie mit Hinweisen auf eine Detonationsstelle. Die Drohne selbst soll modifiziert gewesen sein: Zusatzakku, Kamera, keine Positionslichter, 5G-Router, zwei SIM-Karten. Steuerbar theoretisch von jedem Punkt der Erde.

Sicherheitskreise vermuten russische Geheimdienste hinter der Planung; Moskau weist jede Verantwortung zurück. Belegt ist die Urheberschaft bislang nicht. Eine DNA-Spur führe offenbar nach Litauen – dorthin, wo schon 2024 ein Netzwerk sogenannter Wegwerf-Agenten Brandsätze in Luftfracht schmuggelte.

Deutschlands Schutzschirm hat große Löcher

Aus Sicht unserer Redaktion legt der Fall schonungslos offen, wie schlecht kritische Infrastruktur hierzulande geschützt ist. Zehn Tage vergingen, bis ein drittes Fluggerät auf einem Acker vor der Haustür des Flughafens auftauchte. Wer glaubt, das sei ein Einzelfall, hat die Debatte der letzten Jahre verschlafen.

Die Bundespolizei baut ihre Drohnenabwehr nun aus – 300 Spezialkräfte an acht Standorten sind vorgesehen, dazu Rufe nach einer Grundgesetzänderung. Man fragt sich: Warum erst jetzt? Sicherheit ist eben keine Frage von Symbolpolitik, sondern von Vorsorge – im Staat wie im privaten Vermögen, wo physische Edelmetalle seit Jahrhunderten als krisenfeste Beimischung dienen.

Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Anlageberatung dar. Er gibt die Einschätzung unserer Redaktion auf Basis der vorliegenden Informationen wieder. Jeder Anleger ist für seine Entscheidungen selbst verantwortlich und sollte eigenständig recherchieren.

Wissenswertes zum Thema

Erhalten Sie kostenlose Tipps um Ihr Vermögen zu schützen und als erster von neuen Produkten zu erfahren

Sie möchten regelmäßig über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert werden? Dann melden Sie sich hier für den kostenfreien Kettner Edelmetalle Newsletter an.

Durch Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse und Anklicken des Buttons „Abschicken“ geben Sie die folgende Einwilligungserklärung ab: „Ich bin damit einverstanden, per E-Mail über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert zu werden und willige daher in die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse zum Zwecke der Zusendung des Newsletters ein. Diese Einwilligung kann ich jederzeit und ohne Angabe von Gründen mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt im Falle des Widerrufs unberührt.“

Willst du Teil unserer Erfolgsstory sein?

Werde jetzt Teil vom #TeamGold

Offene Stellen