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Kettner Edelmetalle
07.04.2026
06:10 Uhr

Ehemalige Klimaaktivistin rechnet mit der Netto-Null-Utopie ab – und entlarvt den grünen Irrweg

Es sind Momente wie diese, die man sich einrahmen möchte. Eine ehemalige Klimajournalistin und Influencerin, die einst bei Pipeline-Protesten mitmarschierte, den Green New Deal propagierte und Parolen wie „Just stop oil" skandierte, kehrt der Bewegung den Rücken. Ihr vernichtendes Urteil: Die Netto-Null-Strategie führt geradewegs in die Katastrophe. Stromausfälle, wirtschaftliche Stagnation, ja sogar Hunger – all das drohe, wenn man blindlings auf hundert Prozent erneuerbare Energien umstelle, bevor die Technologie überhaupt dafür bereit sei.

Kuba als mahnendes Beispiel

Die amerikanische Ex-Aktivistin Lucy Biggers verweist auf ein Land, das unfreiwillig zum Versuchslabor der Energiewende geworden ist: Kuba. Der Inselstaat habe schneller als jedes andere Land der Welt quasi Netto-Null-Emissionen erreicht – allerdings nicht durch technologischen Fortschritt, sondern durch den Zusammenbruch seiner Energieversorgung. Das Ergebnis? Flächendeckende Stromausfälle, wirtschaftlicher Kollaps und weitverbreitete Verzweiflung. Ein Szenario, das man sich in deutschen Amtsstuben offenbar nicht einmal vorstellen mag, während man gleichzeitig mit ideologischer Verbissenheit den Ausstieg aus jeder verlässlichen Energiequelle vorantreibt.

Biggers gesteht freimütig ein, dass sie vor zehn Jahren, in ihren Zwanzigern, noch begeistert für genau jene Politik eingetreten wäre. Sie habe geglaubt, auf der richtigen Seite der Geschichte zu stehen. Doch der Blick auf die Realität – auf Kubas Energienot und die Panik rund um die Straße von Hormus – habe ihr die Augen geöffnet. Öl, Kohle und Erdgas liefern trotz billionenschwerer Investitionen in erneuerbare Energien nach wie vor 86 Prozent der weltweit verbrauchten Energie. Eine Zahl, die jeden grünen Traumtänzer eigentlich zum Schweigen bringen müsste.

Die physikalischen Grenzen der „Erneuerbaren"

Was Biggers' Analyse allerdings nicht bis zum Ende durchdenkt, ist ein fundamentales Problem, das weit über die aktuelle technologische Unreife hinausgeht. Solarstrom wird auch in hundert Jahren nicht in der Lage sein, nachts oder im Winter ausreichend Energie zu erzeugen – das ist keine Frage des politischen Willens, sondern schlicht Physik. Und Windräder? Sie erhöhen nachweislich die Umgebungstemperatur, senden gesundheitsschädlichen Infraschall aus, kontaminieren mit PFAS von ihren Rotorblättern die Umwelt, zerstören Vegetation und Biodiversität und töten Vögel, Fledermäuse sowie Insekten in erschreckendem Ausmaß.

Das grundsätzliche Missverständnis liegt bereits im Begriff selbst: Solar- und Windstrom sind nicht „erneuerbar". Energie kann nach den Gesetzen der Thermodynamik weder erzeugt noch vernichtet, sondern lediglich umgewandelt werden. Der massive Entzug von Energie aus der Atmosphäre durch Windparks und Solaranlagen hat gravierende Auswirkungen auf die Umwelt – Studien belegen, dass Windparks die Biomasseproduktion reduzieren und lokale Erwärmung verursachen. Doch solche unbequemen Wahrheiten passen nicht ins Narrativ der Klimabewegung.

Die Rechnung, die niemand aufmachen will

Wer sich einmal nüchtern mit dem Taschenrechner hinsetzt, kommt zu ernüchternden Ergebnissen. Der Primärenergieverbrauch der EU beträgt rund 14.000 Terawattstunden jährlich. Um diesen allein durch Windkraft zu ersetzen, müsste man die derzeit installierten rund 95.000 Windkraftanlagen in Europa auf etwa 820.000 verzehnfachen. Bei Atomkraft sähe es kaum besser aus: Zu den bestehenden knapp 100 Kernkraftwerken müssten weitere 1.800 hinzukommen. Zahlen, die die schiere Absurdität der aktuellen Energiepolitik offenlegen – und die man in keiner Talkshow hören wird.

Besonders pikant ist dabei die Erkenntnis, dass selbst die fossilen Brennstoffe zunehmend an Produktivität verlieren. Der sogenannte EROI – der energetische Erntefaktor – sinkt stetig. Bei kanadischen Ölsanden muss man bereits die Energie eines Barrels Öl investieren, um ein Barrel zu gewinnen. Das bedeutet: Selbst wenn man an fossilen Brennstoffen festhält, wird die verfügbare Nettoenergie schrumpfen. Ein Dilemma, für das weder die grüne Ideologie noch die fossile Nostalgie eine überzeugende Antwort bereithält.

Deutschland auf dem Holzweg – wieder einmal

Während eine ehemalige Klimaaktivistin in den USA den Mut aufbringt, ihre Irrtümer einzugestehen, hält man hierzulande unbeirrt am ideologischen Kurs fest. Die neue Große Koalition unter Friedrich Merz hat die Klimaneutralität bis 2045 sogar im Grundgesetz verankert – ein Schritt, der Generationen von Steuerzahlern in die Pflicht nimmt und die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands weiter untergräbt. Das 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen für Infrastruktur wird die Inflation weiter befeuern, während die Industrie unter explodierenden Energiekosten ächzt.

Man fragt sich unwillkürlich: Wie viele Kubas braucht es noch, bis auch in Berlin die Erkenntnis reift, dass man eine Industrienation nicht mit Sonnenschein und Windhauch am Laufen halten kann? Die junge Generation, so warnt Biggers, denke in der Klimabewegung nicht in Kategorien der Realität. Sie lebe in einer Blase aus Slogans und moralischer Selbstgewissheit. Dass fossile Brennstoffe unersetzbar sind, erscheint dem nüchternen Beobachter offensichtlich – doch für die Aktivisten auf den Straßen ist es eine geradezu ketzerische Aussage.

Ein überfälliges Erwachen

Lucy Biggers' Abkehr von der Klimabewegung ist mehr als eine persönliche Kehrtwende. Sie ist ein Symptom für das langsame Zerbröseln eines Narrativs, das jahrelang als unanfechtbar galt. Die Netto-Null-Fantasie, so wird immer deutlicher, ist nicht der Weg in eine bessere Zukunft, sondern ein Rezept für wirtschaftlichen Niedergang und gesellschaftliche Verarmung. Es wäre an der Zeit, dass auch die politischen Entscheidungsträger in Deutschland diese unbequeme Wahrheit zur Kenntnis nehmen – bevor es zu spät ist. Doch die Hoffnung darauf schwindet mit jedem neuen Gesetz, das im Namen des Klimas die Freiheit und den Wohlstand der Bürger beschneidet.

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