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13.04.2026
21:10 Uhr

Eskalation am Persischen Golf: Trump droht Iran mit „Eliminierung" – US-Blockade der Straße von Hormus in Kraft

Eskalation am Persischen Golf: Trump droht Iran mit „Eliminierung" – US-Blockade der Straße von Hormus in Kraft

Was sich in den vergangenen Wochen als diplomatisches Ringen zwischen Washington und Teheran abzeichnete, hat am Montag eine dramatische Wendung genommen. Die von Präsident Donald Trump angeordnete Seeblockade der Straße von Hormus ist in Kraft getreten – und mit ihr eine unmissverständliche Drohung an die Adresse des iranischen Regimes: Jedes iranische Schiff, das sich der Blockade auch nur nähere, werde „sofort eliminiert". Die Worte des US-Präsidenten lassen keinen Raum für Interpretation.

Mindestens 15 Kriegsschiffe im Einsatz

Nach Berichten des Wall Street Journal befinden sich mittlerweile mehr als 15 amerikanische Kriegsschiffe im Golf von Oman und im Arabischen Meer, um die Operation zu unterstützen. Das US-Zentralkommando CENTCOM hat unmissverständlich klargestellt: Jedes Schiff, das ohne Genehmigung in das blockierte Gebiet einfährt oder es verlässt, könne abgefangen, umgeleitet und beschlagnahmt werden – unabhängig von der Flagge, unter der es segelt. Eine britische Seefahrtsberatung bestätigte, dass die Zugangsbeschränkungen für iranische Häfen und Küstengebiete entlang des Persischen Golfs, des Golfs von Oman und Teilen des Arabischen Meeres durchgesetzt würden.

Trump selbst verglich das Vorgehen auf seiner Plattform Truth Social mit dem „Tötungssystem", das die USA bereits gegen Drogenhändler in der Karibik und bei früheren Venezuela-Operationen eingesetzt hätten. Eine bemerkenswert martialische Rhetorik, die allerdings in den ersten Stunden der Blockade noch nicht auf die Probe gestellt wurde – größere Zwischenfälle blieben zunächst aus. Ein Patt, das freilich jederzeit kippen könnte.

Gescheiterte Verhandlungen in Islamabad

Der Blockade vorausgegangen war das Scheitern der Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran im pakistanischen Islamabad. Die Kluft zwischen beiden Seiten erwies sich als gewaltig. Washington forderte einen 20-jährigen Stopp des iranischen Urananreicherungsprogramms – bereits ein Zurückweichen von der ursprünglichen Maximalforderung eines permanenten Endes. Teheran konterte mit einem Angebot von weniger als zehn Jahren. Nach 21 Stunden Gesprächen verließ die US-Delegation unter Vizepräsident J.D. Vance Pakistan ohne Einigung.

Irans Außenminister Abbas Araghchi beschrieb die Situation aus Teheraner Sicht mit bitteren Worten: Man sei nur „Zentimeter" von einer Vereinbarung entfernt gewesen, als man auf „Maximalismus, verschobene Torpfosten und Blockade" gestoßen sei. Der israelische Journalist Amit Segal bestätigte hingegen, dass die „Lücken enorm" gewesen seien. Die Amerikaner hätten die Freigabe eingefrorener Gelder und ein Ende des Krieges angeboten – im Gegenzug aber einen 20-jährigen Anreicherungsstopp, die Entfernung angereicherten Materials aus dem Iran und freie Schifffahrt durch die Straße von Hormus ohne Abgaben verlangt.

Iran spricht von „Piraterie"

Die Reaktion aus Teheran ließ nicht lange auf sich warten. Die iranischen Streitkräfte bezeichneten die US-Blockade als „illegalen Akt" und als „Piraterie". In einer Erklärung, die über den staatlichen Sender IRIB verbreitet wurde, hieß es unmissverständlich: Sollte die Sicherheit iranischer Häfen im Persischen Golf und im Meer von Oman bedroht werden, werde kein Hafen in der gesamten Region mehr sicher sein. Sicherheit gelte entweder für alle – oder für niemanden. Der Iran stehe bereit, einen „permanenten Mechanismus zur Kontrolle der Straße von Hormus" umzusetzen.

Irans Parlamentssprecher Mohammad Bagher Ghalibaf hatte bereits zuvor süffisant gewarnt, die Amerikaner sollten die aktuellen Benzinpreise genießen – bald würden sie sich nach vier bis fünf Dollar pro Gallone zurücksehnen. Eine Drohung, die angesichts der strategischen Bedeutung der Straße von Hormus, durch die rund ein Fünftel des weltweiten Ölhandels fließt, keineswegs als leere Rhetorik abgetan werden sollte.

Europa zwischen Lippenbekenntnissen und Realität

Während sich die Lage am Golf zuspitzt, üben sich die Europäer einmal mehr in dem, was sie am besten können: Konferenzen organisieren. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron verkündete auf X, man werde gemeinsam mit Großbritannien in den kommenden Tagen eine Konferenz einberufen, um eine „strikt defensive" und „friedliche" Mission zur Wiedereröffnung der Straße von Hormus zu etablieren. Frankreich stehe bereit, „seine volle Rolle zu spielen". Schöne Worte, die freilich wenig an der Tatsache ändern, dass London sich weiterhin gegen eine Beteiligung an der von Washington vorgeschlagenen Blockade sträubt – ein weiterer Reibungspunkt zwischen Trump und dem britischen Premierminister Keir Starmer.

Man fragt sich unwillkürlich, ob die europäische Diplomatie in ihrer chronischen Unentschlossenheit überhaupt noch als ernstzunehmender Akteur wahrgenommen wird. Während Trump Fakten schafft – mit Kriegsschiffen, Blockaden und unmissverständlichen Drohungen –, debattiert Europa über Konferenzformate. Ein Muster, das sich in den vergangenen Jahren leider allzu oft wiederholt hat.

Israel-Libanon: Kein Ende der Gewalt

Parallel zur Eskalation am Golf schwelt der Konflikt zwischen Israel und der Hisbollah im Libanon weiter. Am Montag meldeten regionale Medien eine Reihe neuer Hisbollah-Angriffe auf Nordisrael, darunter Drohnenschwärme auf die Siedlung Shlomi. Israelische Streitkräfte schlugen ihrerseits mit Angriffen auf mindestens 30 Ziele im Südlibanon zurück. Mindestens fünf Menschen kamen dabei ums Leben, neun wurden verletzt. Ein Angriff traf die Hauptschule der Stadt Bazouriyeh.

Für Dienstag sind dennoch Friedensgespräche zwischen Israel und dem Libanon in Washington angesetzt. Israels Botschafter in den USA, Yechiel Leiter, führt die israelische Seite. Allerdings weigert sich Israel, direkt mit der Hisbollah zu verhandeln, und die Hisbollah ihrerseits lehnt Gespräche mit Israel ab. Es werden also libanesische Regierungsvertreter verhandeln – eine Konstellation, die bestenfalls begrenzte Ergebnisse erwarten lässt.

Netanyahu warnt: Waffenruhe mit Iran könnte „schnell" enden

Israels Premierminister Benjamin Netanyahu verschärfte am Montag den Ton zusätzlich. In einer Regierungssitzung erklärte er, die Waffenruhe mit dem Iran könne „schnell" enden. Er habe am Vortag mit Vizepräsident Vance telefoniert, der ihm auf dem Rückflug aus Islamabad detailliert über das Scheitern der Verhandlungen berichtet habe. Netanyahu betonte, das zentrale Anliegen sowohl für Trump als auch für Israel sei die vollständige Entfernung allen angereicherten Materials und die Sicherstellung, dass es in den kommenden Jahren – möglicherweise Jahrzehnten – keine weitere Anreicherung im Iran geben werde.

Ölpreis unter Druck – Gold als sicherer Hafen

Die geopolitischen Verwerfungen am Persischen Golf haben unmittelbare Auswirkungen auf die globalen Märkte. Bemerkenswert ist, dass der Ölpreis nach Meldungen, wonach iranische Offizielle einen Verzicht auf die Urananreicherung als US-Bedingung für ein Kriegsende prüfen würden, zunächst nachgab. Doch die Unsicherheit bleibt enorm. Sollte die Situation weiter eskalieren und der Iran seine Drohung wahrmachen, die Straße von Hormus für alle zu sperren, wären die Folgen für die globale Energieversorgung und damit auch für die ohnehin angeschlagene deutsche Wirtschaft verheerend.

In Zeiten solch massiver geopolitischer Unsicherheit zeigt sich einmal mehr der unschätzbare Wert physischer Edelmetalle als Vermögenssicherung. Gold und Silber haben über Jahrtausende hinweg bewiesen, dass sie in Krisenzeiten ihren Wert nicht nur bewahren, sondern regelmäßig steigern. Wer angesichts der aktuellen Weltlage – von der Hormuz-Blockade über den schwelenden Nahost-Konflikt bis hin zur europäischen Schuldenpolitik – noch immer ausschließlich auf Papierwerte setzt, handelt fahrlässig. Physische Edelmetalle gehören als unverzichtbarer Bestandteil in jedes breit diversifizierte Anlageportfolio.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Die dargestellten Informationen dienen ausschließlich der allgemeinen Information. Jede Anlageentscheidung sollte auf Basis eigener Recherche und gegebenenfalls nach Rücksprache mit einem qualifizierten Finanzberater getroffen werden. Für etwaige Verluste, die aus Anlageentscheidungen resultieren, die auf Grundlage dieses Artikels getroffen wurden, übernehmen wir keinerlei Haftung.

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