
Linksextremismus in NRW explodiert: Verdopplung der Straftaten entlarvt jahrelanges Wegschauen
Während die politische Debatte in Deutschland seit Jahren nahezu ausschließlich um die Gefahren von rechts kreist, offenbart ein neues Lagebild aus Nordrhein-Westfalen eine Realität, die viele lieber verdrängen würden: Die Zahl linksextremistisch motivierter Straftaten hat sich binnen eines Jahres mehr als verdoppelt. Von 1.187 Delikten im Jahr 2024 auf erschreckende 2.418 im laufenden Jahr 2025 – das sind Zahlen, die man nicht mehr kleinreden kann.
Gewalt, Sabotage, Körperverletzung: Die bittere Bilanz
NRW-Landesinnenminister Herbert Reul (CDU) präsentierte am Mittwoch in Düsseldorf das aktuelle Lagebild Linksextremismus – und die Zahlen sprechen eine unmissverständliche Sprache. Die Gewaltdelikte durch politisch links motivierte Tatverdächtige stiegen um 78 Prozent auf 153 Fälle. Noch dramatischer: Körperverletzungsdelikte schnellten um 93 Prozent nach oben, auf insgesamt 83 registrierte Taten. Wer hier noch von Einzelfällen spricht, macht sich lächerlich.
Besonders alarmierend ist die gezielte Sabotage kritischer Infrastruktur. Gefährliche Eingriffe in den Bahnverkehr haben sich verdreifacht – auf sechs dokumentierte Fälle. Sechs Fälle, die potenziell Menschenleben gefährden. Sechs Fälle, bei denen Extremisten bewusst in Kauf nehmen, dass Züge entgleisen und unbeteiligte Bürger zu Schaden kommen könnten. Und bei Sachbeschädigungen? Ein Anstieg um unfassbare 143 Prozent auf 1.190 Fälle.
Jahrzehntelang verharmlost – nun rächt sich das Versäumnis
Man muss kein Prophet sein, um zu erkennen, dass diese Entwicklung kein Zufall ist. Jahrelang wurde der Linksextremismus in Deutschland systematisch verharmlost, relativiert und unter den Teppich gekehrt. Während jede noch so kleine Regung am rechten Rand des politischen Spektrums – oft zu Recht – unter die Lupe genommen wurde, durfte sich die linksextreme Szene weitgehend unbehelligt radikalisieren. Die Quittung liegt nun auf dem Tisch.
Bundesinnenminister Alexander Dobrindt räumte nach dem Anschlag auf das Berliner Stromnetz im Januar dieses Jahres ein, es gebe „Nachholbedarf beim Kampf gegen Linksextremismus". Nachholbedarf – welch diplomatische Untertreibung für ein Versagen, das sich über Jahre aufgebaut hat. Der CSU-Politiker kündigte personelle Veränderungen bei den Sicherheitsbehörden an und versprach, den entsprechenden Fachbereich beim Verfassungsschutz zu stärken. Konkrete Details? Fehlanzeige. Man kennt das Muster: große Ankündigungen, wenig Substanz.
Neue Formen, alte Ideologie
Minister Reul hatte bereits im vergangenen Jahr gewarnt, dass sich der Linksextremismus in neuen Gewändern präsentiere. Weniger klassische Straßenschlachten, dafür mehr digitale Mobilisierung und subtilere ideologische Unterwanderung. Laut Innenministerium streben Linksextremisten eine sozialistische, kommunistische oder anarchistische Gesellschaftsform an – eine „herrschaftsfreie Ordnung", wie es beschönigend heißt. In der Praxis bedeutet das: brennende Autos, sabotierte Gleise und krankenhausreife Opfer.
Die Frage, die sich der deutsche Bürger stellen muss, ist simpel: Wie lange wollen wir noch zusehen, wie Extremisten – gleich welcher Couleur – unsere Infrastruktur angreifen, unsere Sicherheit gefährden und unseren Rechtsstaat verhöhnen? Die Zahlen aus NRW sind ein Weckruf. Es bleibt zu hoffen, dass die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz diesen auch hört – und nicht wieder in der üblichen Betroffenheitsrhetorik versinkt, während die nächsten Gleise sabotiert werden.
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