
Islamisches Fastenbrechen im Bundestag: Grüne machen den Reichstag zur Iftar-Kulisse
Was sich wie eine Satire aus der Feder eines politischen Kabarettisten liest, ist bittere Realität geworden: Am vergangenen Montag fand im Deutschen Bundestag erstmals ein muslimisches Fastenbrechen statt. Eingeladen hatte – wen wundert es – die Grünen-Fraktion. Rund 150 Gäste sollen an dem Abend teilgenommen haben, der von Teilnehmern als „historischer Abend" gefeiert wurde. Historisch ist er zweifellos – allerdings wohl kaum in dem Sinne, den sich die Organisatoren erträumen.
Gemeinsames Gebet und Essen im Herzen der deutschen Demokratie
Auf dem Programm standen ein gemeinsames Gebet und ein anschließendes Essen. Die Grünen-Abgeordnete Lamya Kaddor habe als Organisatorin zu der Veranstaltung eingeladen. Auch der Grüne Parteivorsitzende Felix Banaszak und Fraktionschefin Britta Haßelmann seien anwesend gewesen. Bemerkenswert: Auf der eigenen Webseite erwähnte die Fraktion die Veranstaltung mit keinem Wort. Man darf sich fragen, ob den Verantwortlichen vielleicht doch bewusst war, dass dieses Spektakel beim deutschen Normalbürger nicht unbedingt auf Begeisterung stoßen dürfte.
In den sozialen Medien hingegen überschlugen sich die Reaktionen aus der muslimischen Community. Eine Teilnehmerin, die sich als „Talentstrategin und TED-Speakerin" bezeichnet, richtete auf LinkedIn ihren Dank an die Grünen, die diesen „historischen Abend" möglich gemacht hätten. Es habe sich um einen „Moment von Sichtbarkeit, Wertschätzung und Zugehörigkeit" gehandelt. „Denn nur gemeinsam sind wir Deutschland", so ihr Bekenntnis.
Wo bleibt das Osterfest im Bundestag?
Man reibt sich verwundert die Augen. In einem Land, dessen kulturelle Wurzeln tief im Christentum verankert sind, dessen Grundgesetz mit den Worten „Im Bewusstsein seiner Verantwortung vor Gott und den Menschen" beginnt, veranstaltet eine Bundestagsfraktion ein islamisches Fastenbrechen – und feiert dies als Meilenstein der Vielfalt. Die Frage drängt sich geradezu auf: Wann gab es zuletzt ein Auferstehungsmahl zu Ostern im Bundestag? Wann ein feierliches Weihnachtsessen? Die Antwort dürfte ernüchternd ausfallen.
Es offenbart sich hier ein Muster, das mittlerweile zum Markenkern der Grünen geworden ist: eine geradezu obsessive Hinwendung zum Islam bei gleichzeitiger Gleichgültigkeit gegenüber den christlich-abendländischen Traditionen, die dieses Land über Jahrhunderte geprägt haben. Dieselbe Partei, die einst lautstark die Unterdrückung von Frauen im Islam anprangerte, kann sich heute gar nicht genug darin überbieten, islamische Bräuche in den höchsten Institutionen der deutschen Demokratie zu zelebrieren.
Berlin als Blaupause – Iftar längst Routine
Im Berliner Abgeordnetenhaus sind derartige Veranstaltungen bereits seit Jahren gang und gäbe. Erst am Dienstag lud die dortige Grünen-Fraktion zum „Gemeinsamen Iftar". Als Ansprechperson fungierte die Fraktionsvorsitzende Bettina Jarasch persönlich – das Anliegen sei offenbar Chefsache. In der Einladung warnten die Abgeordneten vor „rechtsextremen Kräften", die „die Spaltung unserer Gesellschaft immer weiter vorantrieben". Daher sei es „umso wichtiger, für ein solidarisches und vielfältiges Berlin klar zusammenzustehen." Man wolle „neue Verbindungen" zu „islamischen Gemeinden sowie muslimischen Vertreterinnen und Vertretern" vertiefen.
Die Ironie könnte kaum größer sein: Ausgerechnet jene Partei, die bei jeder Gelegenheit vor gesellschaftlicher Spaltung warnt, betreibt mit solchen Aktionen genau das – eine Spaltung der Gesellschaft. Denn während man einer bestimmten religiösen Gruppe demonstrativ den roten Teppich ausrollt, fühlen sich Millionen Deutsche, die in christlicher oder säkularer Tradition aufgewachsen sind, zunehmend fremd im eigenen Land.
Der 24-Punkte-Plan: Islamförderung als politisches Programm
Das Fastenbrechen im Bundestag steht dabei keineswegs isoliert da. Erst zwei Wochen zuvor hatten die Grünen einen umfassenden Antrag zur Förderung „vielfältigen muslimischen Lebens in Deutschland" im Bundestag eingereicht. Dieser 24-Punkte-Plan sehe unter anderem mehr islamischen Religionsunterricht, weniger Kopftuchverbote und eine flächendeckende islamische Seelsorge vor – auch in der Bundeswehr. Der Antrag sei allerdings bereits zweimal im Bundestag abgesetzt worden, angeblich nicht aus inhaltlichen, sondern aus „organisatorischen Gründen". Dass die Absetzungen jeweils vor Landtagswahlen erfolgten, dürfte freilich reiner Zufall sein.
Man muss kein Prophet sein, um zu erkennen, wohin diese Reise führt. Die Grünen positionieren sich immer offensiver als politischer Arm einer bestimmten religiösen Klientel. Ob ihnen das bei den nächsten Wahlen helfen wird, darf bezweifelt werden. Die jüngsten Umfragen sprechen eine deutliche Sprache: Die Mehrheit der Deutschen wünscht sich eine Politik, die sich an den Interessen und Traditionen des eigenen Landes orientiert – und nicht an der Frage, wie man möglichst viele Iftar-Feiern in staatlichen Institutionen unterbringen kann.
Ein Symptom des kulturellen Selbstaufgabe
Was im Bundestag stattgefunden hat, ist mehr als eine harmlose Abendveranstaltung. Es ist ein Symbol – ein Symbol für eine politische Klasse, die sich von den eigenen kulturellen Wurzeln zunehmend entfremdet hat und in vorauseilendem Gehorsam Traditionen hofiert, die mit den Grundwerten einer aufgeklärten, westlichen Demokratie nicht immer reibungslos vereinbar sind. Dass ausgerechnet die Islamische Gemeinde Herne-Röhlinghausen begeistert Bilder von der Veranstaltung auf Instagram teilte und gleichzeitig betonte, „parteipolitisch neutral" zu sein und „keine politische Agenda" zu verfolgen, entbehrt nicht einer gewissen Komik.
Deutschland braucht keine Politiker, die im Bundestag religiöse Feste fremder Kulturkreise inszenieren. Deutschland braucht Politiker, die sich um die drängenden Probleme dieses Landes kümmern: um die galoppierende Inflation, die explodierende Kriminalität, den Verfall der Infrastruktur und die schleichende Erosion des gesellschaftlichen Zusammenhalts. Doch dafür müsste man sich mit unbequemen Realitäten auseinandersetzen – und das war noch nie die Stärke der Grünen.

Enteignungswelle 2026
Kostenloses Live-Webinar: Dominik Kettner und 6 hochkarätige Gäste enthüllen, wie digitaler Euro, verpflichtende digitale ID und das geplante EU-Vermögensregister Ihr Erspartes bedrohen – und welche konkreten Schritte Sie jetzt unternehmen müssen, um Ihr Vermögen zu schützen.
Die Experten

Ernst
Wolff
Bestseller-Autor

Peter
Hahne
Ex-ZDF, Bestseller-Autor

Tom-Oliver
Regenauer
Autor & Systemanalyst

Philip
Hopf
Finanzanalyst

Thilo
Sarrazin
Bundesbank-Vorstand a.D.

Thurn
und Taxis
Fürstin & Finanzexpertin
- Kettner Edelmetalle News
- Finanzen
- Wirtschaft
- Politik











