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Kettner Edelmetalle
26.02.2026
16:31 Uhr

Epsteins dunkles Archiv: Geheime Lagerräume voller belastender Beweise – und das FBI schaute weg?

Der Fall Jeffrey Epstein ist längst mehr als eine Kriminalgeschichte – er ist ein Spiegel der moralischen Verkommenheit westlicher Machteliten. Neue Enthüllungen werfen nun ein noch grelleres Licht auf das systematische Vertuschen von Beweismaterial und das bemerkenswerte Desinteresse amerikanischer Ermittlungsbehörden.

Privatdetektive räumten das Anwesen leer – kurz vor der Razzia

Wie jetzt bekannt wurde, beauftragte Epstein bereits kurz vor der Polizeirazzia auf seinem Anwesen in Palm Beach im Jahr 2005 private Ermittler damit, belastende Gegenstände aus seinem Besitz zu entfernen und in einem geheimen Lagerraum zu deponieren. Die Frage, die sich jedem vernünftigen Menschen aufdrängt: Wer hat Epstein gewarnt? Der ehemalige Polizeichef von Palm Beach, Michael Reiter, stellte damals lapidar fest, dass „der Ort aufgeräumt worden" sei. Eine Untertreibung, die ihresgleichen sucht.

Was sich in diesem Lagerraum befand, liest sich wie das Inventar eines Horrorfilms: drei Computer, 29 Adressbücher, eine dreiseitige Liste mit Namen von Masseurinnen aus Florida, Nacktfotos mutmaßlicher Opfer, VHS-Kassetten, DVDs mit Material, das Teenager „erotisierte", sowie Pornomagazine. Hinzu kamen eine 8mm-Videokassette mit Aufnahmen einer Person unter der Dusche und einer Frau in Dessous, Sexspielzeug, Bargeld, eine verdeckte Waffentrageerlaubnis und – man höre und staune – ein Harvard-Ausweis.

Sechs Lagerräume quer durch die USA – nie durchsucht

Besonders brisant: Der Lagerraum in Palm Beach war nur einer von mindestens sechs solcher Depots, die Epstein über die gesamten Vereinigten Staaten verteilt nutzte, um Dateien, Computer und andere Gegenstände aus seinen zahlreichen Immobilien zu bunkern. Durchsuchungsbefehle, die dem britischen Telegraph vorliegen, legen nahe, dass die US-Behörden diese Lagerräume niemals durchsucht haben. Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen: Sechs potenzielle Fundgruben voller Beweismaterial gegen einen der berüchtigtsten Sexualstraftäter der jüngeren Geschichte – und niemand hielt es für nötig, auch nur einen Blick hineinzuwerfen.

Teile des Computermaterials aus dem Palm-Beach-Depot sollen zudem „verschwunden" sein, darunter ausgerechnet jene Geräte, die mit Überwachungskameras verbunden gewesen wären. Dies nährte seit Jahren die Spekulation, dass Epstein seine Gäste heimlich filmte – sei es zur eigenen perversen Befriedigung oder, was weitaus beunruhigender wäre, zu Erpressungszwecken.

Versteckte Kameras in Taschentuchboxen – „Die Russen könnten nützlich sein"

Die Hinweise auf ein systematisches Überwachungsnetzwerk verdichten sich. In einer E-Mail aus dem Jahr 2014 soll Epstein Mitarbeiter angewiesen haben, versteckte Kameras in Kleenex-Boxen zu installieren. Eine begleitende Nachricht enthielt den kryptischen Satz: „Die Russen könnten nützlich sein." Was genau damit gemeint war, bleibt im Dunkeln – doch die Implikationen sind erschreckend.

Gleichzeitig zeigen E-Mails, dass Epstein in den Jahren vor seinem Tod wiederholt Anweisungen gab, Computer zu löschen und Bänder zu schreddern. Im selben Jahr 2014 diskutierten Mitarbeiter die Zerstörung von Computerausrüstung, die in einem Serverraum seines Stadthauses in Manhattan untergebracht war. Ein Mann namens Ruan, der als primärer Techniker für Kameras und Netzwerke auf Epsteins berüchtigter Insel fungierte, wurde interessanterweise als Begünstigter von einer Million Dollar in Epsteins Treuhandvermögen benannt. Zufälle gibt es.

Das FBI: Keine Beweise gefunden – oder nicht finden wollen?

Ein internes FBI-Memo, das im Rahmen späterer Dokumentenveröffentlichungen ans Licht kam, behauptete, man habe keine Beweise dafür gefunden, dass Epstein Videoaufnahmen von Missbrauch unter Beteiligung mächtiger Persönlichkeiten angefertigt habe. Die Behörde fügte hinzu, dass solches Material, hätte es existiert, in Strafverfahren verwendet worden wäre. Eine Aussage, die angesichts der Tatsache, dass sechs Lagerräume offenbar nie durchsucht wurden, geradezu zynisch anmutet.

Kopien zweier Festplatten aus dem Palm-Beach-Depot wurden schließlich nach Epsteins Verhaftung 2019 in seiner New Yorker Residenz sichergestellt. Die Originalcomputer hingegen sollen nie gefunden worden sein. Ein forensischer FBI-Analyst sagte später aus, die Festplatten hätten Fotos von Epstein und Ghislaine Maxwell sowie eine von „GMax" verfasste Stellenanzeige für eine Massagetherapeutin enthalten – aber keine expliziten Aufnahmen von Missbrauch.

Französische Polizei veröffentlicht Bilder aus Pariser Wohnung

Unterdessen hat die französische Polizei bislang unveröffentlichte Fotos aus Epsteins Pariser Apartment freigegeben. Die Bilder zeigen unter anderem einen Massagetisch und an den Wänden hängende Fotos nackter Frauen. Ein weiteres Puzzleteil in einem Bild des Grauens, das sich über Kontinente erstreckte.

Der Fall Epstein ist weit mehr als die Geschichte eines einzelnen Verbrechers. Er ist ein Lehrstück darüber, wie Geld, Macht und die richtigen Verbindungen selbst die offensichtlichsten Verbrechen über Jahrzehnte hinweg unsichtbar machen können. Dass zahlreiche seiner prominenten Kontakte bis heute unbehelligt geblieben sind, während die Opfer weiterhin auf Gerechtigkeit warten, sollte jeden nachdenklich stimmen, der noch an die Unbestechlichkeit westlicher Justizsysteme glaubt. Die Wahrheit, so scheint es, liegt womöglich in jenen Lagerräumen begraben, die niemand öffnen wollte – oder durfte.

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