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Kettner Edelmetalle
29.12.2025
09:22 Uhr

Edelmetall-Ausblick 2026: Citi warnt vor Gold-Stagnation – Silber als strahlender Gewinner?

Das Jahr 2025 war für Goldanleger ein wahres Fest. Mit sage und schreibe 45 Rekordhochs und einer der stärksten Jahresperformances seit den späten 1970er Jahren dominierte das gelbe Metall die Schlagzeilen der Finanzwelt. Doch nun mehren sich die Stimmen, die zur Vorsicht mahnen. Die Investmentbank Citi hat ihre Einschätzung für Gold deutlich nach unten korrigiert – und richtet den Blick stattdessen auf einen anderen Edelmetall-Kandidaten.

Die Party könnte bald vorbei sein

Max Layton, Global Head of Commodities Research bei Citi, zeichnet ein ernüchterndes Bild für Goldanleger. Nach seiner Analyse hätten mehrere Faktoren den fulminanten Anstieg des Goldpreises von 2.600 auf beeindruckende 4.200 US-Dollar befeuert: massive institutionelle Käufe, geopolitische Ängste und ein Rückgang des Dollarindex um satte acht Prozent. Doch genau diese Treiber könnten nun an Kraft verlieren.

Die Zollanpassungen unter Präsident Trump seien weitgehend abgeschlossen, so Layton. Gleichzeitig verbessere sich die Wachstumsstimmung in den Vereinigten Staaten spürbar. Eine der wichtigsten Stützen für den Goldpreis beginne damit zu bröckeln. Die Konsequenz? Citi hat seine Haltung für die kommenden sechs bis zwölf Monate von neutral auf bearisch geändert.

„Unsere Sorge ist nicht, dass Gold stark fallen wird, sondern dass es nicht steigen wird."

Diese Worte Laytons sollten Anleger aufhorchen lassen. Im Basisszenario der Bank könnte Gold bis Ende 2026 auf 3.600 bis 3.800 US-Dollar zurückfallen – ein Rückgang, der zwar keine Katastrophe darstellt, aber auch keine Rendite verspricht.

Das optimistische Szenario bleibt auf dem Tisch

Ganz abschreiben sollte man das gelbe Metall freilich nicht. Layton räumt dem optimistischen Szenario immerhin eine Wahrscheinlichkeit von 30 Prozent ein. Sollten starke institutionelle Zuflüsse anhalten – etwa durch Umschichtungen von Staatsanleihen in Gold – könnte der Preis bis Ende 2026 auf 5.000 US-Dollar klettern. Bis Ende 2027 wären sogar 6.000 US-Dollar denkbar.

Angesichts der anhaltenden geopolitischen Unsicherheiten, der Schuldenberge westlicher Staaten und der fragilen Stabilität des internationalen Finanzsystems erscheint dieses Szenario keineswegs abwegig. Wer die Geschichte kennt, weiß: In Krisenzeiten flüchten Anleger traditionell in sichere Häfen – und Gold bleibt der sicherste von allen.

Silber: Der unterschätzte Aufsteiger

Während Gold möglicherweise eine Verschnaufpause einlegt, rückt ein anderes Edelmetall in den Fokus der Analysten. Silber, so Layton, habe deutlich mehr Wachstumspotenzial. Die Anleger würden ihre Allokationen bereits von Gold auf Silber, Kupfer, Aluminium und andere wachstumsorientierte Metalle verlagern.

Der Grund liegt auf der Hand: Die Märkte blicken optimistischer auf die US-Wirtschaft in den kommenden Monaten. Silber profitiert dabei von seiner Doppelrolle als Edelmetall und Industriemetall. Die steigende Nachfrage aus der Solarindustrie, der Elektronikbranche und anderen Zukunftssektoren könnte dem weißen Metall zusätzlichen Auftrieb verleihen.

Was bedeutet das für Anleger?

Die Botschaft der Citi-Analysten ist klar: Diversifikation bleibt das Gebot der Stunde. Wer sein Vermögen langfristig absichern möchte, sollte nicht alles auf eine Karte setzen. Physische Edelmetalle – sowohl Gold als auch Silber – bleiben ein unverzichtbarer Bestandteil eines ausgewogenen Portfolios. Sie bieten Schutz vor Inflation, Währungsturbulenzen und systemischen Risiken, die in Zeiten ausufernder Staatsverschuldung und geldpolitischer Experimente keineswegs gebannt sind.

Gerade in Deutschland, wo die neue Bundesregierung ein 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen plant und die Inflation weiter anheizen dürfte, erscheint die Beimischung physischer Edelmetalle als sinnvolle Strategie zur Vermögenssicherung.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jeder Anleger ist selbst für seine Investitionsentscheidungen verantwortlich und sollte vor einer Anlageentscheidung eigene Recherchen durchführen oder einen qualifizierten Finanzberater konsultieren.

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