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Kettner Edelmetalle
30.03.2026
06:50 Uhr

J.D. Vance als Kronprinz: Konservative küren Trumps Erben schon drei Jahre vor der Wahl

Während in Deutschland die politische Klasse noch damit beschäftigt ist, sich in ideologischen Grabenkämpfen um Gendersprache und Klimaneutralität zu verzetteln, formiert sich jenseits des Atlantiks bereits die nächste Generation konservativer Führungspolitiker. Und die Botschaft könnte kaum deutlicher sein: J.D. Vance, der amtierende Vizepräsident der Vereinigten Staaten, gilt unter der konservativen Basis als klarer Favorit für die Nachfolge Donald Trumps im Jahr 2028.

Eindeutiges Votum auf der CPAC-Konferenz

Bei der jährlichen Konferenz der Conservative Political Action Conference (CPAC) im texanischen Grapevine wurde am vergangenen Samstag eine Testabstimmung unter mehr als 1.600 Teilnehmern durchgeführt. Das Ergebnis fiel unmissverständlich aus: Rund 53 Prozent der Stimmen entfielen auf Vance. Auf dem zweiten Platz landete US-Außenminister Marco Rubio mit beachtlichen 35 Prozent. Kein anderer potenzieller Kandidat schaffte es über die Zwei-Prozent-Marke hinaus – ein regelrechtes Debakel für alle, die sich insgeheim Hoffnungen auf das höchste Amt der Welt gemacht haben dürften.

Nun mag man einwenden, dass eine solche Stimmungsabfrage keine belastbare Prognose darstelle. Das ist formal korrekt. Doch wer die CPAC kennt, weiß: Diese Konferenz ist das Herzstück der konservativen Bewegung in Amerika, das Barometer der republikanischen Seele. Hier versammeln sich die treuesten Anhänger der „Make America Great Again"-Bewegung, hier wird der ideologische Kompass justiert. Und dieser Kompass zeigt unmissverständlich in Richtung Vance.

Rubios kometenhafter Aufstieg

Bemerkenswert ist vor allem die Entwicklung Marco Rubios. Noch im vergangenen Jahr kam der Senator aus Florida bei derselben Abstimmung auf magere drei Prozent – ein Wert, der bestenfalls als Fußnote taugte. Nun steht er bei 35 Prozent. Was ist geschehen? Die Antwort liegt in der aggressiven Außenpolitik der Trump-Administration. Rubio habe als Außenminister eine zentrale Rolle bei den jüngsten US-Militäreinsätzen in Venezuela und im Iran gespielt, was ihm offenbar erhebliches Ansehen bei der konservativen Basis eingebracht habe.

Zum Vergleich: Im Vorjahr hatte Vance die Umfrage noch mit satten 61 Prozent angeführt, gefolgt vom früheren Trump-Berater Steve Bannon und Floridas Gouverneur Ron DeSantis. Dass Vance nun acht Prozentpunkte eingebüßt hat, während Rubio um mehr als das Zehnfache zulegte, zeigt eine interessante Dynamik. Die konservative Basis konzentriert ihre Unterstützung zunehmend auf zwei starke Figuren – ein Zeichen politischer Reife, das man sich in manch europäischer Parteienlandschaft nur wünschen könnte.

Was Deutschland von Amerika lernen könnte

Während die Republikaner bereits drei Jahre vor der nächsten Präsidentschaftswahl klare Führungsfiguren herausbilden, sucht man in der deutschen Politik vergeblich nach vergleichbarer Entschlossenheit. Die neue Große Koalition unter Friedrich Merz hat zwar den Anspruch formuliert, „Verantwortung für Deutschland" zu übernehmen, doch das 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen und die im Grundgesetz verankerte Klimaneutralität bis 2045 lassen eher an eine Fortführung der Schuldenpolitik denken als an einen echten Kurswechsel.

Die amerikanischen Konservativen machen vor, wie man eine Bewegung über eine einzelne Führungspersönlichkeit hinaus am Leben erhält. Donald Trump darf nach seiner zweiten Amtszeit verfassungsgemäß nicht erneut antreten. Doch statt in Orientierungslosigkeit zu verfallen, hat die MAGA-Bewegung bereits potente Nachfolger in Stellung gebracht. Das ist strategisches Denken – etwas, das der deutschen Konservativen seit Jahren schmerzlich fehlt.

Ob Vance oder Rubio letztlich das Rennen machen werden, steht freilich in den Sternen. Drei Jahre sind in der Politik eine Ewigkeit. Doch eines steht fest: Die konservative Bewegung in den USA ist vitaler denn je – und sie hat verstanden, dass Führung nicht vom Himmel fällt, sondern frühzeitig aufgebaut werden muss.

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