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Kettner Edelmetalle
07.03.2026
16:39 Uhr

Flucht vor dem Krieg – zumindest im Reisekatalog: Deutsche buchen Japan und Hawaii statt Dubai

Während im Nahen Osten die Bomben fallen und die geopolitische Lage am Persischen Golf eskaliert, reagieren deutsche Urlauber auf ihre ganz eigene Weise: Sie buchen um. Der Reisegigant Tui verzeichnet seit dem Ausbruch des Iran-Krieges eine bemerkenswerte Verschiebung im Buchungsverhalten seiner Kunden – weg von den glitzernden Wolkenkratzern Dubais, hin zu den Kirschblüten Japans und den Stränden Hawaiis.

Zwei Welten, ein Fluchtreflex

Ein Konzernsprecher von Tui bestätigte gegenüber der „Welt am Sonntag", dass zwei Destinationen in dieser Woche deutlich erhöhte Buchungszahlen verzeichnet hätten – und unterschiedlicher könnten sie kaum sein: Japan und Hawaii. Gleichzeitig mahnte das Unternehmen zur Vorsicht bei voreiligen Schlüssen. Es sei noch zu früh, daraus bereits belastbare Trends für den Rest des Jahres abzuleiten.

Interessant ist dabei der Hinweis, dass Pauschalreisen in die Vereinigten Arabischen Emirate ohnehin bis Ende März ausgelaufen wären – schließlich handele es sich um eine klassische Winterdestination. Gäste, die ihren geplanten Dubai-Urlaub im März nicht mehr antreten konnten, würden diesen offenbar in den Herbst verlegen, wenn die Temperaturen in der Region wieder erträglicher seien. Man könnte fast meinen, der Krieg sei nur ein saisonales Ärgernis.

Die erstaunliche Resilienz der Reisebranche – oder ist es Gleichgültigkeit?

Albin Loidl, Präsident des Deutschen Reiseverbandes, gab sich gegenüber der „Welt am Sonntag" betont optimistisch. Die Erfahrung aus früheren Krisen zeige, dass der Tourismus eine „sehr resiliente Branche" sei. Sobald Stabilität zurückkehre, kehre auch die Reiselust der Menschen zurück. Man fragt sich unwillkürlich: Ist das nun bewundernswerte Zuversicht oder schlicht die Kaltschnäuzigkeit einer Branche, die gelernt hat, jeden Konflikt als vorübergehende Buchungsdelle zu verbuchen?

Loidl sehe jedenfalls keinen Einfluss des Iran-Krieges auf die Sommerziele der Deutschen. Die klassischen Mittelmeerdestinationen – Türkei, Spanien, Griechenland – stünden weiterhin ganz oben auf der Wunschliste. Das Mittelmeer als sicherer Hafen der deutschen Urlaubsseele, während wenige tausend Kilometer weiter östlich ein Pulverfass explodiert.

Geopolitische Realität trifft auf deutsche Gemütlichkeit

Was diese Entwicklung offenbart, geht weit über Reisebuchungen hinaus. Der Krieg in der Golfregion – ausgelöst durch die dramatische Eskalation zwischen Israel und dem Iran – hat nicht nur die Ölmärkte in Aufruhr versetzt und die Börsen weltweit unter Druck gebracht, sondern wirft auch fundamentale Fragen über die Sicherheitsarchitektur des Nahen Ostens auf. Dass deutsche Urlauber nun lieber nach Fernost oder in den Pazifik ausweichen, ist dabei nur die harmloseste aller Konsequenzen.

Die eigentliche Frage lautet: Wie lange kann sich Deutschland noch den Luxus leisten, geopolitische Verwerfungen lediglich als Störfaktor für die Urlaubsplanung wahrzunehmen? Während andere Nationen ihre Verteidigungsstrategien überdenken und Energieversorgungsketten absichern, scheint die größte Sorge hierzulande zu sein, ob der All-inclusive-Urlaub in Dubai im Oktober wieder möglich sein wird.

Die neue Große Koalition unter Friedrich Merz steht vor der gewaltigen Aufgabe, Deutschland in einer Welt zu positionieren, die zunehmend von Konflikten und Instabilität geprägt ist. Das 500-Milliarden-Sondervermögen für Infrastruktur mag ein Anfang sein – doch was nützen neue Brücken und Straßen, wenn die außenpolitische Handlungsfähigkeit weiterhin zu wünschen übrig lässt?

Edelmetalle als Krisenversicherung

In Zeiten wie diesen, in denen geopolitische Krisen die Märkte erschüttern und der DAX innerhalb einer Woche fast sieben Prozent verliert, zeigt sich einmal mehr der unschätzbare Wert physischer Edelmetalle. Während Aktienkurse einbrechen und Urlaubspläne platzen, bleibt Gold das, was es seit Jahrtausenden ist: ein verlässlicher Anker in stürmischen Zeiten. Wer sein Vermögen nicht dem Wohlwollen geopolitischer Entwicklungen überlassen möchte, tut gut daran, physische Edelmetalle als festen Bestandteil seines Portfolios zu betrachten.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jede Investitionsentscheidung sollte auf Basis eigener, gründlicher Recherche getroffen werden. Wir übernehmen keine Haftung für finanzielle Entscheidungen, die auf Grundlage dieses Artikels getroffen werden.

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