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Kettner Edelmetalle
20.07.2026
17:19 Uhr

Linksextreme Sabotage-Zellen lähmten Berlin: Wenn Anarchisten die Lichter ausknipsen

Linksextreme Sabotage-Zellen lähmten Berlin: Wenn Anarchisten die Lichter ausknipsen

Es ist ein Szenario, das man eher aus dystopischen Romanen kennt als aus der Realität einer westlichen Industrienation: Rund 100.000 Menschen sitzen im Dunkeln, weil eine Handvoll ideologisch verblendeter Extremisten beschlossen hat, das Stromnetz einer Millionenstadt in Brand zu setzen. Genau das geschah im Januar 2026 im Berliner Südwesten – der größte Stromausfall der bundesdeutschen Nachkriegsgeschichte. Und die mutmaßlichen Täter? Keine ominösen ausländischen Saboteure, sondern szenebekannte Linksextremisten aus dem eigenen Land.

Monatelange Ratlosigkeit – dann der Zugriff

Wie die Sicherheitsbehörden inzwischen glauben, seien die Ermittler den Tätern nach zermürbenden Monaten endlich entscheidend nähergekommen. Zwei Anschläge stünden dabei im Mittelpunkt: der Angriff auf den Technologiepark in Adlershof im September 2025 und der verheerende Schlag gegen die Stromversorgung im Januar 2026. Letzterer kostete den Regierenden Bürgermeister Kai Wegner (CDU) letztlich seine politische Zukunft. Dass ein Amtsträger stürzt, während die eigentlichen Brandstifter monatelang frei herumlaufen – man muss sich diese Verhältnismäßigkeit einmal auf der Zunge zergehen lassen.

Ende März schlugen die Behörden dann zu. 500 Polizisten durchsuchten zeitgleich 15 Objekte in Berlin sowie weitere Adressen in Hamburg, Düsseldorf und Brandenburg. Sichergestellt wurden Mobiltelefone, Laptops, Unterlagen und Speichermedien. Man habe der linksextremen Sabotageszene einen empfindlichen Schlag versetzt, hieß es aus Ermittlerkreisen.

Ein Netzwerk mit langer Vorgeschichte

Im Fokus stehen vier Beschuldigte im Alter zwischen 28 und 36 Jahren – zwei Männer und zwei Frauen. Einer der mutmaßlichen Drahtzieher soll bereits in München im Herausgeberkreis eines anarchistischen Magazins tätig gewesen sein, das wiederholt Anleitungen für Sabotageakte und Bekennerschreiben veröffentlicht habe. Man lese das noch einmal in Ruhe: gedruckte Handbücher für Terror – und der Staat schaut über Jahre hinweg zu.

„Das war Material, auf das Geheimdienste stolz wären“, zitierte die Berichterstattung einen Insider über die bei der Razzia gefundene Ausrüstung zur Aufspürung von Kameras, Wanzen und Mikrofonen.

Anlaufstelle des Netzwerks sollen bekannte Szeneobjekte gewesen sein, darunter das berüchtigte Haus in der Rigaer Straße 94 – seit Jahren ein rechtsfreier Raum, den die Politik lieber gewähren lässt, als einmal konsequent durchzugreifen.

Seit 15 Jahren ein bekanntes Milieu

Neu ist dieser Terror keineswegs. Bereits 2011 bekannten sich sogenannte Vulkangruppen erstmals zu einem Angriff auf die Berliner S-Bahn. Seither ordnen die Behörden diesem Milieu mindestens 13 Anschläge zu. Warum, fragt man sich, gelingt es einem Rechtsstaat mit all seinen Ressourcen nicht, ein seit anderthalb Jahrzehnten bekanntes Sabotagenetzwerk endlich trockenzulegen?

Juristisches Tauziehen statt Durchgreifen

Ein Teil der Antwort dürfte im behäbigen Räderwerk der Justiz liegen. Die Betroffenen legten Rechtsmittel gegen die Durchsuchungsbeschlüsse ein. Zwar hätten diese laut Generalstaatsanwaltschaft keine aufschiebende Wirkung – dennoch heißt es aus Ermittlerkreisen, das BKA könne derzeit nicht auf die sichergestellten Daten zugreifen. Ein Widerspruch, zu dem sich die Behörden offiziell in Schweigen hüllen.

Deutschlandweite Anschlagsserie

Während die Berliner Verdächtigen offenbar ahnen, dass sie beobachtet werden, führt die bundesweite Szene ihren Kampf ungerührt fort. Im Juni brannte ein Umspannwerk in Reutlingen. Weitere Angriffe gab es in Regensburg und zuletzt an der Bahnstrecke Köln–Düsseldorf. Die Parallelen zu Berlin sind unübersehbar. Hier agiert kein isolierter Einzeltäter, sondern eine vernetzte, ideologisch gefestigte Struktur, die es sich zum Ziel gesetzt hat, die kritische Infrastruktur unseres Landes lahmzulegen.

Bemerkenswert bleibt, mit welcher Nachsicht dieses Milieu über Jahre behandelt wurde – während man an anderer Stelle jeden kritischen Bürger reflexartig unter Extremismusverdacht stellt. Es ist die Meinung unserer Redaktion – und wohl eines Großteils der Bürger dieses Landes –, dass ein Staat, der seine eigene Stromversorgung nicht vor heimischen Extremisten schützen kann, seiner elementarsten Aufgabe nicht mehr gerecht wird. Wir brauchen eine Politik, die endlich wieder für die Sicherheit der Menschen einsteht, statt sich in ideologischen Nebenschauplätzen zu verlieren.

Was ein Blackout lehrt

Der Januar-Anschlag hat vor Augen geführt, wie zerbrechlich unsere hochtechnisierte Gesellschaft in Wahrheit ist. Wenn das Licht ausgeht, funktioniert kein Kartenlesegerät, kein Geldautomat, kein digitales Bezahlsystem mehr. Wer sich in solchen Momenten allein auf Konten und Kreditkarten verlässt, steht schnell mit leeren Händen da. Sachwerte, die man physisch in der Hand hält – allen voran Gold und Silber – haben in Krisenzeiten seit Jahrtausenden ihren Wert bewahrt und sind unabhängig von Netz und Strom. Als krisenfeste Beimischung zu einem breit gestreuten Vermögen behalten physische Edelmetalle gerade in unsicheren Zeiten ihre besondere Bedeutung.

Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung dar. Er gibt ausschließlich die Meinung unserer Redaktion sowie die uns vorliegenden Informationen wieder. Jeder Leser ist angehalten, eigenständig zu recherchieren und bei Bedarf einen fachkundigen Berater hinzuzuziehen. Für Anlageentscheidungen trägt jeder selbst die volle Verantwortung.

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