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30.11.2025
11:20 Uhr

Energiekrise spitzt sich zu: Deutschland vor radikalen Kurswechseln

Die deutsche Industrie steht vor dem Kollaps. Während Bundeskanzler Friedrich Merz mit seinem 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen neue Rekordschulden auftürmt, wandern Unternehmen scharenweise ins Ausland ab. Der Grund: Die Energiepreise haben ein Niveau erreicht, das jegliche Wettbewerbsfähigkeit zunichtemacht. Nun brodelt es hinter den Kulissen der Großen Koalition – Tabubrüche inklusive.

Alarmierende Zahlen aus der Industrie

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Satte 94 Prozent aller energieintensiven Unternehmen rechnen mit einer massiven Abwanderungswelle ihrer Branche aus Deutschland. Mehr als die Hälfte hält dies sogar für sehr wahrscheinlich. Diese erschreckenden Erkenntnisse stammen aus einer aktuellen Allensbach-Umfrage, die das wahre Ausmaß der Misere offenlegt.

Die Unternehmen reagieren bereits mit drastischen Maßnahmen: Produktionsschritte werden ins Ausland verlagert, Produktpaletten radikal reduziert, verzweifelt wird nach staatlichen Förderungen gesucht. Doch all diese Notmaßnahmen können nicht darüber hinwegtäuschen, dass Deutschland als Industriestandort vor dem Aus steht.

Die unbequemen Optionen

Was nun diskutiert wird, hätte noch vor wenigen Jahren als politischer Selbstmord gegolten. Drei Szenarien stehen im Raum, und jedes einzelne würde einen fundamentalen Bruch mit der bisherigen Politik bedeuten:

Rückkehr zur Atomkraft

Wirtschaftsministerin Katherina Reiche führt bereits Gespräche mit der Internationalen Atomenergie-Organisation. Der IAEA-Generaldirektor Rafael Mariano Grossi plauderte aus, dass Deutschland „auf praktische Weise zurückkehren" wolle – möglicherweise über kleine modulare Reaktoren. Während Frankreich 67 Prozent seines Stroms aus Kernkraft bezieht und China 29 neue Reaktoren baut, hat Deutschland seine funktionsfähigen Meiler abgeschaltet. Ein Irrsinn, der nun bitter bereut werden könnte.

Kuschelkurs mit China

Die zweite Option wäre eine massive Ausweitung der Zusammenarbeit mit China im Bereich erneuerbarer Energien. Vizekanzler Lars Klingbeil war kürzlich in Peking und hält sich auffällig bedeckt über die Gesprächsinhalte. China lockt mit günstigen Technologien und Finanzierungen über die Asian Infrastructure Investment Bank – ein Angebot, das Washington mit Argwohn betrachtet.

Nord Stream Revival

Die dritte und vielleicht brisanteste Option: Eine der Nord Stream-Röhren ist nach wie vor mit Gas gefüllt und könnte innerhalb kürzester Zeit Erdgas liefern. Das Wirtschaftsministerium hält sich alle Türen offen – die Wiederaufnahme des Zertifizierungsverfahrens sei „nicht ausgeschlossen", heißt es in einem Schreiben an die Deutsche Umwelthilfe.

Der Trump-Faktor

Donald Trumps America-First-Politik mit ihren massiven Zollerhöhungen hat einen Kulturbruch eingeleitet. Im Zeitalter des ökonomischen National-Egoismus muss auch Deutschland seine Interessen neu definieren. Die romantische Vorstellung einer regelbasierten Weltordnung ist passé – es geht ums nackte Überleben.

Besonders brisant: Der Energiebedarf wird durch die KI-Revolution explodieren. Rechenzentren könnten ihren Strombedarf bis 2030 um bis zu 21 Prozent jährlich steigern. Ohne bezahlbare Energie wird Deutschland nicht nur bei der traditionellen Industrie, sondern auch bei den Zukunftstechnologien abgehängt.

Die Realitätsverweigerung der Umweltlobby

Während die Industrie um ihr Überleben kämpft, fordert die Deutsche Umwelthilfe allen Ernstes den kompletten Ausstieg aus Erdgas. Nicht nur russisches Gas soll tabu bleiben – auch LNG aus den USA und Katar müsse eingestellt werden. Man fragt sich, mit welcher Energie diese Traumtänzer eigentlich ihre Büros heizen wollen.

Zeit für radikale Entscheidungen

Die Bundesregierung windet sich noch mit Floskeln über „Versorgungssicherheit" und „80 Prozent erneuerbare Energien bis 2030". Doch die Realität lässt sich nicht länger leugnen: Ohne einen fundamentalen Kurswechsel in der Energiepolitik wird Deutschland deindustrialisiert.

Die Wirtschaft muss endlich Klartext reden und sich nicht länger dem „Primat der Politik" beugen, wie es der Nord-Stream-Anwalt Bertrand Malmendier fordert. Die Zeit der Sonntagsreden ist vorbei – jetzt geht es um die Existenz des Industriestandorts Deutschland.

„Wer sich nur darin ergeht, das Umfeld und den Standort für seine Probleme verantwortlich zu machen, wird aus dem Markt verschwinden"

Diese Warnung des Unternehmensberaters Christian Säuberlich sollte auch die Politik ernst nehmen. Denn am Ende werden nicht ideologische Grabenkämpfe, sondern wirtschaftliche Realitäten über Deutschlands Zukunft entscheiden. Und diese Realitäten sind brutal: Ohne bezahlbare Energie keine Industrie, ohne Industrie keine Arbeitsplätze, ohne Arbeitsplätze kein Wohlstand.

Es ist höchste Zeit, dass die Große Koalition ihre ideologischen Scheuklappen ablegt und pragmatische Lösungen findet. Ob Atomkraft, China-Deal oder Nord Stream – alle Optionen müssen ernsthaft geprüft werden. Denn eines ist sicher: Mit grünen Träumereien und Wunschdenken lässt sich kein Industriestandort retten. Die Alternative ist der wirtschaftliche Niedergang – und den kann sich Deutschland nicht leisten.

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