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Kettner Edelmetalle
26.03.2026
17:23 Uhr

Kriegswirtschaft durch die Hintertür: Bundeswehrverband will deutsche Rüstungsindustrie in den Schichtbetrieb zwingen

Während die politische Klasse in Berlin noch darüber debattiert, wie man das 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen möglichst geräuschlos am Steuerzahler vorbei versenken kann, prescht der Deutsche Bundeswehrverband mit einer Forderung vor, die es in sich hat: Die deutsche Rüstungsindustrie solle in den Schichtbetrieb übergehen – als Vorstufe zu einer regelrechten Kriegswirtschaft. Man reibt sich die Augen.

Russland als Dauergefahr – und der Nahe Osten als Ablenkungsmanöver

Der Vorsitzende des Bundeswehrverbandes, André Wüstner, zeichnet ein düsteres Bild der europäischen Sicherheitslage. Seine Kernthese: Während der Westen gebannt auf den eskalierenden Konflikt zwischen den USA, Israel und dem Iran starre, entstünden an der NATO-Ostflanke gefährliche Abschreckungslücken gegenüber Russland. Man dürfe sich nicht einseitig auf den Nahen Osten fokussieren, so Wüstner. Die Gefahr russischer Grenzüberschreitungen wachse.

Nun ist die Warnung vor russischer Aggression keineswegs unbegründet. Vier Jahre dauert der Ukraine-Krieg mittlerweile an, und die Bedrohungslage an der östlichen Flanke des Bündnisses hat sich zweifellos verschärft. Osteuropäische Staaten wie Polen und die baltischen Republiken rüsten seit Monaten mit Hochdruck auf. Dass Deutschland hier hinterherhinkt, ist kein Geheimnis – es ist eine Schande.

Von der Friedensdividende zum Rüstungsmarathon

Was Wüstner fordert, ist im Grunde die konsequente Umkehr einer Politik, die über Jahrzehnte hinweg die Bundeswehr systematisch kaputtgespart hat. Erst wurden Kasernen geschlossen, Panzer verschrottet und Soldaten als Relikt des Kalten Krieges belächelt. Dann kam der 24. Februar 2022, und plötzlich entdeckte die politische Klasse die „Zeitenwende" – ein Wort, das mittlerweile so abgenutzt ist wie die Ausrüstung unserer Streitkräfte.

Die Forderung nach Schichtbetrieb in der Rüstungsindustrie offenbart das ganze Ausmaß des Versäumnisses. Wüstner selbst bringt es auf den Punkt: „Wer verteidigungsfähig ist, schreckt ab, wer es nicht ist, lädt ein." Ein Satz, der wie eine Ohrfeige für all jene klingt, die jahrelang glaubten, man könne Sicherheit durch Abrüstung und gutes Zureden erreichen.

Europa muss endlich Verantwortung übernehmen

Besonders bemerkenswert ist Wüstners Kritik an den europäischen Partnern. Frankreich und Großbritannien müssten eindeutigere Aufrüstungspläne vorlegen, mahnte er bereits im Februar. Die europäischen Staaten seien in der Pflicht, schneller und entschlossener gemeinsam zu rüsten. Eine Forderung, die angesichts der Tatsache, dass die USA unter Präsident Trump ihre strategischen Prioritäten längst verschoben haben, geradezu überfällig erscheint.

Doch hier liegt auch die Crux: Wer soll das alles bezahlen? Die neue Große Koalition unter Friedrich Merz hat mit dem Sondervermögen von 500 Milliarden Euro bereits eine Schuldenlawine losgetreten, die kommende Generationen erdrücken wird. Und nun soll die Rüstungsindustrie auch noch in den Dreischichtbetrieb? Die EZB selbst hat Ende 2025 das Narrativ zerlegt, wonach Aufrüstung nennenswerte Wachstumsimpulse bringe.

Die bittere Wahrheit

Die eigentliche Tragödie liegt nicht in der Forderung des Bundeswehrverbandes – sie liegt in der Tatsache, dass sie überhaupt nötig ist. Jahrzehntelange Vernachlässigung der Landesverteidigung, ideologisch motivierte Abrüstung und eine naive Außenpolitik haben Deutschland in eine Lage gebracht, in der man nun hektisch nachrüsten muss. Die Rechnung für diese sicherheitspolitische Fahrlässigkeit zahlt – wie immer – der deutsche Steuerzahler.

In Zeiten wie diesen, in denen geopolitische Unsicherheiten zunehmen und die Kaufkraft des Euro durch Inflation und Schuldenorgien weiter erodiert, erscheint es umso wichtiger, das eigene Vermögen breit aufzustellen. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich über Jahrhunderte als verlässlicher Wertspeicher in Krisenzeiten bewährt – eine Eigenschaft, die in einer Welt, die sich zunehmend auf Kriegswirtschaft einstellt, nicht hoch genug geschätzt werden kann.

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