280.000
Kunden
Sicherer
Versand
Kettner Edelmetalle
29.09.2026
16:31 Uhr
KI-generiert

Gold trotzt dem Zinsschock: BMO hebt Langfrist-Ziel um 29 Prozent!

Gold trotzt dem Zinsschock: BMO hebt Langfrist-Ziel um 29 Prozent!
Symbolbild: KI-generiert

Die kanadische Großbank BMO Capital Markets hat ihre Edelmetall-Prognosen neu sortiert. Für das Schlussquartal 2026 senken die Analysten ihre Goldprognose leicht. Beim langfristigen Preisziel legen sie dagegen kräftig zu: von 3.100 auf 4.000 US-Dollar je Unze. Unter dem Strich ist das ein klares Vertrauensvotum für Gold, und das mitten in einem rauen Marktumfeld.

Kurzfristig Gegenwind, langfristig Rückenwind

Rosig sieht es an den Märkten gerade nicht aus. Medienberichten zufolge treiben die Spannungen im Nahen Osten den Ölpreis nach oben. Das weckt neue Inflationsängste. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen kletterte auf ein 20-Jahres-Hoch von über 5,20 Prozent. Gold fiel zuletzt um fast 3,5 Prozent auf rund 4.135 Dollar, Silber gab um mehr als 4,5 Prozent auf gut 61 Dollar nach.

Wer Anleihen mit solchen Renditen bekommt, fragt sich, warum er ein Metall ohne Zinsen halten soll. Diese sogenannten Opportunitätskosten drücken auf den Preis. BMO rechnet für das vierte Quartal deshalb nur noch mit durchschnittlich 4.650 Dollar je Unze, bisher waren es 4.750. Die Marke von 5.000 Dollar soll Gold nach Einschätzung der Bank im zweiten Quartal 2027 wieder erreichen.

Die alten Modelle stoßen an ihre Grenzen

Spannender ist, was die Analysten zwischen den Zeilen sagen. Nach den klassischen Lehrbuchmodellen müsste Gold bei steigenden Realrenditen und straffer Geldpolitik der Notenbanken deutlich stärker einbrechen. Das passiert aber nicht. Laut BMO hat sich der Goldpreis ein Stück weit von der Zinsentwicklung gelöst. Heute treiben ihn eher tiefer liegende, strukturelle Kräfte:

  • Abkehr vom Dollar und Angst vor Geldentwertung: Anleger zweifeln wachsend daran, dass die US-Staatsfinanzen auf Dauer tragfähig sind.
  • China als Stütze: Die chinesische Zentralbank kauft weiter kräftig Gold. Das sichert den Preis nach unten ab und hebt sein Grundniveau über das früherer Zyklen.

Ein weiter steigender Ölpreis bleibe zwar ein kurzfristiges Zinsrisiko. Unter dem Strich sieht die Bank beim Gold aber mehr Chancen nach oben als Risiken nach unten. Aufschlussreich ist auch der Rückblick: Im Herbst 2025 hatte BMO das langfristige Ziel bereits von 2.200 auf 3.000 Dollar angehoben. In gut einem Jahr hat sich die Langfrist-Erwartung damit fast verdoppelt.

Silber: Die Solarbranche spart, der Boden steigt trotzdem

Bei Silber schwankt das Bild stärker. Für das Schlussquartal erwartet BMO nur noch 67,40 statt 71,40 Dollar je Unze. Kurzfristig dürfte das weiße Metall hinter Gold zurückbleiben.

Der Grund liegt in der Industrie. Im Januar war Silber auf über 120 Dollar gesprungen. Daraufhin haben die Solarhersteller schneller als erwartet gespart. Sie nutzen schmalere Leiterbahnen auf den Zellen und ersetzen Silber zunehmend durch Pasten auf Kupferbasis. Pro Solarmodul wird deshalb spürbar weniger Silber gebraucht.

Die langfristige Untergrenze liegt höher

Trotzdem hebt BMO auch bei Silber das langfristige Preisziel deutlich an, und zwar um 31 Prozent von 36 auf 47 Dollar. Die grünen Technologien wachsen so stark, dass die Sparmaßnahmen der Hersteller das nicht aufwiegen. Nach Ansicht der Analysten hat sich die historische Preisuntergrenze damit dauerhaft nach oben verschoben.

Fazit: Gold als Schutz gegen Schuldenpolitik

Die neue Prognose sagt viel über die Welt, in der Sparer heute leben. In Washington wachsen die Schulden immer weiter, und in Berlin werden neue Milliarden-Sondervermögen aufgelegt. Wer hier noch auf die Stabilität von Papiergeld vertraut, braucht starke Nerven. Deshalb ziehen Notenbanken und große Investoren die Konsequenz und kaufen Gold. Für private Anleger kann physisches Gold und Silber eine sinnvolle Ergänzung zur Vermögenssicherung sein, als Beimischung in einem breit gestreuten Portfolio.

Hinweis: Dieser Beitrag dient ausschließlich der allgemeinen Information und stellt keine Anlageberatung und keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf dar. Prognosen sind unsicher, Edelmetallpreise können schwanken. Jeder Anleger sollte selbst recherchieren und ist für seine Anlageentscheidungen allein verantwortlich.

Wissenswertes zum Thema

Erhalten Sie kostenlose Tipps um Ihr Vermögen zu schützen und als erster von neuen Produkten zu erfahren

Sie möchten regelmäßig über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert werden? Dann melden Sie sich hier für den kostenfreien Kettner Edelmetalle Newsletter an.

Durch Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse und Anklicken des Buttons „Abschicken“ geben Sie die folgende Einwilligungserklärung ab: „Ich bin damit einverstanden, per E-Mail über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert zu werden und willige daher in die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse zum Zwecke der Zusendung des Newsletters ein. Diese Einwilligung kann ich jederzeit und ohne Angabe von Gründen mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt im Falle des Widerrufs unberührt.“

Willst du Teil unserer Erfolgsstory sein?

Werde jetzt Teil vom #TeamGold

Offene Stellen